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Deutscher Caravaningmarkt mit positivem Zulassungsergebnis - Plus Video mit Dr. Holger Siebert vom CIVD

Im Jahr 2008 wurden in Deutschland wieder mehr Caravans und Reisemobile zugelassen. Trotzdem musste die deutsche Caravaningindustrie für das Gesamtjahr Umsatzeinbußen hinnehmen.

19.01.2009

Nach einer durch die Mehrwertsteuererhöhung bedingten Delle im Jahr 2007 konnte der deutsche Markt für Caravans und Reisemobile im Jahr 2008 wieder Tritt fassen.

Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) in Flensburg registrierte im vergangenen Jahr 1,1 Prozent mehr neu zugelassene Caravans als noch 2007. Damit wurden in Deutschland im Jahr 2008 insgesamt 19.279 Caravans registriert. 20.921 Reisemobile ließ das KBA im Jahr 2008 neu zu – dies entspricht einem Zuwachs um 6,4 Prozent. Damit verbuchte der deutsche Markt als einziger Freizeitfahrzeugmarkt in Europa im Jahr 2008 ein Zulassungswachstum.

Trotz eines erfolgreichen ersten Halbjahres muss die deutsche Caravaningindustrie für das Gesamtjahr 2008 Umsatzeinbußen hinnehmen. Nach Berechnungen des Caravaning Industrie Verbandes hat die deutsche Caravaning-Branche im Jahr 2008 einen Gesamtumsatz von circa 5,2 Milliarden Euro erreicht. Dies entspricht einem Rückgang um 6,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (2007: 5,59 Milliarden).

Der Rückgang der europäischen Exportmärkte zwang die deutschen Hersteller von Caravans und Reisemobilen im zweiten Halbjahr 2008 zu erheblichen Produktionsanpassungen. Insgesamt produzierten die deutschen Hersteller im Jahr 2008 89.643 Freizeitfahrzeuge, das sind 13.529 Einheiten oder 13,1 Prozent weniger als im Vorjahr. Der Export deutscher Caravans ging im Vergleich zum Vorjahr um 22,5 Prozent zurück. Die Ausfuhr von Motorcaravans verlor gleichzeitig 19,1 Prozent gegenüber 2007.

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