Hobby Prestige 560 FC Andreas Becker
Hobby Prestige 560 FC
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Hobby Prestige 560 FC 24 Bilder

Hobby Prestige 560 FC im Test

Grundrissklassiker mit neuem Badkonzept

Mit dem 560 FC optimiert Hobby einen Grundrissklassiker. Wir haben herausgefunden, wie es sich im Kingsize-Prestige wohnt und ob die Lösung mit fester Dusche und einteiligem Bad überzeugt.

Mangelnde Beständigkeit gehört sicher nicht zu den Dingen, die man Hobby vorwerfen kann. Und so ist auch im 2020er Prestige-Neuzugang 560 FC eher Evolution statt Revolution angesagt. Während sich das Heck mit den optionalen Lauflichtblinkern (230 Euro) zeitgemäß gibt, bleibt bei der Aufbaukonstruktion alles beim Alten: Styropor im Holzrahmen bildet den Kern des Sandwichaufbaus, der sich außen konventionell in Hammerschlag (Seitenwände), Holz (Boden) und Alu-Glattblech auf dem Dach kleidet. Glattblech für die Seitenwände oder hagelresistenteres GfK fürs Dach sucht man selbst in der Aufpreisliste vergebens.

Aber zurück zum Kern der Evolution: Die Aufteilung mit französischem Bett, offenem Waschbereich und separatem Dusch-/Toilettenraum im Heck ist wohl der beliebteste Doppelbettgrundriss am Markt. Doch genau hier hat Hobby Hand angelegt: Im 560 FC sind Waschtisch, Toilette und die Duschkabine hinter einer Lamellenschiebetür zu einem Hygiene-Separée vereint. Wie gut das funktioniert und welche Nachteile diese Anordnung hat, erfahren Sie im direkt folgenden Kapitel "Wohnen". Ansonsten hat uns die üblicherweise unauffällige Bordtechnik des gut ausgestatteten Kingsize-Modells ein paar Scherereien bereitet. Was genau gestreikt hat, steht im Technik-Teil.

Die Hobby Prestige-Baureihe

  • Preise: 21.130–31.650 Euro
  • Aufbaulängen: 7,13–9,04 m
  • Gesamtgewichte: 1.500–2.200 kg
  • Max. Auflastungen: 1.750–2.500 kg
  • Grundrisse: 11

Der Name Prestige ist bei der gehobenen Mittelklasse von Hobby Programm. Das zeigt nicht nur der 2,50-Meter-Kingsize-Aufbau bei zehn von elf Grundrissen. Die gemütliche Rundsitzgruppe in Kombination mit der riesigen L-Küche gibt es in insgesamt sechs Grundrissen, während sich die beiden 720er-Tandemachsmodelle UKFe und KWFU mit Etagenbetten an Familien richten. Ein weiterer Neuzugang in der Saison 2020 ist übrigens der 9,04 Meter lange 720 WQC. Als einer von fünf Heckbadgrundrissen hat er ein seitlich angeschlagenes Queensbett im Heck. Wer lieber getrennt schläft, findet im 720 WLC den nahezu identischen Grundriss als Einzelbetten-Variante.

Wohnen

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In der Rundsitzgruppe des Zwei-Personen-Grundrisses ist jede Menge Platz für Besuch.

Auch wenn sie die Reisetauglichkeit ein wenig einschränken, sind 2,50 Meter Aufbaubreite fürs Wohnen ein Segen. Im Prestige 560 FC macht sich der Raumgewinn gegenüber dem Standardmaß von 2,30 Meter besonders am Durchgang zwischen Fernsehschrank und Küche sowie der üppigen Rundsitzgruppe bemerkbar. In ihr finden bis zu sechs Personen Platz. Leider verspricht sie optisch mehr, als sie in der Praxis hält. Die Lehnen sind unkonturiert, die Sitzflächen im Bug und vorm Tresen kürzer als alle anderen. Zusätzlich fehlt es an Abstand zum eingezogenen Bug, weshalb die Vorhänge des Bugfensters ständig auf Tuchfühlung gehen.

Indes überzeugt haben uns die detailreiche, teils sogar dimmbare Beleuchtung, sauber eingepassten Dachschränke und das von Hobby gewohnt stimmige Interieurdesign. Letztendlich ist die Gestaltung zwar Geschmackssache, aber selbst wer sich nicht für die Kontraste aus dunklem Mattholz und weißen Glanzflächen begeistert, kommt nicht umhin, die Komposition als gelungen zu bezeichnen. Verbesserungspotenzial liefern die schwer zugänglichen Sitztruhen: Kürzere Truhendeckel oder klappbare Polster würden das Be- und Entladen vereinfachen und das notwendige Polster-Tetris überflüssig machen. Eine ebenfalls wünschenswerte Ergänzung wären Schuhklappen in den dem Eingang zugewandten Schenkeln. Für Jacken ist mit einer Garderobe samt Warmluftausströmer dagegen bestens gesorgt.

Die L-Küche gehört zu den Highlights im Prestige 560 FC. Sie ist penibel abgedichtet, verfügt über jede Menge Stellplatz, eine tolle Ausstattung sowie einen unterleuchteten Tresen als Blickfang und Ablage. Dank reinigungsfreundlicher Kocher-Spüle-Kombination mit unterschiedlich großen Kochfeldern und einem 150 Liter großen Slim-Tower-Kühlschrank kommen Selbstversorger voll auf ihre Kosten. Dabei überzeugt vor allem die praxisorientierte Gestaltung. Das passende Beispiel liefert der Unterbau: Neben drei breiten Schubladen mit griffgünstigen Gassperrhähnen nutzt Hobby den Platz im Tresen für einen Topfauszug. Eher ein Kompromiss ist dagegen die Position des Lichtschalters. An der Rückwandblende hinter dem Tresen montiert, ist er zwar auch von der Sitzgruppe aus erreichbar, befindet sich aber genau hinter dem besten Stellplatz für Kaffeemaschine oder Küchengerät. Apropos Lichtschalter: Hier haben wir einen bekannten Fehler in der Verkabelung der Küchenrückwandbeleuchtung wiederentdeckt.

Neuer Sanitärbereich

Die Aufteilung des Bades ist gänzlich neu und funktioniert hervorragend. Sobald man sich daran gewöhnt hat, dass die Drehtoilette quasi mitten im Raum steht und der Weg in die Dusche daran vorbeiführt, überwiegen die Vorteile. So lässt sich die Dusche mit ihren festen Trennwänden wunderbar nutzen, ohne dass ein Vorhang am Körper klebt. Zusätzlich beschränkt sich die Duschwanne nur auf die Kabine, sodass der Bereich davor barfußfreundlich mit Teppich ausgelegt werden kann. Durch den einteiligen Aufbau mit Waschbereich im Bad lässt sich dieser nun mittels Schiebetür vom Rest des Innenraumes separieren. Einziges Manko ist die im Boden eingelassene Schiene der Lamellenschiebetür. Sie ist eine Schmutzfalle, die sich mit Handfeger und Kehrblech schlecht reinigen lässt.

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Die Lamellenschiebetür spart Platz und ermöglicht einen breiten Zugang zum Bad.

Der angeschlossene Schlafbereich gefällt mit einem gelungenen Beleuchtungskonzept und jeder Menge Fächer für die Nachtlektüre. Gemütliches Lesen im Bett ist trotzdem schwierig, da das breite beleuchtete Fach am Kopfende ein gemütliches Anlehnen vereitelt. Nicht gänzlich überzeugen konnte auch die Bettkonstruktion als solche. Der einfache Holzlattenrost ist in der Mitte geteilt, wobei die Latten tiefer liegen als der Rahmen. Serienmäßig liegt darauf eine weiche Federkernmatratze. Was beim Härtegrad noch als Geschmacksfrage durchgeht, ist beim Ein- und Aussteigen nachteilig. Hier gibt die Matratze derart nach, dass sich der Bettrahmen unangenehm in den Oberschenkel drückt. Für Abhilfe dürfte die optionale Siebenzonen-Kaltschaummatratze samt Federholzrahmen (572 Euro) sorgen.

Preise

Vollausstattung heißt das Credo bei Hobby – und der Umfang der Serienausstattung kann sich tatsächlich sehen lassen. Aufpreisfreie Highlights des 560 FC sind das farbige Bedienpanel, eine Vorzeltsteckdose sowie die Truma-Combi-6-Heizung.Beim letzten Hobby-Test noch bemängelt, hat es der Rauchmelder modellübergreifend in die Serienausstattung geschafft. Vorsicht vor Folgekosten ist bei der optionalen Appsteuerung Hobby-Connect geboten. Wer sein Fahrzeug langfristig via App steuern und orten will, muss die Kosten (69 Euro ab dem zweiten Jahr) kennen. Eine empfehlenswerte Option, schon wegen der Combi-Heizung, ist das Autarkpaket für 645 Euro. Auch die maximale Auflastung ist sinnvoll investiertes Geld.

  • Grundpreis: 26.030 Euro mit TÜV und Zulassungsbescheinigung II (139 Euro)
  • Testwagenpreis: 32.001 Euro

✘ Auflastung auf 2000 kg (36 kg)✔ 995 Euro
✘ Knott ETS Plus (5,7 kg)✔ 773 Euro
✘ Alufelgen schwarz poliert 604 Euro
✘ Heckleuchten mit Wischblinkern (1 kg) 230 Euro
✘ USB-Ladesteckdose doppelt 55 Euro
✘ Thule-Markise 4 m (32 kg) ✔ 1.359 Euro
✘ Fahrradträger für Deichsel (10 kg) ✔ 294 Euro
✘ Autarkpaket (29 kg) ✔ 645 Euro
✘ Teppichboden lose (7 kg) 275 Euro
✘ Hobby-Connect-Appsteuerung (0,6 kg) 741 Euro
7-Zonen-Kaltschaummatratze (2,9 kg)✔ 572 Euro
Funksteuerung für Lichtsystem (0,3 kg)✔ 161 Euro
Kocher-Backofen-Kombination (29,8 kg) 995 Euro
City-Wasseranschluss (0,5 kg) 192 Euro
Gas-Außensteckdose (1,5 kg) 226 Euro

Kosten und Service

Steuer (2000 kg zGG) 74,60 Euro
Dichtigkeitsgarantie/Kontrolle: 5 Jahre/12 Monate
Servicestellen in Deutschland/Europa: 99/257

Beladen + Fahren

Alles im grünen Bereich" trifft neben den Gewichten und Zuladungsreserven auch auf die Fahreigenschaften des aufgelasteten 560 zu: Selbst dem verhältnismäßig kompakten Ssangyong Korando folgt der Prestige stoisch und sicher. Mit einer Stützlast von nur 36 Kilogramm (leer, ohne Gasflasche) sind genügend Reserven für den optionalen Fahrradträger (294 Euro) vorhanden – was heute leider immer noch keine Selbstverständlichkeit ist. In Sachen Sicherheitsausstattung punktet der Hobby ebenfalls: Eine Stützlastwaage im Deichselrad ist serienmäßig, und der Luftdruck für die Markenreifen kann gut sichtbar direkt von den Radläufen abgelesen werden. Optional hat der Testwagen den aktiven Schleuderschutz Knott ETS Plus für 773 Euro an Bord. Dieser ist eine echte Empfehlung, funktioniert aber nur, wenn das Zugfahrzeug auch über eine entsprechende Verkabelung mit Dauerplus-Leitung verfügt.

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Zum Beladen der Truhen müssen die Polster weg. Mit dem Wassertank lässt sich die Stützlast justieren.

Dank Auflastung und reichlich Platz ist die Verlockung groß, den halben Hausstand mit auf Reisen zu nehmen. Der üppige Bettstauraum liegt zum Austarieren günstig im Heck und lässt sich durch die serienmäßige Außenklappe gut beladen. Dort verbaute Kabel und Heißluftrohre werden durch Schottwände und Kanäle ordentlich geschützt. Einzig die optionale Bordbatterie knapst am Volumen. Mehr Technik in Form der Combi-6-Heizung und des 47-Liter-Frischwassertanks findet sich in den Sitztruhen im Bug. Die sind zwar voluminös, aber durch die sperrigen Polster nicht sonderlich gut zugänglich.

Technik

Wenn es um zentralisiertes Steuern und moderne Bedientechnik geht, ist Hobby ganz vorne mit dabei. Im 560 FC gibt es das Bedienteil sogar serienmäßig mit Farbdisplay, während die gelungene Appsteuerung Hobby-Connect mit einmalig 741 Euro und 69 Euro jährlich (ab dem zweiten Jahr) zu Buche schlägt. Dafür lässt sich der Caravan orten, Temperatur beziehungsweise Füllstände ablesen und Heizung sowie Licht fernsteuern. Die Kehrseite des immer erreichbaren Caravans durften wir in Form einer tiefentladenen Bordbatterie kennenlernen. Die Folge: Trotz Landstrom schaltet sich die Beleuchtung immer wieder komplett ab, bis die Batterie einen gewissen Ladestand erreicht hat. Warum das so ist, haben wir beim Hersteller nachgefragt.

Zudem besteht nach der Tiefentladung keine Möglichkeit, die Appsteuerung einfach wieder in Betrieb zu nehmen. Auf Rückfrage erklärt der Hersteller, dass der komplette Caravan einmal stromlos geschaltet werden muss, bevor die Steuerung nach diesem Hard-Reset wieder funktioniert. Mit ein Grund für die Batterie-Misere war übrigens das Küchen-Ambientelicht, das nicht auf die zentrale Lichtsteuerung reagiert. Das identische Problem haben wir bereits vor einem Jahr bei Hobby angefragt (Supertest 07/2019). Antwort: Schuld sei ein fehlendes Update des Bedienpanels. Natürlich haben wir auch hier nachgebohrt, warum dieser Fehler bisher nicht behoben wurde.

Bei der Standardausstattung punktet Hobby mit einer reinigungsfreundlichen Kocher-Spüle-Kombination, einem großen Slim-Tower-Kühlschrank und einer zeitgemäßen Combi-Heizung. Weniger zeitgemäß erscheint indes das Festhalten am konventionellen Aufbau: Während Holz und Styropor im inneren des Sandwichs nicht optimal, aber verschmerzbar sind, wünscht sich der ein oder andere sicherlich Glattblech statt einfachem Alu-Hammerschlag für die Seitenwände. Glattblech gibt es stattdessen aber nur dort, wo man es eigentlich nicht haben möchte: auf dem Dach. Hier wäre eine schützende Außenschicht aus GfK die bessere, weil hagelresistentere Wahl.

Lichtcheck

angelehnt an DIN EN 12464-1

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Verschiedene Lichtebenen, häufig mit Dimmer, ermöglichen eine individuelle Lichtwahl von hell bis (angenehm) schummrig.
  1. Trotz diverser Lichtebenen schafft es die Sitzgruppe nur auf eine durchschnittliche Helligkeit: Gelb.
  2. Düstere Bereiche auf dem Küchentresen drücken die Küche insgesamt in den gelben Bereich. Auf der Kochfläche selbst gibt es indes Sattgrün.
  3. Der Schlafbereich schafft es insgesamt auf stabiles Gelb. Nur die Lichtausbeute der Lesespots überzeugt nicht und bekommt von uns Rot.
  4. Gelb gibt es auch für das Bad insgesamt. Dafür sprengt die Helligkeit am Spiegel unsere Skala mit Grün.

Das fiel uns auf

 Dank eigenem Heißluft-Ausströmer und Kleiderstange trocknen nasse Jacken und Mäntel in der Garderobe neben dem Eingang.
 Mit diversen Fächern und einem Mülleimer samt Kehrblech im Deckel überzeugt die Aufbautür.
 Kindgerecht tief und für Erwachsene von außen gut erreichbar: der Lichtschalter fürs Hauptlicht.
  Durchgehende Ecken in den Oberschränken schaffen Platz, sind aber nicht optimal erreichbar.
 Neben den kürzeren Sitzflächen ist auch die Kopffreiheit auf den äußeren Bugplätzen eingeschränkt.
 Unschöne Aufputzsteck- und optionale USB-Dosen wirken in dieser Fahrzeugklasse fehl am Platz.

Nachgefragt

Dirk Gottwald, Konstruktionsleiter Caravan bei Hobby, nimmt Stellung ...

... zur selbstständig abschaltenden Beleuchtung bei Tiefentladung: Hierzu arbeiten wir bereits an einem Software-Update für das System, welches kurzfristig zur Verfügung stehen wird.

... zur optisch wenig ansprechenden Aufputzsteckdose an der Sitzgruppe: Die Einbausituation lässt keine andere Lösung zu. Im Normalfall ist die Aufputzsteckdose auch durch die Polster abgedeckt.

... zum Gewürzregal in der Küchenrückwandblende, das immer noch nicht mit dem restlichen Lichtsystem verbunden ist (erste Rückfrage Heft 07/19) und somit auch nicht auf den Hauptschalter reagiert: Wir arbeiten nach wie vor an dieser Funktion und werden es in einem Update berücksichtigen.

... zu den schlecht zugänglichen Sitztruhen ohne Schuh- oder Außenklappe: In diesem Modell ist die Stauraumklappe unter dem Bett vorhanden.

Wertung

Wohnen 3,7

 Viel Platz im Innenraum durch 2,50 Meter Aufbaubreite.
 Gelungene Badlösung mit toller Beleuchtung und gut nutzbarer Dusche.
 Großzügige Küche mit viel Stellfläche, reinigungsfreundlichem Kocher und großem Kühlschrank.
 Rundsitzgruppe offeriert ausreichend Platz für Besuch.

 Sitz- und Schlafkomfort lediglich durchschnittlich.
 Die Schiebetürschiene vom Bad ist eine schwer zu reinigende Schmutzfalle.
 Der Küchenlichtschalter ist am Fuß des Tresens nicht optimal platziert.
 Die Federkernmatratze ist derart weich, dass der Bettrahmen beim Aufstehen in den Oberschenkel schneidet.

Preis & Service 4,0

 Umfangreiche Basisausstattung ab Werk.
 Dichtes Servicenetz in Deutschland und Europa.

 Aufbau-Upgrade (Glattblech, GfK, XPS-Isolierung) nicht mal gegen Aufpreis möglich.
 Verhältnismäßig kurze Dichtigkeits- und Herstellergarantie.
 Folgekosten bei teurer Appsteuerung.

Beladen 4,1

 Küchenschenkel wird durch Topfrondell sinnvoll genutzt.
 Schottwände schützen Technik im Bettstauraum.
 Stützlast lässt sich durch Befüllen oder Entleeren des Frischwassertanks justieren.
 Mit Auflastung sind alle Gewichte und Werte im grünen Bereich.

 Der Sitztruhenstauraum ist aufgrund der sperrigen Polster schlecht zugänglich.
 Die Akku-Kleiderschrankbeleuchtung ist unterdimensioniert und funktioniert nicht.

Fahren 4,2

 Der Prestige läuft ruhig und sicher nach.
 Höchste Sicherheitsreserven mit Stützlastwaage, Antischlingerkupplung und optionalem Antischleudersystem Knott ETS Plus.
 Markenreifen mit Luftdruckangabe direkt am Radhaus.

 Reifen sind unterschiedlich alt und beide bereits vor über einem Jahr produziert.
 Beim Abklappen des Fahrradträgers kollidiert dieser mit dem Hebel der Handbremse.
 Die Antischlingerkupplung lässt sich bereits unter geringer Spannung schlecht öffnen.

Technik 3,6

 Rauchmelder serienmäßig, Gefahrenwarn- und Verhaltensanweisungsblatt im Kleiderschrank.
 Moderne vielschichtige Lichtinstallation mit Dimmer und optionalen Fernsteuerungsmöglichkeiten.
 Solider und aufwendiger Möbelbau.

 Konventioneller Aufbau mit Styropor in den Wänden und hagelempfindlichem Alu-Glattblech auf dem Dach.
 Bei entladener Bordbatterie schaltet das Licht trotz Landstromanschluss ab.

Fazit

Eine tolle Neuerung: Zugegeben, die Drehtoilette mitten im Bad ist erst mal gewöhnungsbedürftig. Dafür gibt es den beliebten Doppelbettgrundriss jetzt aber mit richtiger Dusche und Waschtisch in nur einem Raum. Abseits des Bades überzeugen vor allem die opulenten Platzverhältnisse in Küche und Sitzgruppe – wobei Sitz- und Schlafkomfort im 560 FC noch ausbaufähig sind. Kaum Wünsche offen lässt dagegen die L-Küche mit beleuchtetem Tresen, top Ausstattung und einem Topfrondell im Unterschrank. Abseits der tiefentladenen Bordbatterie verdient die vielschichtige Licht- und Appsteuerung aus Fockbek ein Lob. Sie ist zwar nicht ganz günstig, gehört aber mit zu den besten Systemen am Markt.

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