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CMT 2017 – Partnerland und Partnerregion

Albanien und der Nordschwarzwald

Berat Albanien Foto: Albanian National Tourism Agency 22 Bilder

Jedes Jahr gibt es ein Partnerland der CMT sowie die Partnerregion für den Camping- und Caravaning-Bereich. 2017 sind dies der Balkanstaat Albanien und die Region Nördlicher Schwarzwald.

23.12.2016 Sarah Prietsch

Zwei Urlaubsregionen bekommen 2017 besondere Aufmerksamkeit auf der CMT geschenkt. Das Partnerland Albanien ist bei vielen Deutschen noch ein weißer Fleck auf der Urlaubskarte – umso interessanter zu erfahren, mit welchen touristischen Attraktionen der Balkanstaat aufwartet. Die Camping-Partnerregion führt dagegen in eher bekannte Gefilde: Der Nördliche Schwarzwald zeigt sich in ganz neuem Licht.

Albanien – unberührte Wildnis, mediterrane Sandstrände

Die Touristenzahl des Balkanstaates hat sich innerhalb der letzten zehn Jahre immer weiter gesteigert – von rund 588.000 Übernachtungen im Jahr 2004 bis hin zu knapp 4 Millionen im vergangenen Jahr. 90 Prozent dieser Touristen stammen aus Europa. Bereits 2011 besetzte das Land Platz eins der Top-Ten-Liste des Individualreiseführers The Lonely Planet. Gründe für eine Reise nach Albanien gibt es viele.

Ein Großteil des Landes wird von naturbelassenen Landschaften mit einer einzigartigen Fauna und Flora geprägt, sodass es zu einem der artenreichsten Ländern Europas gehört. Doch nicht nur die abwechslungsreichen Landschaften ziehen Touristenscharen ins Land. Auch die vielfältige Kultur und das mediterrane Klima machen Albanien zu einem attraktiven Urlaubsziel.

Die Geschichte des Landes am Ionischen Meer "reicht bis zu den Illyrern zurück", so der Generaldirektor der Nationalen Albanischen Tourismus Agentur Ardit Çollaku. Diese Geschichte mit all ihrer kulturellen Vielfalt tritt in architektonischen Bauten in Erscheinung, wie antike Ruinen und historische Monumente aus dem Osmanischen Reich.

Doch es gibt nicht nur historische Städte zu entdecken, sondern auch Strände am Mittelmeer und Berglandschaften, die eine Reise wert sind. Vor allem die nördlichen Berge werden vermehrt für Trekkingtouren in die unberührte Natur genutzt. Hinzu kommen 15 Nationalparks, die teilweise ebenfalls naturbelassen sind.

Drei bedeutende Reiseziele Albaniens gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe: Die Stadt Berat ist balkanisch-osmanisch geprägt, besitzt sowohl Altstadt als auch eine Burg und wird auch "Stadt der 1000 Fenster" genannt. Aufgrund ihrer osmanischen Architektur und der einzigartigen Bürgerhäuser steht die Altstadt Gjirokastras ebenfalls auf der UNESCO-Liste. Das dritte UNESCO-Reiseziel ist Butrint, die am besten erhaltene antike Ruinenstadt des Balkanstaates, über die schon der Dichter Virgil schrieb.

Zusätzlich zu den UNESCO-Weltkulturerben gibt es noch weitere sehenswerte Orte in Albanien. Auf dem Pflichtprogramm sollte auf jeden Fall die Hauptstadt Tirana stehen, die gleichzeitig politischer, wirtschaftlicher und kultureller Mittelpunkt Albaniens ist. Hinzu kommt der Hausberg Dajti, den Touristen mit der Gondelbahn "Dajti Ekspres" erreichen können. Ein antikes Amphitheater sowie einen hervorragenden Badeort bietet Durrës, die antike Hafenstadt Dyrrhachium. Wer lieber einen gemütlicheren Strandurlaub machen möchte, der ist in Vlora und Saranda richtig.

Albanien bietet für jeden Reisenden die richtigen Orte und lässt gleichzeitig Raum für Überraschungen und neue Entdeckungen.

Mit dem Wohnwagen durch den Nordschwarzwald

In der Region Nördlicher Schwarzwald lassen sich Natur und Kultur miteinander verbinden. Diese findet man zum Beispiel in den Städten Karlsruhe und Pforzheim. Vormittags erkundet man den Schwarzwald und sein Hochmoor, am Nachmittag lernt man die Schmuckgeschichte der Goldstadt Pforzheim kennen und abends bestaunt man die Lichtershow der Schlossfestspiele in Karlsruhe. Ein köstliches Abendessen gibt es von den Naturparkwirten, die Spezialitäten der regionalen Küche servieren. Einen Schlafplatz findet man auf einem der über 20 Campingplätze oder rund 15 Wohnmobil-Stellplätze der Region.

Wer in die freie Natur will, der kann sich auf Wald- und Wassererlebnisse entlang der Nagold, Alb und Enz freuen. Hier gibt es auch unter Naturschutz stehende Vogelarten zu beobachten. Richtiges Urwaldfeeling erleben Besucher im Monbachtal an der Nagold sowie am Wildsee, der im höchsten Hochmoor Deutschlands liegt. Ein heißer Tipp ist der "Baumwipfelpfad Schwarzwald" auf dem Sommerberg. Hier führt ein Steg 20 Meter hoch über den Waldboden zur Aussichtsplattform mit Panoramablick über den Schwarzwald. Wer aktiver unterwegs sein möchte, dem stehen viele Wander- und Themenwege sowie Radwege und ein Trail für Mountainbikes zur Verfügung.

Der Nördliche Schwarzwald bietet darüber hinaus Erholung pur – und das gleich in fünffacher Ausführung. Es gibt fünf Thermen rund um Calw, die jeweils einen anderen Schwerpunkt haben. Die bekannteste ist vermutlich das Palais Thermal in Bad Wildbad mit einem historischen Badehaus im maurischen Stil.

2017 – das Jahr der vielen Feste

Ein wichtiger Meilenstein der Goldstadt Pforzheim ist das 250 Jahre Schmuckjubiläum, welches 2017 mit vielen Veranstaltungen, Musik und Theater gefeiert wird. Hierbei stehen der Schmuckhandel und seine Einflüsse auf die Stadt Pforzheim im Vordergrund. Seit 2014 gibt es ein Denkmal – den Gasometer Pforzheim –, das ein ehemaliger Gaskessel ist. Darin präsentiert der Berliner Künstler Yadegar Asisi das 360 Grad Panoramagemälde ROM 312.

Nur etwa 30 Kilometer von Pforzheim entfernt befindet sich die Residenzstadt Karlsruhe, die Fächerstadt. Hier wird Besuchern allerhand geboten – von dem Badischen Landesmuseum über das Zentrum für Kunst und Medientechnologie bis hin zur Staatlichen Kunsthalle. Wer so viel wie möglich entdecken möchte, für den ist die Karlsruhe Card empfehlenswert. Hierbei werden viele Angebote mit kostenloser Bus- und Bahnfahrt kombiniert. Auch für Karlsruhe ist 2017 ein Jahr der Feste: Gefeiert wird der Erfinder des Fahrrads Karl Freiherr von Drais und die Heimattage Baden-Würrtemberg vereinen badische und württembergische Traditionen in einem großen Festprogramm.

CMT als beste Reisemesse Deutschlands 2016 ausgezeichnet

Seit 2006 verleiht das Corps Touristique (CT), Vereinigung der ausländischen nationalen Tourismusorganisationen und Eisenbahnen in Deutschland, seinen Preis für die beste deutsche Reisemesse. Die Urlaubs-Messe CMT in Stuttgart kann sich freuen – sie hat nun zum achten Mal Gold gewonnen, drei Mal reichte es für den zweiten Platz. Den diesjährigen zweiten Platz belegte die Frankfurter B2B-Messe IMEX, den dritten Platz die Berliner Fachmesse ITB. Diese hohe internationale Anerkennung wird durch eine gläserne Weltkugel symbolisiert.

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