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Wohnwagen im Winter abstellen

Den passenden Stellplatz finden

Winter-Revier Foto: Archiv 3 Bilder

Mit dem richtigen Abstellplatz für den Caravan ist man über den Winter auf der sicheren Seite. CARAVANING sagt, worauf es ankommt und wie man fündig wird.


03.12.2016 Anne Mandel

Auch wenn Wintercamping einiges für sich hat, mottet doch der Großteil der Caravaner sein Fahrzeug während der kalten Jahreszeit ein. Da ein Standardwohnwagen nicht in eine Garage passt und eine Stellfläche im Garten nicht selbstverständlich ist, muss dafür ein anderer Ort gefunden werden.

Bleibt der Caravan das ganze Jahr über angemeldet, darf er prinzipiell auch auf einem öffentlichen Parkplatz beziehungsweise am Straßenrand geparkt werden. Doch Achtung: Maximal zwei Wochen Abstellen am selben Platz sind erlaubt. Danach muss der Caravan für mindestens einen halben Tag seinem eigentlichen Zweck zugeführt werden, so die offizielle Definition. Wagen mit Saisonkennzeichen dürfen in den Ruhemonaten natürlich nicht auf öffentlichem Grund parken. Kurz: Ein Abstellplatz muss her. 

Als solche angeboten werden Wiesen- oder Kiesgrundstücke oder – besser noch, weil trockener – asphaltierte Flächen. Ideal ist natürlich eine Umzäunung, die in den meisten Fällen vorhanden ist. Komfortabler sind überdachte Abstellplätze, am luxuriösesten und deshalb meist teurer sind Hallen mit elektrischer Versorgung. Hier ist der Caravan natürlich am besten gegen Wind und Wetter, Diebstahl und die Tiefentladung einer eventuell vorhandenen Batterie geschützt. Doch wie findet man einen der begehrten Abstellplätze? In Winterlagern von Booten und Yachten werden häufig auch Wohnwagen akzeptiert. Eine weitere Alternative sind in ländlichen Gegenden Scheunen von Bauernhöfen. 

So sieht ein guter Abstellplatz für den Wohnwagen aus

Worauf gilt es bei der Wahl zu achten? Ein guter Abstellplatz sollte in erster Linie in der Nähe des Wohnsitzes liegen – nichts hemmt Spontaneität stärker als eine lange Anfahrt. Neben der Erreichbarkeit spielt vor allem auch der Sicherheitsaspekt eine Rolle. Wird der Platz überwacht? Wohnt der Vermieter daneben und hat ein Auge auf die Anlage? Und wie viele Personen haben überhaupt Zugang zum Gelände? Bei manchen Abstellplätzen wird sogar zusätzlicher Service, wie beispielsweise TÜV-Vorbereitungen, geboten. 

Abstellplätze, vor allem die privat angebotenen, werden oft nur durch Mundpropaganda bekannt gemacht. Es lohnt sich also, im Bekanntenkreis nachzufragen, ob jemand etwas weiß. Vor allem auf dem Land sieht man auch immer wieder Schilder mit entsprechenden Angeboten. Der Kleinanzeigenmarkt der Tageszeitung oder das Schwarze Brett im Supermarkt kann auch den ein oder anderen Treffer enthalten. Zielgerichteter ist die Recherche im Internet. Auf Webseiten wie www.quoka.de, www.womoflex.com oder in den Ebay-Kleinanzeigen wird man immer wieder fündig. Auch auf www.caravaning.de finden Sie eine umfangreiche Sammlung von Abstellplätzen. Hier können Sie auch eigene Angebote eintragen.

Die Kosten für einen Abstellplatz hängen von mehreren Faktoren ab. Zum einen natürlich von der Art der Abstellmöglichkeit: Ein Hallenplatz ist deutlich teurer als die grüne Wiese, private Anbieter tendenziell günstiger als gewerbliche. In ländlichen Gegenden abseits von Ballungsräumen sind die Preise generell niedriger als in einem städtischen Industriegebiet. Für einen Platz in der Halle muss man monatlich mit 50 bis 100 Euro rechnen, während es nicht überdachte Flächen schon ab 20 Euro pro Monat gibt. Eine Kaution sowie die Vorauszahlung für die ersten Monate sind bei vielen Anbietern die Regel. 

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