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Verkehrsministerium: Fest versprochen

Das Verkehrsministerium will die Anliegen der Caravaner und der Industrie unterstützen.

30.10.2004 Redaktion CARAVANING

Zusage: „Wir setzen uns für die Caravaner ein" – das versprach Rolf Nagel, Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, im Gespräch mit Vertretern der Caravaning-Industrie. Konkret sagte der Berliner Politiker im Dialog mit Hans-Karl Sternberg, dem Geschäftsführer des Herstellerverbandes CIVD, zu, sich auch für Verbesserungen für Gespannfahrer stark zu machen: dass Erwerber eines einfachen Führerscheins in Zukunft Kombinationen bis zu 3,5 Tonnen steuern dürfen, wobei die Gesamtmasse des Anhängers die Leermasse des Pkw nicht überschreiten darf. Auch in Berlin hat man eingesehen, dass die derzeit gültige Regelung, nach der Inhaber eines Führerscheins der Klasse B höchstens bis zu 750 Kilogramm schwere Anhänger an den Haken nehmen dürfen, den Interessen der Caravaner zuwiderläuft und auch der Industrie schadet. Bei der anstehenden Novellierung des europäischen Führerscheinrechts will sich die Bundesregierung nach den Worten Nagels obendrein da-für einsetzen, dass Reisemobile mit der Pkw-Fahrerlaubnis der Klasse B künftig nicht nur 3,5 Tonnen, sondern 4,25 Tonnen Masse auf die Straße bringen dürfen. Derweil hat auch Zubehör-Grossist Frankana das leidige Thema des Führerscheinrechts aufgegriffen. Über 1500 Unterschriften mit dem Wunsch nach gesetzlichen Nachbesserungen für Caravaner sammelte das Unternehmen aus Marktbreit und übermittelte sie an den CSU-Landesgruppenchef im Bundestag, Michael Glos. Der Politiker versprach, die Forderungen zu unterstützen.

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