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Campingplatz-Tipp Costa Brava

Camping Aquarius direkt am Sandstrand

Camping Aquarius Foto: Thomas Cernak, Toti Ferrer (1) 10 Bilder

Inmitten eines Naturschutzgebietes an der Costa Brava, von Alt und Jung gleichermaßen geschätzt liegt der Camping Aquarius. Der Platz liegt direk am Platja de Sant Pere, einem 20 Kilometer langen Strand.

07.04.2018 Thomas Cernak

Feinster Sand, so weit das Auge reicht – Worte, die in diesem Fall kein Wüstenmeer beschreiben, sondern die bei Costa-Brava-Urlaubern seit Jahrzehnten beliebten breiten Strände, die sich in der Bucht von Roses auf einer Länge von 20 Kilometern fast nahtlos aneinanderreihen. Beispiel: Platja de Sant Pere, der sich in der Nähe des Städtchens Sant Pere Pescador zwischen der Mündung des Río Fluvià und dem südlich gelegenen Ort Sant Martí d’Empúries erstreckt – und mit bekannten Komfortplätzen aufwartet, darunter Camping Aquarius.

Dessen Erfolgsgeschichte begann im Jahr 1972 mit dem Empfang der ersten Gäste durch die Begründer, den deutschen Architekten Lothar Rupp und seine Frau Sigrid. Bemerkenswert hoch sei heute die Zahl der „Wiederholungstäter“, sagt Sohn Markus, der den Platz zusammen mit seiner Familie seit 1995 führt. „Wir zählen rund 10.000 Stammgäste, die mindestens zehn Mal hier ihre Ferien verbracht haben“, berichtet Rupp weiter.

Camping Aquarius am Platja de Sant Pere

Camping Aquarius Foto: Thomas Cernak, Toti Ferrer (1)
Selbst zu Spitzenzeiten sind am langen und breiten Strand garantiert noch Plätze frei.

Über die Gründe dafür muss man nicht spekulieren, sie liegen auf der Hand: Zum einen sind Verständigungsprobleme auszuschließen, zum anderen überzeugen die Gestaltung sowie die Qualität und Sauberkeit der Einrichtungen. Dazu kommen die kurzen Fußwege zum Bilderbuchstrand, ein buntes Unterhaltungsprogramm, wöchentliche Rad- und Wanderausflüge, Kinderbetreuung, vielseitige Wassersportmöglichkeiten und etliches mehr.

Das Herzstück der Anlage bildet der von mächtigen Palmenkronen beschirmte Gebäudekomplex im Eingangsbereich – darin untergebracht sind: Rezeption, Restaurant, Bar, Supermarkt, Spielplatz, Hauptsanitärgebäude und Erlebnis-Planschbecken. Ein Freibad gehört nicht zur Ausstattung. Es ist zwar in Verbindung mit einer Geländeerweiterung geplant, doch die Genehmigungen lassen auf sich warten – was insbesondere dem Umstand geschuldet ist, dass der Platz in einem Naturschutzgebiet liegt.

Die Top Ten Campingplätze SpaniensEntlang der Costa Brava, Blanca und Daurada

Der Parc Natural dels Aiguamolls de l’Empordà ist neben dem berühmten Ebro-Delta im Süden von Katalonien das bedeutendste Feuchtgebiet in der Region. In Tümpeln, Kanälen und Reisfeldern sowie auf den im Winter oft überschwemmten Weiden, „Closes“ genannt, leben Wasserschildkröten und Iltisse; diese ernähren sich gern von Fröschen. Oft sieht man Stelzenläufer, die durchs brackige Nass staksen. Etwa 300 Vogelarten rasten hier auf ihren Zügen im Frühjahr und Herbst. An derStraße bei San Pere Pescador gibt es einBesucherzentrum, wo auch ein Weg mit Beobachtungshütten beginnt.

Die südwestlich gelegene Provinzhauptstadt Girona glänzt mit reichem Kulturerbe – geprägt von Mauren, Juden und Christen. Bunte Häuserfronten säumen die Altstadt am Fluss Onyar. Eine barocke Freitreppe führt zur Kathedrale, deren gewaltiges gotisches Kirchenschiff die Besucher besonders beeindruckt.

Ruhestätte und Museum von Salvador Dalí

Camping Aquarius Foto: Thomas Cernak, Toti Ferrer (1)
Salvador Dalí, Großmeister des Surrealismus, wurde 1904 im nahen Figueres geboren.

Salvador Dalí, Großmeister des Surrealismus, wurde 1904 im nahen Figueres geboren. Die enge Verbundenheit zu seiner Heimatstadt währte bis zu seinem Tod im Jahr 1989. Bereits als Jugendlicher durfte der Künstler im damaligen Theater seine Werke zum ersten Mal öffentlich ausstellen. Heute birgt das aufwendig umgebaute Gebäude mit Plexiglaskuppel – und mit Rieseneiern verziert – sowohl das Dalí-Museum als auch die letzte, sehr angemessene Ruhestätte des selbstbewussten Exzentrikers. Drinnen lassen sich unter anderem höchst bemerkenswerte Installationen bewundern, wie etwa das kuriose „Regentaxi“, sein berühmtes „Selbstporträt mit gebratenem Speck“ – und in einem gesonderten Bereich seine weniger bekannten, ebenso ungewöhnlichen SchmuckKreationen. www.salvador-dali.org

Der besondere Tipp

Aus Furcht vor den Germanen flohen einst römische Mönche, mit Reliquien des heiligen Petrus im Gepäck, auf die Halbinsel am Cap de Creus – und bauten dort im Auftrag des Papstes ein Kloster, so die Legende. Die Blütezeit von Sant Pere de Rodes endete im Spätmittelalter. Der restaurierte Prachtbau zeigt unter anderem lombardische Einflüsse. Spektakulär: die Aussicht aus 500 m Höhe auf Küste und Meer.

Camping Aquarius: Alle Infos im Überblick

Adresse: Playa de Sant Pere, 17470 Sant Pere Pescador, Spanien, Telefon 00 34/9 72 52 01 01, E-Mail reservas@aquarius.es, www.aquarius.es, GPS 42°10’37’’N, 03°06’30’’E.

Größe und Charakter: 8 ha, 447 Stellplätze (45–118 m2), wenige Mietunterkünfte. Ebenes, fast quadratisches Wiesenareal mit mittelhohen bis hohen Bäumen. Direkte Zugänge zum Strand.

Öffnungszeiten: 15. März bis 31. Oktober 2018.

Preise: Hauptsaison: Person 5,00 Euro, Kinder bis 12 Jahren 3,10 Euro, Stellplatz 32,90–51,80 Euro, Strom 4,35–8,70 Euro (6–16 A), Touristenabgabe Erwachsene 0,50 Euro, Hund 4,40 Euro, Reservierung empfohlen.

Attraktionen: Wasserspielplatz, Surf- und Kitesurf-Schule, (Sport-)Animation, organisierte Wander- und Radtouren, Kinderbetreuung, Keramik-Workshop, Live-Musik, Restaurant, Strandbar.

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Dieser Artikel stammt aus diesem Heft
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Heft 3 / 2018 6. Februar 2018 90 Seiten Heftinhalt anzeigen
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