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Jubiläum: Adria wird 40

Jubiläum: Adria wird 40 und hat nicht nur deshalb Grund zu feiern. Vorschau und Rückblick.

Novo Mesto. Seit 1996 geht es stetig aufwärts mit Adria. Das Unternehmen aus dem neuen EU-Mitgliedsstaat Slowenien ist der schnellstwachsende unter allen europäischen Caravan- und Reisemobilherstellern. 99 Prozent der Gesamtproduktion von rund 6800 Caravans und 6200 Adriatik-Reisemobilen (2004, inklusive Pössl-Kastenwagen) gehen in den Export. Neben Europa liefert Adria auch nach Japan. Großbritannien ist als neuer Markt hinzugekommen, Australien erschließen die Slowenen in Kürze. Mit den Produktionszahlen, der Plan für 2005 liegt bei rund 7000 Caravans und 6500 Reisemobilen, soll auch die Zahl der Beschäftigten weiter steigen. 2004 waren rund 800 Mitarbeiter in Produktion und Verwaltung beschäftigt. Obwohl Adria-Geschäftsführerin Sonja Gole (43, Managerin des Jahres 2004, Geschäftsfrau des Jahres 2005) mit weiter steigenden Absatzzahlen rechnet, begibt sich ihr Unternehmen auf neues Terrain. Adria wird als Tourismusdienstleister (z.B. Campingplätze) sowie im Zubehörbereich in Erscheinung treten.
Die schlechten Absatzzahlen in Deutschland führt Adria auf Produktionsengpässe zurück. Wenn im September das neue, 35 Millionen Euro teure Werk in Betrieb genommen wird, sollen auch die der Vergangenheit angehören. Auf Seite 16 gibt es einen ersten Blick auf die Neuheiten 2006.

1965: In Novo Mesto wird der erste Adria gebaut. Der „375" wird nach Schweden exportiert.

1967: Die Kapazität steigt von einer auf drei Einheiten pro Tag.

1970: Adria-Caravans bekommen den bekannten blauen Streifen auf Höhe der Fenster.

1972: Adria eröffnet Zweigwerke in Brezice/Slowenien und in Deinze/Belgien. Adria ist größter slowenischer Exporteur.

1978: Blau getönte Fenster bestimmen die Adria-Optik.

1980: Adria baut 26 757 Caravans. Quantität steht vor Qualität. Bis heute ist diese Zahl unerreicht.

1982: Adria präsentiert den Mistral, der die dritte Caravan-Generation begründet. Adriatik 420 und 450 heißen die ersten Adria-Reisemobile auf der Basis des Renault Master.

1986: Adria zieht in die bis heute genutzten Werkshallen in Novo Mesto um.

1988: Das heutige Firmenlogo, die „kleine Schnecke“, entsteht.

1989: Der staatliche Betrieb IMV wird in die drei Gesellschaften Prevoz, TPV und Adria Caravan geteilt.

1990: Durch Wirtschaftskrise und Balkankrieg sinken die Produktionszahlen weiter.

1994: Der Unica läutet die fünfte Caravan-Generation ein.

1995: Die Produktion sinkt auf 3305 Einheiten.

1996: geht Adria Caravan d.d Konkurs, Adria d.o.o übernimmt die Produktion. Mit ISO-9001-Zertifizierung geht es bis heute bergauf.

1999: Der Aura kündigt den GfK-Caravan Adiva an, der 2001 kommt.

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