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Billiger tanken im Ausland

München. Viele Autofahrer fahren zum Tanken ins Nachbarland, um den hohen Benzinpreisen in Deutschland zu entkommen.

Beliebte Ziele sind Polen, Tschechien, Österreich oder Luxemburg. Der Automobilclub Kraftfahrer-Schutz (KS) gibt allerdings zu bedenken, dass es rechtlich problematisch ist, größere Mengen Kraftstoff über die Grenze zu bringen. Außerdem birgt das bei einem Unfall erhebliche Gefahren. Wer gelegentlich mal den Tank und eventuell einen Reservekanister befüllt, spart schnell ein paar Euro. Wer allerdings den Monatsbedarf oder noch mehr im Kofferraum über die Grenze bringen will, sollte einige Tipps beachten: Wer aus einem EU-Land mehr als 20 Liter Kraftstoff mitnimmt, muss dies offiziell beim Zoll anmelden, sonst geht das Finanzamt von Steuerhinterziehung aus, weil dafür die inländische Mineralölsteuer zu entrichten ist. Außerdem sollten eingesetzte Reservekanister aus Stahl bestehen. Die aus Kunststoff dürfen nicht älter sein als fünf Jahre, wegen der Materialermüdung. Schließlich ist die Sicherheit der Ladung besonders wichtig. Der oder die Kanister sollten dicht, unbeschädigt, rutsch- und kippsicher verstaut sein. Bei Verstößen drohen saftige Bußgelder. Fazit: Rechnet man zum Spritpreis die Anschaffung geeigneter Kanister, die fällige Mineralölsteuer und sonstige Fahrzeugkosten, fällt der Gewinn gering aus. Info: 089/539810.

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