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Alles über Caravan-Markisen

Gut geschützt unter dem Wohnwagen-Vordach

Caravan mit Markise Foto: Thule, Rathgeber, Dometic 5 Bilder

Trotz Regen oder Hitze lässt es sich unter einer Markise wunderbar entspannen. CARAVANING erklärt in der "Basiswissen für Camper"-Serie, auf was es bei den Vordächern für den Wohnwagen ankommt.

20.07.2015 Franz Güntner

Markisen vergrößern den wettergeschützten Bereich um den Caravan, spenden vor allem Schatten, bewahren aber auch vor leichten Regenschauern. Während sich bei Reisemobilen die fest installierten Kassettenmarkisen etabliert haben, steht Gespann-Fahrern dank der weit verbreiteten Kederleiste auch ein anderer Vordach-Typ zur Verfügung: Sack- oder Taschenmarkisen.

Ihre Befestigung ist einfach: Die leere Markisentasche wird in die Kederleiste eingezogen, fixiert und dann mit dem Sonnensegel gefüllt. Die komplette Tasche bleibt auch während der Fahrt am Caravan. Am Campingplatz öffnet man den Beutel und rollt die Stoffbahn von Hand ab. Die Spannung des Tuchs erzeugen ausfahrbare Stützen und Spannarme. Diese Aufbauart ist zwar wenig komfortabel, dafür gibt es Taschenmarkisen bereits für weniger als 300 Euro.

Wer Komfort wünscht, greift zu Kassettenmarkisen

Kassettenmarkisen werden entweder an der Aufbauwand oder auf dem Dach montiert. Da es keine einheitlichen Montagevorgaben gibt, sollte vor dem Kauf unbedingt ein Fachhändler befragt werden. Die Größe des Caravans bestimmt die Länge und den Auszug des Vordachs. Wichtig ist, dass es hoch genug hängt, um ausgefahren die Aufbautür nicht zu blockieren. Kassettenmarkisen kosten zwischen 500 und 1000 Euro – ohne Einbau.

Wind gilt als größter Feind aller Markisentypen. Um ein Aufwehen des Segels zu verhindern, sollten sie deshalb beim Verlassen des Caravans eingezogen oder mit starken Heringen und Sturmleinen am Boden verankert werden. Kassettenmarkisen ohne Stützen verfügen in der Regel ab Werk über einen Motor mit Windsensor – und fahren sich bei auffrischendem Wind selbständig ein.

Fünf Tipps zu Markisen am Caravan

  1. Mit optionalen Front- und Seitenwänden wird aus einer einfachen Markise schnell ein vollständiges Vorzelt mit Türe und Fenstern.
  2. Vor dem Abbau immer prüfen, ob keine Gegenstände wie kleine Äste auf dem Tuch liegen. Diese könnten den Stoff beschädigen.
  3. Die Stoffbahn sollte nur trocken aufgerollt werden, sonst bildet sich Schimmel.
  4. Das Tuch benötigt Pflege. Es sollte hin und wieder von beiden Seiten mit einem nicht scheuernden Mittel gereinigt werden.
  5. Vor dem Verlassen des Caravans die Markise mit Heringen und Spannleinen gegen Windböen sichern oder wieder einfahren.

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Dieser Artikel stammt aus diesem Heft
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