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Rückfahrkamera Esky EC170-27

Eine günstige Kamera für den Wohnwagen

Esky Rückfahrkamera Foto: CARAVANING 8 Bilder

Rangieren mit dem Wohnwagen birgt ein Unfallrisiko. Bringt die Rückfahrkamera von Esky für unter 50 Euro mehr Sicherheit im Camper-Alltag? Und wie einfach lässt sie sich am Caravan montieren?

22.12.2016 Benjamin Köbler-Linsner

Mit dem Modell EC170-27 bietet Esky eine Rückfahrkamera mit Funkübertragung zum Kampfpreis an: Rund 25 Euro kostet die Kamera bei Amazon, das dafür notwendige Transponder-Set weitere 20 Euro. 

Dank kompakter Maße von 14,5 x 8,4 x 4,8 Zentimeter lässt sich die Kamera unauffällig über dem Nummernschild montieren.Während des Testbetriebs zeigt sich jedoch, dass der Blickwinkel bei dieser Positionierung nicht ausreicht, um die gesamte Breite des Caravans abzubilden. Eine vollständige Abdeckung erreicht die Kamera erst, wenn sie in 1,36 Meter Höhe angebracht wird, also knapp unterhalb des Heckfensters. Für die ideale Dachmontage sind die Stromversorgungskabel zu kurz. 

Die Esky Rückfahrkamera ist einfach anzubringen

Befestigt wird die Kamera mit zwei Schrauben. Um unseren Testcaravan nicht zu beschädigen, haben wir die Kamera für diesen Test nur angeklebt. Der Funkadapter kann nicht an der Außenwand des Caravans verschraubt werden. Wirklich sauber lässt sich der Sender nur im Innenraum des Wohnanhängers platzieren. Die Stromkabel können dabei durch den Fensterausschnitt und anschließend von innen zu den Rückleuchten geführt werden. So sind alle Bauteile sauber untergebracht.

Da das Gerät von Esky ohne Monitor geliefert wird, muss der Funkempfänger mit dem Videoeingang des im Pkw vorhandenen Naviceivers verbunden werden. Das Problem dabei: Eine passende Buchse für den Cinchstecker haben nicht alle dieser Bildschirm-Radios. Vor dem Kauf der Esky-Rückfahrkamera muss unbedingt überprüft werden, ob die Kamera überhaupt angeschlossen werden kann. 

Während des Betriebs zeigt sich die Funkverbindung störanfällig, den vollständigen Abbruch des Bildes konnten wir jedoch nie verzeichnen. Positiv überrascht hat uns, dass die bei Weitwinkellinsen eigentlich übliche Verkrümmung an den Bildrändern nur sehr gering ausfällt. 

Fazit: Da das Bild nicht störungsfrei angezeigt wird und ein passender Naviceiver Voraussetzung für den Einsatz der Kamera ist, gibt es ein bedingt empfehlenswert.

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