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Europa: Bußgelder steigen

In mehreren europäischen Ländern sind die Bußgelder für Verkehrsverstöße mit Beginn des neuen Jahres teilweise drastisch angestiegen. In Österreich wurden für die Handynutzung am Steuer sowie für Fahren ohne Gurt bisher jeweils 21 Euro abgerechnet; neuerdings sind es 25 bzw. 35 Euro. In Italien haben sich, wie im Zweijahres-Rhythmus üblich, alle Strafmandate um sechs bis sieben Prozent verteuert.
Richtig teuer wird’s für Handy-Sünder in Portugal: Statt 25 Euro wie bisher können die Ordnungskräfte nun zwischen 120 und 600 Euro einfordern. Ebenso teuer wird es, wenn Kinder im Auto nicht ordnungsgemäß gesichert sind. Wer mit Alkohol am Steuer erwischt wird, zahlt bei 0,8 bis 1,2 Promille nun 500 bis 2500 statt wie früher 360 bis 1800 Euro. Auch in Tschechien sollen die bislang eher milden Geldbußen angehoben werden. In Ungarn werden in der Hauptstadt Budapest derweil die Parkgebühren auf bis zu drei Euro pro Stunde erhöht.
Allein Frankreich stellt sich gegen den Trend: Wer bis zu 20 km/h zu schnell fährt, zahlt nun nicht mehr 137, sondern nur noch 68 Euro. Barzahler kommen sogar mit 45 statt den bisher üblichen 90 Euro davon.

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