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Caravaning-TV: Mobile vor der Kamera

Worauf kommt es bei einem Reisemobil-Test an? Caravaning-TV beobachtete den promobil-Alltag. Demnächst zu sehen im DSF.

09.05.2006

Europaweit genießen die Tests von promobil, der Schwesterzeitschrift von CARAVANING, höchste Beachtung. Deshalb wollten die Kollegen von Caravaning-TV der Redaktion bei der Arbeit einmal über die Schulter blicken. Schritt für Schritt entstand so eine Reportage über den Test-Alltag. TV-Moderator Stefan Peine zeigte sich am Ende der Dreharbeiten beeindruckt. In über zwei Jahrzehnten Test-Erfahrung hat die Redaktion promobil ein detailliertes Prüfprogramm für Reisemobile entwickelt. Zentraler Punkt dabei: die Ermittlung der tatsächlichen Zuladung. Mit Frischwasser, Diesel und Gas befüllt, rollt der Testwagen auf geeichte Radlastwaagen. Nur mit dieser Methode kommen die Tester eventuellen Problemen mit der Reifentragfähigkeit oder einzelnen Achslasten auf die Schliche. Ebenso wichtig: die gründliche Durchsicht des Wagenbodens. Erst beim Blick unter das Fahrzeug erkennt der Profi, ob Gasleitungen korrekt verlegt, Gurte sicher verschraubt oder Wasserleitungen isoliert sind. Mit Hilfe des Notebooks entsteht dann im Fahrzeug ein umfangreiches Protokoll. Kopffreiheit im Alkoven, Größe der Sitzmöbel und Platz in der Dusche – für den Test wird alles genau vermessen und die Funktion überprüft. Bei der anschließenden Bewertung verlässt sich das Test-Team jedoch nicht allein auf Zahlen, sondern ebenso auf die persönliche Wahrnehmung in der Praxis. Das Fahrverhalten überprüft die Redaktion aber stets auf einer abgesperrten Teststrecke. Ein GPS-gestütztes Messgerät liefert exakte Informationen über die Fahrleistungen. Zusätzliche Messfahrten steuern Verbrauchswerte bei.

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