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Airstream-Camps

American way of travel

Der Airstream ist das Symbol fuer Caravans „made in USA“. Foto: CARAVANING 10 Bilder

Der Airstream ist das silbern glänzende Symbol für Wohwagen „made in USA“. Wer seiner Strahlkraft erliegen will, kann das in diesen drei Ländern auf speziellen Campingplätzen tun.

25.08.2015 Rainer Lachenmaier

Ob auf dem Dach des Grand Daddy Hotels im südafrikanischen Kapstadt, am Sandstrand der venezianischen Küste oder auf dem Campingplatz am Stadtrand von Jena: Überall hier sind Übernachtungen in einem Airstream-Caravan möglich, ob in einem neuen oder historischen Fahrzeug.

Den Airstream-Virus holte sich Sabine Teichgräber auf dem eigenen Campingplatz, den sie seit einigen Jahren zusammen mit ihrem Bruder Steffen Albrecht in Jena betreibt. Gleichzeitig hat sie sich selbst samt ihrer Familie voll und ganz dem Caravan-Hobby verschrieben. Bald jedoch entsprachen die Standardwohnwagen nicht mehr ihrem Geschmack. Einfach zu normal, zu hässlich, ein Kühlschrank auf Rädern. Ein Oldtimer sollte es sein, am besten ein amerikanischer, am liebsten ein Airstream.

Die Suche nach einer silbernen Zigarre führte Sabine Teichgräber und ihre Verwandtschaft bis in die Vereinigten Staaten – zunächst allerdings mit wenig Erfolg. Die Wartezeit wusste die Jenenserin sinnvoll zu nutzen. Sie avancierte zur Airstream-Spezialistin, die sich perfekt mit den verschiedenen Baureihen auskennt. Nach fast drei Jahren Suche rollte dann ein Airstream Tradewind Baujahr 1963 vom Schiff in Bremerhaven. Zu Hause in Jena wurde der Wagen komplett auseinandergenommen, frisch eingerichtet und sogar mit einer Zulassung versehen. Inzwischen stehen insgesamt vier silberne Zigarren verschiedener Epochen in einem Halbkreis auf dem Jenaer Campingplatz. Fertig zum Vermieten ab rund 60 Euro pro Tag, inklusive einer exklusiven Einführung der Besitzerin in die Airstream-Technik.

Zwei weitere Silberlinge haben ihre Reise über den Großen Teich bereits hinter sich und die übliche Prozedur vor sich. Spätestens im kommenden Jahr werden sie sich der Wagenburg anschließen.

Drei Airstream-Camps im Überblick

1. Italien

Der erste italienische Airstream-Park liegt in Venezien. Als
Attraktion zur neuen Saison haben die Betreiber des Campingplatzes Ca´ Savio den vorgelagerten Strandstreifen mit sechs fabrikneuen Airstream 684 bestückt, die je nach Saison zwischen 120 und 175 Euro Miete pro Tag kosten. Die 684er bieten vier Schlafplätze und eine respektable Küche. Außerdem gehört zu jedem Airstream eine Holzveranda und ein Zelt, in dem sich vor allem Kinder vergnügen können. Weitere Informationen: www.italyairstream.com/de

2. Südafrika

Hoch hinaus. Auf dem Dach des Grand Daddy Hotels in Kapstadt steht der wohl ungewöhnlichste Trailerpark. Sieben historische Airstream-Caravans mit von Künstlern liebevoll gestalteten Interieurs warten auf Übernachtungsgäste. Mehr Infos unter: www.granddaddy.co.za

3. Jena

Der markante Berg Jenzig am Stadtrand von Jena ist ein gutes Erkennungszeichen für den Campingplatz, der quasi in dessen Schatten liegt. Bis zur Stadtmitte der Universitätsstadt Jena braucht man mit dem Rad fünf Minuten, zu Fuß dauert es zirka 15 Minuten. Der Platz ist ideal als Ausgangspunkt für Tagesausflüge nach Weimar, Erfurt oder entlang des Saaletals nach Rudolstadt oder zum Weinanbaugebiet rund um Naumburg. Ein Zugang zum Saale-Radweg gibt es direkt auf dem Platz. Freunde des Wanderns finden in den Bergen über dem Saaletal ein 100 Kilometer langes Naturwegenetz. Badefreuden können im nahen Freibad genossen werden. Die Platzausstattung ist einfach, aber sauber, das Gelände nicht parzelliert. Zwei Erwachsene zahlen pro Tag 16 Euro inklusive Dusche und Stellplatz. www.jenacamping.de, www.airstream-hotel.eu

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Dieser Artikel stammt aus diesem Heft
CARAVANING 08/2015
Heft 08 / 2015 14. Juli 2015 Heftinhalt anzeigen
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