Fahrtraining mit CARAVANING

Kein Horror vor dem Haus am Haken

Fahrtraining der Firma Dethleffs Foto: Thiemo Fleck

Beim Fahrsicherheitstraining der Firma Dethleffs in Kempten machte CARAVANING-Neuzugang Anne Mandel ihre ersten Erfahrungen im Gespann-Fahren.

Kein Horror vor dem Haus am Haken 4:25 Min.

Quietschende Reifen, qualmende Bremsen und ein Eiertanz durch den Hütchenwald – das sind die Stationen eines erlebnisreichen Tages im ADAC-Fahrsicherheitszentrum in Kempten. Eins mal vorneweg: So ein meterlanges Gespann kann schon recht einschüchternd wirken. Vor allem, wenn man normalerweise mit einem Kleinwagen unterwegs ist. Da kam die Gelegenheit, im ADAC-Fahrsicherheitszentrum in Kempten am Fahrtraining der Firma Dethleffs teilzunehmen, gerade recht.
Morgens stand jedoch zunächst Theorie auf dem Programm: Pendelstabilität, Achskonstruktion, Bremsen, Reifen und Schlingerdämpfer waren nur ein paar Punkte, die Christoph Gawalleck – technischer Leiter bei Dethleffs – erklärte. Was es mit dem Gierträgheitsmoment, einem negativen Sturzwinkel und den Karkassenfäden im Reifen auf sich hat, wusste hinterher jeder. Außerdem gab es auch ein paar konkrete Tipps, die vor allem für Einsteiger interessant waren. Ebenfalls nutzwertig war der Vortrag über das richtige Beladen von Caravan und Zugfahrzeug.
 
In der Praxis ging es dann ans Eingemachte: Im ADAC-Fahrsicherheitszentrum in Kempten warteten drei Stationen auf die fahrwilligen Teilnehmer. Das Bremsen stand zuerst auf dem Plan. Im ersten Durchgang wurde noch ohne Anhänger gefahren, aber schon im zweiten schwangen sich die Teilnehmerinnen mutig in die meterlangen Gespanne. Auf trockenem Asphalt und einer bewässerten Fläche hieß es dann: bremsen, was das Zeug hält. Wichtig dabei: beherzt sowohl die Kupplung als auch das bockende Bremspedal mit aller Kraft durchtreten – und dabei keinesfalls das Steuer verziehen. Der deutlich längere Bremsweg auf nassem Untergrund war für viele eine Überraschung. Ganz nebenbei wurde auch noch das sichere Ankuppeln vermittelt.
 
Vom Bremsen weiter zum Rückwärtsfahren. Simples Rückwärtsfahren – und zwar auf einer geraden Linie – entpuppte sich mit einem Gespann als echte Herausforderung. Die Rückspiegel waren dabei ein unverzichtbares Instrument, damit die Orientierung nicht flöten geht. Noch diffiziler war die S-Kurve, die jeder Teilnehmer rückwärts durchfahren musste. Mit den Anweisungen des Trainers schafften es aber alle, ohne den Grünstreifen zu sehr zu touchieren.
 
Die letzte Übung war das Einparken. Zuerst musste durch einen schmalen Parcours gefahren werden, eine Herausforderung, die einem an jeder Mautstelle begegnen kann. Dann folgte die Fahrt durch einen engen Kreisverkehr, das Rückwärtseinparken und als Krönung das seitliche Rückwärtseinparken. Das Rangieren auf engem Raum mit einem langen Gespann wurde dabei durch die Einweisungen des Trainers für alle Teilnehmer zu einer lösbaren Aufgabe.
 
Am Ende des Tages stand eine positive Erkenntnis: Vor dem Fahren mit einem Gespann muss sich keiner fürchten. Als Einstieg ist ein Fahrsicherheitstraining ideal, weil man dort von sachkundigen Trainern wertvolle Tipps bekommt und sein Können auf einem geschützten Platz testen kann. Also, liebe Einsteiger: traut euch!

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