Mini-Caravans auf dem Caravan Salon 2019

Kleine, leichte und süße Caravans

Kulba Foto: Uli Regenscheit 32 Bilder
Caravan Salon 2018

CARAVANING hat sich auf dem Caravan Salon 2018 wieder nach den kleinsten und leichtesten Wohnwagen umgesehen. Neben den üblichen Verdächtigen gibt es auch einige neue Marken.

Sie sind klein, sie sind süß und vor allem sind sie seit Jahren ein echter Dauerbrenner auf dem Caravan Salon. Also haben wir uns auch dieses Jahr wieder auf die Suche nach den Mini-Wohnwagen auf dem Caravan Salon gemacht. Neben altbewährten Modellen haben wir aktuelle Modelle und sogar einige neue Hersteller für Sie entdeckt.

Ganz klassisch in Tropfenform

Fim Caravans Migrator Foto: Uli Regenscheit
Migrator Mini-Caravans aus Rumänien.

Migrator ist nicht der Name eines neuen Transformers, sondern eines Mini-Caravans aus Rumänien. Die Firma Fim Caravans hat mit der Entwicklung dieses Wohnwagens 2015 begonnen. Dieses Jahr sind sie das erste Mal auf dem Caravan Salon Düsseldorf und präsentieren zwei ihrer vier Modelle. Der Offroad bietet Geländereifen und ist zwei Meter lang, 1,40 Meter breit und 1,15 Meter hoch. Auf diesen knapp drei Quadratmetern bringen die Rumänen allerdings alles unter was der Camper so braucht. Neben einem Doppelbett gibt es eine Küche mit Kühlschrank und Kochbereich im Heck des Fahrzeugs. Der Cruiser verzichtet auf die Offroad-Features ist aber ansonsten mit dem Offroad identisch. Der Summer ist ein bisschen luftiger ausgestattet und verfügt über einen kleineren Küchenbereich. Im Basic gibt es nur den Schlafbereich und sonst nichts. Alle Migrator-Modelle wiegen nur 750 Kilogramm und sind ab 5.300 Euro erhältlich.

Zwei ganz unterschiedliche Modelle kommen von Lifestyle Camper aus der Ukraine. Der Steeldrop hat die klassisch Teardrop-Form. Das mit Stahl verkleidete Äußere wird gekrönt von den Stahl-Radkappen im Sixties-Stil, was für den perfekten Retro-Look sorgt. Das Grundmodell ist nur mit dem nötigsten ausgestattet: der Innenraumverkleidung, einem Bett, Stauraum und USB- und Stromanschlüssen. Bei einer Bestellung kann der persönliche Caravan weiter individualisiert und aufgerüstet werden. Im Konfigurator können hierfür einfach die entsprechenden Kästchen angeklickt werden. Beispielsweise kann man sich hier noch eine vollständige Küche für die Hecköffnung zusammenstellen sowie ein Dachzelt dazuordern, um zwei weitere Schlafplätze zu schaffen. Ein weiteres Modell ist der XLine, der eher in einem etwas eckigeren Offroad-Look daher kommt. Doch auch bei ihm läuft es mit der Bestellung ähnlich, wie beim Steeldrop. Er ist ebenfalls nur mit einer Matratze und der Innenverkleidung ausgestattet und kann durch hinzufügen von Zubehör weiter optimiert werden.

Kulba Foto: Uli Regenscheit
Den Kulba-Caravan gibt es bei Cologne Caravans zu kaufen.

Der Kulba Teardrop-Caravan wird von Cologne Camper vertrieben und kommt aus Lettland. Von dort stammt auch das Birkenholz, welches die Basis für den Mini-Wohnwagen bildet. Er ist sowohl außen als auch innen damit verkleidet und auch die Möbelfächer sind aus dem Birkenholz gefertigt. Wie bei den anderen Teardrop-Caravans gelangt man auch beim Kulba durch eine kleine Tür ins Bett im Inneren und unter der Heckklappe verbirgt sich die Outdoor-Küche. Mit dem Kulba Rebel gibt es auch ein Offroad-Modell von dem Wohnwagen mit verstärktem Chassis, Stoßdämpfern, Offroad-Reifen und maßgefertigten Aluminium-Kotflügeln. Den 750-Kilo-Caravan gibt es ab 8.250 Euro.

Nicht neu sind die kleinen Wohnwagen von Kronings: Hero Camper. Auch die Hero Camper gibt es in zwei Versionen. Der Hero Traveller ist mit Straßenbereifung ein guter Begleiter für alle Länder mit guter Infrastruktur und herkömmlichen Campingplätzen. Als Hero Ranger ist der Mini-Caravan dank Offroad-Bereifung auch abseits befestigter Straßen ein guter Begleiter. Der Traveller hat ein Gesamtgewicht und 830 Kilogramm, der Ranger wiegt 850 Kilogramm. Beide Caravans können auf bis zu 1200 Kilogramm aufgelastet werden.

Die etwas größeren Mini-Caravans

Lume Traveler Lume Traveler Kompakter Cabrio-Wohnwagen

Etwas größer ist der Lume Traveller. Mit seiner fast rechteckigen Form hebt er sich deutlich von den Teardrop-Caravans ab. Die mit Blindnieten verbundene Aluminium-Sandwich-Konstruktion erinnert an das Airstream-Design. Dank nachhaltiger Materialien für den Innenausbau wie Teak, Leder und Filz ist der Lume Traveller ein echter Ökocaravan. Ausreichend frische Luft gelangt übrigens durch das große, Cabrio-ähnliche Dach ins Innere. Die Küche ist, wie bei den kleineren Modellen auch, im Heck unter einer Klappe untergebracht. Den Lume Traveller Nr. 1 gibt es für 46.500 Euro.

Ab diesem Jahr in Serie produziert wird der Dethleffs Coco, zwar ist die erste Einheit auf 100 Stück begrenzt, trotzdem hat Dethleffs nochmal einiges optimiert. An Küchen- und Badmöbeln wurden nochmals einige Kleinigkeiten verändert. Die Kombination aus Kompakt-Beamer und einer ausfahrbaren Leinwand in den Oberschränken der Lounge ist allerdings entfallen. Alle Möbel im Coco sind multifunktional, so entsteht etwa das Bett aus ausziehbaren Truhen der Lounge. Leer wiegt der 4,60 Meter lange Wohnwagen 733 Kilogramm und hat ein zulässiges Gesamtgewicht von 900 Kilogramm. Inklusive Lounge-Up-Paket (muss bestellt werden) summiert sich der Preis des Coco auf 22.298 Euro.

Dethleffs Coco 2019
Erstserie mit 100 Caravans

Zwei neue Baureihen gibt es von Sterckeman und Caravelair. Die Easy- bzw. Alba-Modelle sind mit 900 bis 1200 Kilogramm nicht nur sehr leicht, sondern mit einem Grundpreis unter 10.000 Euro auch noch besonders günstig. Die Wohnwagen sind simpel ausgestattet und bieten kaum Zusatzoptionen an. Vier Modelle gibt es von der Einsteiger-Baureihe, die kleinsten davon kommen sogar ohne Bad aus.

Natürlich sind auch die Klassiker, wie T@b und Eriba Touring wieder auf dem Caravan Salon vertreten. Diese kleine Wohnwagen sind nicht mehr wegzudenken vom Markt.

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