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Blaue Umweltplakette

Kfz-Gewerbe ist gegen die blaue Plakette

Ab Ende November 2013 muss die Umweltplakette bei der Hauptuntersuchung kontrolliert werden. Foto: KÜS

Die derzeit diskutierte blaue Plakette sieht Fahrverbote für rund 13 Millionen Fahrern von Diesel-Fahrzeugen in Innenstädten vor. Der ZDK, der Zentralverband Deusches Kraftfahrzeuggewerbe, spricht sich dagegen aus.

13.04.2016

Das Kfz-Gewerbe ist gegen eine Einführung der blauen Umweltplakette, wie sie Umweltministerin Barbara Hendricks fordert. Damit werde die Mobilität von Fahrern von Diesel-Pkw einschränkt.

Zu den Fahrzeugen, die keine blaue Plakette erhalten würden, gehören sechs Millionen Diesel-Fahrzeuge, die nach Euro 5-Norm zugelassen seien, so ein ZDK-Sprecher. Besitzer solcher Fahrzeuge müssten mit dem Einfahrtsverbot in blaue Zonen rechnen. Über diese Zonen können Städte selbst entscheiden, um Feinstaubwerte in den Innenstädten zu verringern.

Blaue Plakette: Viele Neufahrzeuge fahren mit Diesel 

Von den Euro 5-Norm Dieselfahrzeugen sind laut ZDK außerdem über fünf Millionen Fahrzeuge zwischen vier und fünf Jahre jung. Besitzer von Fahrzeugen mit Diesel-Motoren müssten daher auch mit Wertverlust beim Verkauf rechnen.

Ferner sei es noch nicht lange her, so der ZDK, dass die Politik die Verbraucher zum Kauf von sparsamen Dieselfahrzeugen aufgerufen habe, um den CO2-Ausstoß insbesondere in den Städten wirksam zu bekämpfen. Das Kfz-Gewerbe fordere daher mehr Verlässlichkeit bei politischen Entscheidungen.

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