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Neue Regelungen im Verkehrs- und Führerscheinrecht

Rosige Aussichten: 2005 sollen neue Regelungen im Verkehrs- und Führerscheinrecht verabschiedet werden.

09.02.2005

2005 könnte für Caravaner wirklich ein gutes, neues Jahr werden, denn Tempo 100 könnte sich auf breiter Front für Gespannfahrer durchsetzen. „Jetzt müssen die Politiker nur noch den Mut haben, das zu verabschieden“, betont Hans-Karl Sternberg, der Geschäftsführer des Caravaning Industrie Verbandes (CIVD). Die Verkehrsexperten in den Verkehrsministerien der Länder und des Bundes haben keine Einwände mehr gegen die Anhebung des zulässigen Höchsttempos, wenn der Caravan mit einem Stabilisator oder der Zugwagen mit einem aktiven Sicherheitssystem ausgestattet ist. Die bisherige, höchst komplizierte Formel – dass 80 Prozent des zulässigen Höchstgewichts des Caravans das Leergewicht des Zugwagens nicht überschreiten darf – soll dann auch fallen. Künftig soll die Formel einfach heißen: Der Caravan darf nicht schwerer sein als der Zugwagen. Weitere Verbesserungen erwartet der CIVD auch beim Verkehrsrecht: dass in Zukunft Gespanne bis 4,25 Tonnen mit dem Pkw-Führerschein bewegt werden dürfen. Davon würden vor allem junge Führerscheininhaber profitieren, die den B-Führerschein besitzen. Zufriedene Mienen gibt es beim Herstellerverband auch über den Caravan-Absatz. Zwar gingen die Neuzulassungen in Deutschland in den ersten elf Monaten um 4,4 Prozent zurück, dafür legte der Export kräftig zu. Fast zwei Drittel aller in Deutschland gebauten Wohnwagen werden inzwischen im Ausland verkauft.

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