Mobil-Tour: Westlicher Bodensee Ingolf Pompe, Joachim Negwer, hokrue/fotolia (1), VRD/fotolia (1), bonline/Fotolia (1)
Ecocamping Bodensee Campingplätze CARAVANING
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Ecocamping Bodensee Campingplätze CARAVANING 24 Bilder

Ecocamping am Bodensee: Sechs Plätze im Überblick: Vom Bodensee in die Welt

Ecocamping am Bodensee Gern Campinghof in Salem

Am 5. Januar 2004 marschierte die letzte von 1000 Mastsauen aus dem neu gebauten Stall, und an Ostern im gleichen Jahr duschten dort bereits die ers­ten Camper.

Die Zeit dazwischen sieht der Landwirtschaftsmeister Ludger Gern sportlich: „Wir haben fast alles selber gemacht." Auch heute noch bewirtschaftet Gern 80 Hektar Mais und Grünland. 15 Kühe stehen im Stall und genauso viele Pferde. Denn der Campingbetrieb mit 80 Stellplätzen trägt sich noch nicht.

Die bäuerliche Atmosphäre ist Teil des Konzepts, ge­nauso wie das Maislabyrinth, der Verkauf von Dosenwurst, selbst gebackenem Brot oder der Hasenstall. Gerns Gäste sind in der Hauptsaison überwiegend junge Familien, die nicht nur die Ruhe schätzen, sondern auch, dass sie die „Kinder einfach springen lassen" können. In enger Zusammenarbeit mit Ecocamping entstand das Heuhotel, eine feste Unterkunft etwa für Fahrrad- oder Motorradfahrer für ein bis zwei Nächte. Vom Campinghof sind es einige Kilometer bis zum Bodensee. Für Gern ist das allerdings kein Nachteil: „Am See müssen die Eltern ihre Kinder beaufsichtigen. Außerdem ist es dort bei Sturm und Wind überhaupt nicht schön." Dafür bietet der nur wenige Fahrradminu­ten entfernte Schloss-Badesee mehr als nur einen Ausgleich. Apropos: Gern plant auf seinem Gelände einen Wasser-spielplatz, damit „die Kleinen an heißen Tagen ihren Spaß haben“. Das ist nicht das einzige Projekt. Voraussichtlich ab Sommer können die Urlauber während ihres Aufenthalts die Patenschaft für Hennen übernehmen. Der Dank: persönliche Frühstückseier.

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