Außenansicht vom LMC Vivo Christian Hass
helle Möbelfronten, viele Fenster und Dachhauben im LMC Vivo
LMC Vivo Grundriss
Tischgestell engt Fußraum ein.
Echter Wellness-Tempel: Das Alpin-Spa neben dem Freibad bietet allen erdenklichen Luxus. 27 Bilder

LMC Vivo 490 E im CARAVANING-Test

Erste Einblicke in den Jubiläums-Caravan

Der LMC Vivo der Saison 2016 feiert erst auf dem Caravan-Salon Premiere. Doch einen Vorgeschmack darauf gibt jetzt schon das üppig ausgestattete Jubiläumsmodell mit ordentlichem Preisvorteil.

Die reichhaltige Ausstattung des Jubiläumsmodells reicht vom Rangierantrieb über ein teures Vorzelt bis zu den Alurädern und einigem mehr. Die Preise sind laut LMC stark subventioniert, die Ersparnisse liegen bei über 3000 Euro – ein attraktives Angebot also. Zusätzlich gewährt LMC damit jetzt schon einen ausgiebigen Blick auf die künftige Baureihe, die immer mehr von der Plattform-Politik des Hauses profitiert. Vivo, Musica und Maestro sind von außen zukünftig nur noch am jeweiligen Schriftzug zu unterscheiden. Andererseits profitieren alle Modelle von der gemeinsamen, hochwertigen Technik wie dem größtenteils holzfreien Aufbau (LLT) oder dem attraktiven Möbelbau. Die Unterschiede der verschiedenen Baureihen liegen vor allem in der geschmacklichen Gestaltung des Interieurs und der Wertigkeit der technischen Ausstattung. Wobei der Vivo die günstigste Baureihe mit dem jugendlichsten Auftritt bleiben wird.

Allgemeine Infos zum LMC Vivo 490 E:

  • Schlafplätze: 2+2
  • Zul. Gesamtgewicht: 1800 kg
  • Länge/Breite/Höhe: 5,87/2,32/2,58 m
  • Grundpreis ab: 20.660 Euro

Wohnen

Der LMC Vivo 490 E mit bequemen Einzelbetten und breiter Rundsitzgruppe gehört zu den momentan angesagten Grundrissen. Die Möblierung darin zeigt sich wohlsortiert und aufgeräumt. Verarbeitet wird mit hoher handwerklicher Klasse. Spaltmaße sind gleichmäßig und schmal. Linien fluchten wie gewünscht, der Einsatz von sichtbaren Möbelverbindern und Schraubabdeckungen bleibt sparsam. Der Durchblick reicht von der Rundsitzgruppe im Bug bis zu den beiden Einzelbetten im Heck. Mittschiffs teilen sich die Funktionsbereiche Küche, Bad und Kleiderschrank den verbliebenen Raum schiedlich-friedlich auf. In die Quere kommen sich hier höchstens mal zwei gegenüberliegende Türen. Zum positiven Raumgefühl trägt auch die freundliche Gestaltung der Möbel bei. Fast schon traditionell wird beim Vivo seit ein paar Jahren der Wechsel zwischen holzfarbenem Korpus und großen weißen Flächen an Türen und Klappen favorisiert. Dies ändert sich in der kommenden Saison auch nicht, wenngleich die Farben in Nuancen einen anderen Ton annehmen.

Die Rundsitzgruppe beansprucht den kompletten Bugbereich. Auf zwei Längsbänken und einer breiten Querbank kommen je nach persönlichem Platzbedarf vier bis sechs Personen unter. Der Einstieg in die Sitzrunde fällt aufgrund des sperrigen Klapptischgestells allerdings nicht immer und nicht für jeden leicht. Der optionale, teleskopierbare Einbeintischfuß würde hier die Beinfreiheit erhöhen und auch den Bettenbau vereinfachen. Die Sitzpolster sind dick, leicht strukturiert und nicht zu weich. Längeres Sitzen gerät darauf nicht zur Tortur. Nur zum wirklich bequemen Liegen sind die Polster auf der zum Bett umgebauten Sitzgruppe weniger geeignet. Obschon die Liegefläche riesig ist, fehlt ihr eine ordentliche Unterfederung.

Echten und ungestörten Schlafkomfort bieten die beiden Einzelbetten auf der gegenüberliegenden Seite im Heck. Die Nachtlager sind mit stabilen wie flexiblen Lattenrosten bestückt, die am Kopfende aufgestellt werden können. Als Auflage dient eine moderne Kaltschaummatratze, deren verschiedene Zonen unterschiedlich hart ausfallen, sodass verschiedene Körperpartien ideal unterstützt werden. Beide Betten sind mit 90 Zentimeter angenehm breit, das linke misst ausreichende 1,90 Zentimeter Länge. Das rechte Bett ist jedoch fast zehn Zentimeter kürzer – und damit deutlich zu kurz für ein Durchschnittsbett.

Wem von Zeit zu Zeit nach Kuscheln zumute ist, der muss nicht umziehen. Mit Hilfe eines Rollrosts und eines Extrapolsters kann er die einzelnen Betten zu einer Liegewiese von rund zwei Metern Breite zusammenfassen. Im Fußbereich findet sich jeweils ein kleines, offenes Regal für ein paar Bücher und andere Utensilien. Das Schlafzimmer lässt sich durch einen blickdichten Trennvorhang vom restlichen Wohnbereich separieren.

Im Mittelteil des Caravans sind Kombüse (rechts) und Bad (links) untergebracht. Die Längsküche misst immerhin mehr als einen Meter in der Breite. Eine Fläche, die fast komplett von der Kocher-Spüle-Kombination eingenommen wird. Speziell der Dreiflammkocher mit seinen asymmetrisch angeordneten Brennern bietet für jeden Kochzweck die richtige Flamme, die jeweils von einem elektrischen Zünder gestartet wird. Die Edelstahlspüle bietet viel Platz. Der Mangel an Arbeitsfläche wird durch die Glasabdeckungen für Kocher und Spüle sowie eine ausklappbare Ablage ausgeglichen.

Der Sanitärraum ist sehr kompakt geraten, sodass es für fülligere Zeitgenossen etwas eng wird. Dass die Wahl auf eine Drehtoilette fällt, ist hier nicht besonders glücklich. Rund um die Schüssel sind nämlich zerklüftete Räume entstanden, in denen sich Schmutz sammelt, der dort nur schwer zu entfernen ist. Eine Duscheinrichtung ist beim Sondermodell nicht vorgesehen. Der Rest der Einrichtung mit Waschtisch, großem Becken, genügend Schränken und Ablagen, Spiegeln und Handtuchhaltern ist schön gestaltet und praxisgerecht.

 Relativ breite Betten mit hochwertigen Kaltschaummatratzen.
 Dank Rollrost stark wandelbare Betten. Lattenrost am Kopfteil aufstellbar.
 Viel Platz für 4 Erwachsene und bequeme Polster in der Sitzgruppe.
 Möbelbau einwandfrei. Hinterlüftung annähernd perfekt.
 Schlafzimmer vom restlichen Wohnbereich abtrennbar.
 Küche mit guter Ausstattung, genügend Stauraum und zusätzlicher Arbeitsfläche.
 Sanitärraum etwas eng. Rund um die Toilette sammelt sich Schmutz.
 Garderobe an der Engstelle am Sanitärraum schlecht nutzbar.
 Linkes Einzelbett unter 1,90 Meter lang.

Preise

Momentan gilt bei LMC noch die Preisliste der 2015er Modelle (siehe unten). Die Basis für das Jubiläumsmodell ist jedoch der 2016er Vivo. Dessen Preis und Ausstattungen stehen noch nicht hundertprozentig fest. Unter gewissem Vorbehalt wird der Grundpreis bei 20.650 Euro liegen. LMC spendiert das opulente Jubiläumspaket im Wert von rund 10.000 Euro obendrauf. Den 490 E gibt es praktisch zum Festpreis von 27.660 Euro. Laut LMC belaufen sich die Einsparungen auf 3097 Euro. Das Paket besteht aus Alufelgen, Therme, Fliegenschutztür, Heki, Komfort-Tür, Abwassertank, Frischwassertankanzeige, Fernbedienung Vorzeltleuchte, Autarkie-Paket, Truma Mover XT, Vorzelt Isabella Capri Coal, Deichsel-Fahrradhalter, Jubiläumsdekor und der Auflastung auf 1800 kg.

Grundpreis: 20.650 Euro
Testwagenpreis: 27.660 Euro mit TÜV und Zulassungsbescheinigung II (150 Euro)

  • ATC (4,5 kg): 799 Euro
  • Alko Big Foot (2 kg): 119 Euro
  • Reserverad mit Alufelge (8 kg): 290 Euro
  • Teppichboden (7 kg): 275 Euro
  • Klimaanlage Telair (40 kg): 1825 Euro
  • Dunstabzug (2 kg): 295 Euro
  • Backofen (8 kg): 670 Euro
  • TV-Gelenkhalter (2 kg): 159 Euro
  • Fußbodentemperierung elekt. (4 kg): 580 Euro
  • Truma Ultraheat (7 kg): 425 Euro
  • Duo-Control mit Crashsensor (2 kg): 275 Euro
  • Flachbildschirm (6 kg): 659 Euro

Kosten und Service

  • Steuer (1800 kg zGG): 67 Euro
  • Dichtigkeitsgarantie/Kontrolle: 12 Jahre/24 Monate
  • Servicestellen in Deutschland/Europa: 55/160

 Hohe Garantieleistungen bezüglich der Dichtigkeit.
 Großes Händlernetz in Deutschland und auch europaweit.
 Das Jubiläumsmodell enthält neben der umfangreichen Grundausstattung viele Zugaben zum subventionierten Preis.
 Insgesamt hoher Caravan-Preis.

Fahrwerk und Gewichte

Die Truhen und Bettkästen des Vivo sind so aufgeräumt wie sonst die gute Stube im Caravan. Die Böden sind sauber mit einer aufgedoppelten Schicht ausgelegt, der für ebene Stauflächen und eine wirkungsvolle Hinterlüftung sorgt. Ringsum am Rand der Stauräume verlaufen Metallkäfige, die die Heizungsrohre vor Quetschungen schützen. Alle weiteren technischen Installationen im Jubiläumsmodell sind sinnvoll untergebracht, sodass sie weder wertvollen Stauraum verschwenden noch von herumvagabundierendem Gepäck gefährdet werden. Der Zugriff auf die verschiedenen Truhen erfolgt über die klappbaren Lattenroste, Sperrholzdeckel und durch eine große Außenklappe. Weiterer Stauraum findet sich in den Hängeschränken rundherum und in den diversen Gepäckabteilen in Küche und Sanitärraum. Den geräumigen und beleuchteten Kleiderschrank sollte man nicht vergessen.

LMC Vivo mit Zugwagen
Christian Hass
LMC Vivo mit Zugwagen

Zum Jubiläumspaket gehören schwere, aufpreispflichtige Zugaben (Mover, Stromversorgung, Vorzelt etc.), die bei der Bestimmung des fahrbereiten Gewichts mitgewogen wurden. Am Schluss bleibt trotzdem eine großzügige Zuladung von 281 kg, die der Auflastung auf den Maximalwert von 1800 kg zu verdanken ist. Die Überlastreserve der Reifen fällt mit 50 kg etwas knapp aus. Die Gewichtsverteilung ist sehr ausgewogen, und auch die Stützlast liegt voll im grünen Bereich. Der Caravan erweist sich demgemäß als ein gutmütiger Nachläufer, der auch einen kompakteren Zugwagen nicht überfordert.

 Hohe Gepäckkapazität in Sitztruhen, Bettkästen und zahlreichen Hängeschränken.
 Viele offene Ablagen rund um die Sitzgruppe und im Schlafzimmer.
 Sitztruhen und Bettkästen mit doppeltem Boden und Installationskanälen.
 Zahlreiche und verschiedene Staumöglichkeiten in Küche und Sanitärraum.
 Keine offenen Ablagen in der Küche.
 Auflastmöglichkeiten am Testwagen mit 1800 kg ausgereizt.
 Ausgewogene Gewichtsverteilung. Stützlast im idealen Bereich.
 Schlingerdämpfer serienmäßig.
 Markenreifen zum Zeitpunkt der Caravanproduktion nur drei Monate alt.
 Relativ kompakter und übersichtlicher Caravan.
 Die Überlastreserve der Reifen fällt recht knapp aus.

Technik

Die elektrische Anlage, vor allem der Umformer und die FI-Sicherung, findet sich geschützt und aufgeräumt im Kleiderschrank wieder. An der Verkabelung gibt es auch nichts auszusetzen. Speziell die langen Kabelwege durch die Bettkästen werden von stabilen Blechkanälen begleitet. Die Anzahl an Steckdosen ist zwar begrenzt, die bestehenden Anschlüsse sind jedoch gut platziert. Eine weniger klare Linie verfolgen die verschiedenartigen Schalter für die Beleuchtung, an die man sich je nach Lampe neu gewöhnen muss. Nach einer Zeit des Lernens erfreut sich der Nutzer an der sinnvoll verteilten und effektiven LED-Lichttechnik (mehr dazu im Lichtcheck).

Tadellos und fortschrittlich ist der Aufbau des Vivo, den er mit dem Musica und Maestro teilt und für den es zwölf Jahre Garantie gibt. Der 490 E ist größtenteils verrottungssicher aufgebaut. Boden, Dach, Bug und Heck verfügen über eine äußere Schicht GfK. Die Isolierung des LMC-Caravans übernimmt der effiziente XPS-Schaum, der gute Voraussetzungen für eine hohe Wintertauglichkeit mit sich bringt. Einige Besonderheiten bietet der geräumige Deichselkasten des LMC. Neben dem stabilen Riffelblechboden, einem großformatigen, doppelschaligen Deckel findet sich hier eine Serviceöffnung, durch die die Gasflaschenventile bedient werden können. Weniger einfach fällt es, die Kederleiste über dem Bugfenster zu nutzen, denn die naheliegenden Randprofile erschweren dies.

Die Truma-S-3004-Gasheizung mit einfachem Gebläse ist ausreichend für die Größe des Caravans dimensioniert. Die Anzahl und Verteilung der Ausströmer sowie die Temperierung nebst Belüftung der Einrichtung hält sich an den Klassenstandard. Speziell für die Behaglichkeit sowohl im Schlafzimmer als auch in der Sitzgruppe sorgen Winterrückenlehnen.Für warmes Wasser sorgt eine Truma Therme, die geschützt im Staukasten untergebracht ist. In Zeiten, in denen allerorten mannshohe Kühlschränke eingebaut werden, ist ein 100-Liter-Gerät in Standardhöhe wie im Vivo 490 E nur schwer zu akzeptieren.

 Fortschrittliche, holzfreie Aufbautechnik mit hochwertigem Isolator und GfK-Wänden.
 AKS-Schlingerdämpfer serienmäßig. Gleichmäßige Gewichtsverteilung.
 Durchgängig saubere Verarbeitung von Aufbau, Ausbau und Bordtechnik.
 Fortschrittliche und effiziente Beleuchtung komplett in LED-Technik.
 Wintertauglichkeit liegt insgesamt über dem Klassendurchschnitt.

Interview mit dem Hersteller

Michael Schmitz, Leiter Konstruktion und Entwicklung
Christian Hass
Michael Schmitz, Leiter Konstruktion und Entwicklung

Michael Schmitz, Leiter Konstruktion und Entwicklung, nimmt Stellung zu ...

... dem einfachen Tischgestell (kein Einbein):
Das Tischgestell ist stabil und sehr einfach zu bedienen. Es ist ein seit vielen Jahren völlig problemloses Tischgestell. Die Tischsäule bieten wir optional an.

... den fehlenden offenen Ablagen in der Küche:
Unter dem Hängeschrank haben wir die Fächer mit Klappen versehen, damit während der Fahrt nichts herausfällt.

... dem Keder am Bugfenster, der nur schwer nutzbar ist:
Ja, das stimmt. Der Keder ist in Verbindung mit unseren Bugsäulen etwas schwer zu nutzen. Hier werden wir über Verbesserungen diskutieren.

... den fehlenden Lesespots an der Sitzgruppe (nur Deckenleuchten):
Die Sitzgruppe hat zwei LED-Lesespots mit Touch Control im Boden der Hängeschränke. Zusätzlich sind noch zwei Deckenleuchten an der Dachhaube angebracht.

... den Pushlocks, die manchen Fingernagel kosten:
Die neuen Pushlocks sind wesentlich besser zu greifen als die herkömmlichen runden Push-Locks.

Das fiel uns auf

 Eine einfache und wirkungsvolle Sicherung des abgesenkten Tischs während der Fahrt.
 Die zusätzliche Arbeitsfläche lässt sich mit wenigen Handgriffen aus dem Küchenkorpus klappen.
 Als Zugabe für das Jubiläumsmodell gibt es Außenanschlüsse für Gas sowie TV und Strom.
 Übersichtliches Kontrollbord mit 12-Volt-Schalter, Frischwasser- und Batteriefüllstandsanzeige.
 Die modischen Pushlocks sind umständlicher zu bedienen als die gängigen Drucktastenschlösser.
 Hinter der Toilette finden sich Ecken, die schnell verschmutzen, aber nicht leicht zu reinigen sind.

Lichtcheck

Beleuchtungscheck beim LMC Vivo
Christian Hass
Beleuchtungscheck beim LMC Vivo

Auf dem Übersichtsfoto ist gut zu erkennen, dass die Lichtausbeute ringsum im Caravan gleichmäßig und hoch ausfällt.

1) Ein Zeichen von ausgewogener Beleuchtung. An der Sitzgruppe liegen zwischen dem Mittelwert (133 Lux) und dem Höchstwert (153 Lux) nur 20 Lux.

2) In der hellen Küche leuchten 210 Lux im Durchschnitt mit einer Spitze von 360 Lux im Kocherbereich.

3) Das Badezimmer ist mit rund 270 Lux bestens beleuchtet. Das Gesicht im Spiegel kommt auf 263 Lux.

4) Der Mittelwert in den Einzelbetten liegt bei 133 Lux. Der Lesespot bringt 180 Lux.

Die Baureihe und ihre Konkurrenten

Die Baureihe: LMC Vivo

Preise: 17.190–28.330 Euro
Aufbaulängen: 5,20–7,98 m
Gesamtgewichte: 1200–2200 kg
Max. Auflastungen: 1500–2500 kg
Grundrisse: 9
Die Baureihe: LMC nutzt künftig für alle drei Baureihen dieselbe Basis. Das bedeutet, dass der Vivo auch als günstigstes Modell konstruktiv identisch mit Musica und Maestro ist, sich jedoch in der Ausgestaltung unterscheidet. Der Vivo der Saison 2016 wird mit elf Grundrissen zu haben sein, fünf davon sind von Grund auf neu (mehr dazu in der kommenden Ausgabe). Darunter drei Doppelbett-, drei Einzelbett- und vier Etagenbettwagen. Die Aufbaulängen reichen vom kompakten 400 D bis zum Koloss 745 K. Das hier getestete Jubiläums-Sondermodell basiert bereits auf dem Vivo 490 E der 2016er-Baureihe.

Die Konkurrenten: Fendt Saphir

Grundrisse: 17
Aufbau-Längen: 6,16–7,27 m
Preise: 18.490–24.290 Euro
Konkurrenzmodell: Fendt Saphir 515 SG
Grundpreis: 20.090 Euro
Vergleichspreis*: 26.365 Euro
Länge/Breite/Höhe: 6,16/2,32/2,63 m
Leer-**/zul. Gesamtgewicht: 1404/1700 kg
Kurzprofil: Gute Verarbeitung. Wertige und komplette Ausstattung. Angemessener Preis.

Knaus Südwind

Grundrisse: 14
Aufbau-Längen: 4,84–7,90 m
Preise: 16.530–26.530 Euro
Konkurrenzmodell: Knaus Südwind 500 EU
Grundpreis: 19.130 Euro
Vergleichspreis*: 24.501 Euro
Länge/Breite/Höhe: 5,72/2,32/2,57 m
Leer-**/zul. Gesamtgewicht: 1220/1500 kg
Kurzprofil: Modern gestalteter Caravan. Überdurchschnittliche Ausstattung. Moderater Preis.

Fazit

Jetzt heißt’s zugreifen – Wenn sich ein Hersteller über ein Firmenjubiläum oder Ähnliches freut, dann lässt eine Sonderedition zum Thema selten lange auf sich warten. Schnäppchenalarm ist angesagt. Wenn das Testergebnis dann so eindeutig wie hier im Fall des LMC Vivo 490 E auf der obigen Tabelle ist, sollte man sich ernsthaft mit dem Fahrzeug beschäftigen. Und wenn man als Kunde auch noch mit dem vorliegenden Angebot klarkommt, sollte man nicht allzu lange mit dem Zuschlag warten. Es könnte schnell zu spät sein. Im speziellen Fall des Vivo kommt hinzu, dass es sich bei der Sonderedition nicht um ein möglicherweise aufgepepptes Auslaufmodell handelt, sondern um eine Neuheit, die eigentlich noch vor der Markteinführung steht.

LMC Vivo
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