Thema des Monats: Aufbautechnik Tschovikov, Pompe, Archiv

Caravan-Aufbau und Außenwände

Die wichtigsten Begriffe zum Thema

Ein Überblick über alle Matrialien, die in den Außenwänden von Caravans verwendet werden.

Alufiber: Verbundmaterial aus Aluminium und GfK, das als Außenhaut die optischen Vorteile von glattem Blech mit der Widerstandsfähigkeit von Kunststoff kombinieren soll.

Aluminium: Leichtmetall, das meist als Außenhaut von Caravans verwendet wird. Üblicherweise glänzend lackiert, empfindlich bei kleinen Kratzern und Beulen, recyclingfreundlich, Alufraß (Korrosion) möglich. Mit Hammerschlagoptik sowie als Glattblech erhältlich.

EPS: Expandiertes Polystyrol, gängige Handelsbezeichnung Styropor, sehr häufig verwendetes Isoliermaterial in Caravan-Aufbauten, sehr leicht und günstig im Einkauf.

GfK: Glasfaserverstärkter Kunststoff, der als Außenhaut des Aufbaus sowie mitunter als Formteil an Bug oder Heck von Caravans Verwendung findet. Vergleichsweise widerstandsfähig gegen Hagel und Steinschlag, reparaturfreundlich, Verfärbung und Rissbildung möglich, oft matte Oberfläche.

Holz: Als tragendes Fachwerk aus Nadelholzlatten in nahezu allen Aufbauten verwendet. Die Leisten dienen zur Befestigung von Fenstern und Türen sowie als Dach-, Wand- und Bodenkante zur Verschraubung von Aufbauplatten. Sperrholz wird auch als Innenabschluss der Wand sowie als Innen- und Außenseite für Bodenplatten eingesetzt.

LFI: Long Fibre Injection, Verfahren zur Herstellung von Formteilen an Bug- und Heck. Aus mit faserhaltigem Spritzkunststoff verstärkten Tiefziehteilen und einer Isolierschicht entsteht dabei ein leichtes und stabiles Verbundteil.

PU: Polyurethan, ein Kunststoff, der sich aufgeschäumt als stabile und sehr effiziente Wandisolierung eignet, aufwendig in der Produktion. Feste, verrottungsbeständige PU-Leisten können an Plattenkanten die nötige Stabilität zum Verschrauben oder Verkleben bieten.

Sandwich: Gängige Bezeichnung für Wand-, Dach oder Bodenplatten, die aus unterschiedlichen Materialien zusammengeklebt werden. Üblich sind im Caravan-Bau mindestens drei Schichten der Sandwich-Platte: Außenhaut, Isolierung und Innenwand.

Tiefziehteile: Kunststoffteile aus PS (Polystyrol) oder ABS (Acrylnitril-Butadien-Styrol), die im Vakuumtiefziehverfahren geformt werden. Am Caravan vor allem als Bug- oder Heckaufsatz sowie als Leuchtenträger verwendet.

XPS: Extrudiertes Polystyrol, gängige Handelsbezeichnungen sind Styrofoam, Styrodur oder RTM-Schaum, meist blau eingefärbt. Steifes und wenig druckempfindliches Isoliermaterial, das durch ein geschlossenes Zellgefüge praktisch kein Wasser aufnimmt.

Übersicht: Aufbautechnik in Caravans