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Fahrverbot: dauerhaft oder befristet?

Fast eine halbe Million Autofahrer in Deutschland bekommen jedes Jahr ein befristetes Fahrverbot. Mehr als 130.000 Autofahrern wird der Führerschein sogar entzogen.

Befristete Fahrverbote werden bei groben Verkehrsverstößen, zum Beispiel Geschwindigskeitsübertretungen, Abstandsunterschreitungen oder gefährlichem Überholen ausgesprochen. Im Normalfall darf der Sünder dann zwischen einem und drei Monaten nicht ans Steuer.

Der ADAC informiert, dass Fahrer in der Regel innerhalb von vier Monaten selbst den Beginn der Strafe bestimmen und den „Lappen" nach Ablauf der Frist ohne besondere Formalitäten wieder abholen dürfen. Wer ohne Auto in den Urlaub fährt, sollte die Abgabe für diesen Zeitraum planen. Das absolute Fahrverbot darf nur in Notfällen außer Kraft gesetzt werden.

Nach Straftaten wie Nötigung, Drogenmissbrauch oder Alkoholdelikten ab 1,1 Promille kommt es zu einem so genannten Entzug der Fahrerlaubnis. Hier erhält der Fahrer seinen Führerschein für mindestens sechs Monate nicht zurück und muss in Anschluss eine neue Fahrerlaubnis beantragen.

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