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Campingplatz Camping Vidor im Fassatal

Paradies für Sportler im Norden Italiens

Camping Vidor Foto: Archiv 13 Bilder

Mit Skipiste am Platz, Top-Wellnessbereich und grandiosem Bergpanorama von der Terasse im italienischen Fassatal zählt Camping Vidor zu den attraktivsten Ganzjahresplätzen der gesamten Alpen.

24.10.2017 Thomas Cernak

Jetzt heißt es warm anziehen! Für den Abend steht noch ein Spaziergang auf dem Programm: eine kleine Runde über den Platz. Der Schneefall hat aufgehört; die Wolken reißen auf und geben den Weg frei für eine sternenglitzernde, bitterkalte Nacht. Wintercamping ist gewiss nicht jedermanns Sache, doch es gibt Plätze, die machen den Einstieg in diese Disziplin sehr, sehr leicht. Camping Vidor gehört ganz bestimmt zu diesen Anlagen.

Sportlich unterwegs im Sommer und Winter

Das beginnt schon bei der unkomplizierten Anreise ins Fassatal. Man muss lediglich südlich von Bozen der gut ausgebauten Landesstraße 48 folgen, um über das Fiemmetal ans Ziel zu gelangen. Der Direktweg durch das Grödner Tal ist Gespannfahrern verwehrt.

Camping Vidor Foto: Archiv
Hoch hinaus in den Alpen.

Im Sommer steht der Wassersport auf dem Fluss Noce hoch im Kurs. Außerdem kann man hier wunderbar Mountainbiken oder wandern gehen. Auch für die Freunde des gepflegten Nervenkitzels ist etwas dabei: Gleitschirmfliegen ist hier im Trentino ebenfalls möglich. Für die nötige Entspannung nach so viel sportlicher Betätigung sorgt der große Wellness- und Badebereich auf dem Platz. Der 4000 Quadratmeter große Wasserpark umfasst drei Rutschen, ein großes Schwimmbecken mit Panoramablick und einen Pool im Freien.

Im Winter locken die nahen Skigebiete. Camping Vidor punktet zum einen mit seiner hohen, recht schneesicheren Lage von 1450 Metern über dem Meer, zum anderen durch seine terrassenförmige Anordnung. Diese ermöglicht von fast allen Stellplätzen eine famose Aussicht auf den Rosengarten – jene bizarre, rot getönte Gipfelgruppe, die in der alpenländischen Sage um den Zwergenkönig Laurin von großer Bedeutung ist. Des Weiteren beschert Vidors Nordhanglage auch im Winter eine Vielzahl an Sonnenstunden.

Wellness und Spielspaß garantiert

Gerade auch Kindern bietet Camping Vidor ein breites Betätigungsfeld – vor allem auch bei schlechtem Wetter. Dafür sorgt der große Indoor-Spielbereich mit Klettergerüsten, Tischfußball, Kinosaal und vielem mehr.

Campingplatz des Monats: Camping Vidor Foto: Thomas Cernak
Alles unter einem Dach: Rezeption, Restraurant, Laden, Beauty- und Wellnessbereich.

Zentrale Anlaufstelle ist das einladende, mit bunten Lichterketten geschmückte Gebäude im Eingangsbereich. Im Erdgeschoss sind Rezeption, Laden und Gaststätte untergebracht. Eine Etage tiefer befindet sich das kostenpflichtige Hallenbad mit Wellness-Abteilung. Das Angebot umfasst unter anderem Finnische Sauna, Biosauna, Dampfbad und Eiswasserfall. Im angeschlossenen Beauty Center ist eine breite Palette von Anwendungen buchbar, darunter Ayurveda, Massagen und Vitalpackungen. Für eine rundum angenehme Wohlfühlatmosphäre in allen Einrichtungen sorgen natürliche Baustoffe wie Granit, Quarzit und Holz.

Die „verrückte“ Idee, einen Campingplatz zu bauen, hatte Luigi Pezzi im Sommer 1975, als wilde Zeltsiedlungen das Fassatal überzogen. Um die Urlauberlawine in geordnete Bahnen zu lenken, zweigte er einen Teil seiner Weideflächen ab. Damals gab es vor allem im Winter noch keine nennenswerte Infrastruktur.

Vom Campingplatz auf die Skipiste

Campingplatz des Monats: Camping Vidor Foto: Thomas Cernak
Das Motto von Camping Vidor:"Ski fahren direkt vor der Tür"

Von diesem Mangel ist heute nichts mehr zu spüren: Vidor ist perfekt angebunden an die Pisten von Dolomiti Superski. Eine sieben Kilometer lange Skipiste führt direkt am Platz vorbei ins Dorf. Kostenlose Skibusse verkehren zum Wintersportort Canazei und zum Gebiet der Sellaronda. Auch startet ein Shuttlebus vom Campinglatz aus. Noch Fragen, auch von Wintercamping-Neulingen? Luigi Pezzis Kinder Albert, Christine und Mathias beantworten sie gerne.

Mit Skipiste am Platz, Top-Wellnessbereich und grandiosem Bergpanorama von der Terasse im italienischen Fassatal zählt Camping Vidor zu den attraktivsten Ganzjahresplätzen der gesamten Alpen. Camping Vidor hat bis auf die letzten drei Novemberwochen ganzjährig geöffnet. Reisemobilisten können den Stellplatz vor der Schranke nutzen, Höchstaufenthaltsdauer: 48 Stunden.

Alle Infos rund um Camping Vidor

Adresse: Family & Wellness Resort Vidor, Strada de Ruf de Ruacia 15, 38036 Pozza di Fassa, Italien, Telefon 0039/0462760022, Fax 0039/0462762007, E-Mail info@campingvidor.it, www.campingvidor.it
Anreise
: A 22 bei der Ausfahrt Egna-Ora-Termeno verlassen, weiter auf der Landesstraße 48 bis zur Ortsmitte von Pozza weiterfahren, danach beim Kreisverkehr erste Ausfahrt in Richtung Meida abbiegen, dann noch 2 km geradeaus. GPS 46°25’14’’N, 11°42’28’’O.
Lage
: ruhig in einem kleinen Seitental. Von waldreichen Höhen umgeben. Terrassengelände mit vereinzelten Felsen und hohen Nadelbäumen. Schöner Bergblick.
Größe und Ausstattung: 2,8 ha, 188 Stellplätze, davon 33 Dauercamper, 24 Mietunterkünfte.
Öffnungszeiten: ganzjährig, außer von Anfang November bis Anfang Dezember.
Preise: HS (Winter): Person 12,00 Euro, Jugendliche von 10 bis 15 Jahren 9,00 Euro, Kinder von 2 bis 10 Jahren 7,00 Euro, Baby 3,50 Euro, Stellplatz 11,00 bis 22,00 Euro, Strom 0,60 Euro/kWh, Mietbad 20,00 Euro (mit Jacuzzi 30,00 Euro), Umweltbeitrag 1,00 Euro pro Stellplatz/Nacht, Ski-Depot 7,00 Euro, Hund 5,00 Euro.
Attraktionen: Beauty- & Wellnessbereich, Hallenbad, Ski-Depot mit Trockensystem, Laden, Restaurant.

Tipps fürs Trentino

Nicht verpassen: Die Ladinische Kultur

Reise-Tipp Südtirol & TrentinoIm Herz der Dolomiten

Zu Beginn unserer Zeitrechnung, als keltische und rätische Stämme den südlichen Alpenraum besiedelten, eroberten die Römer die heutigen ladinischen Gebiete in Norditalien. Mit der zunehmenden Romanisierung der Alpen entwickelten sich dort im Laufe der Jahrhunderte die ladinische Kultur und Sprache. Einige Traditionen und Bräuche konnten sich bis heute erhalten, wie etwa der Brauch der Kinder am Neujahrstag: Diese ziehen von Haus zu Haus und überbringen die Glückwünsche für das neue Jahr.

Besonders stark verwurzelt ist in den Dolomitentälern der christliche Glaube; zahlreiche Dorfkirchen, Kapellen und Wegekreuze in Feld und Flur künden davon. In Pozza di Fassa, im Ortsteil Pera, zeigt das Ladinische Museum einen bunten Querschnitt der bäuerlichen Sitten im Fassatal.

In gemütlicher Runde ein Glas Trentiner Wein genießen – was kann es Schöneres geben nach einem aufregenden Pistentag? Vidor-Küchenchef Massimo Girardi empfiehlt dazu seine gesunden, kalorienarmen Gerichte mit den besten Zutaten aus Italien und der Region, den ladinischen und Südtiroler Bergen.

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