Mini-Wohnwagen in Tropfenform
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Colorado Campwork NS-1 (2021) Colorado Campworks
Colorado Campwork NS-1 (2021)
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Colorado Campwork NS-1 (2021)
Colorado Campwork NS-1 (2021) 9 Bilder

Colorado Campworks NS-1: Gasfreier Kompaktcaravan

Colorado Campworks NS-1 (2021) Geländegängig und gasfrei

Ohne Gasflasche und nur mit Sonnenenergie bepowert: Das zeichnet den NS-1 des US-Herstellers Colorado Campworks aus. Der Kompakt-Wohnwagen mit Ausziehküche ist außerdem seriemäßig geländetauglich.

Offroad-Caravans gibt es zu Hauf, denke man an Boreas XT oder den Camp 365. Insbesondere in den USA scheint diese Art der Kompaktwohnwagen eine große Fangemeinde zu haben.

Das Alleinstellungsmerkmal des Colorado Campwork NS-1 ist laut Hersteller, dass der Wohnwagen Strom ausschließlich über seine 200-Watt-Solarpanele bezieht. Mit einem 3000-Watt-Wechselrichter und einer LiPo-Batterie mit 2400 Wattstunden werden alle technischen Geräte des NS-1 betrieben.

Gegen einen Aufpreis von 6000 US-Dollar gibt es das Super Charged Electricity-Paket. Neben einer größeren Batterie mit 4800 Wattstunden enthält dieses Paket Ausstattung wie ein erweitertes digitales Steuerungspanel für die Elektronik und weitere Steckdosen. Der Name "NS" steht dabei übrigens für "nomadic system": Der Kompaktcaravan soll also fürs Unterwegs-sein und Herumreisen gemacht sein.

Colorado Campwork NS-1 (2021)
Colorado Campworks
Ab umgerechnet rund 30.000 Euro ist der gasfreie und offroadfähige Campwork NS-1 dort zu haben.

Fürs Gelände gemacht

Damit man wirklich überall hinkommt, ist der NS-1 mit Einzelradaufhängungen, Offroadreifen und elektrischen Trommelbremsen ausgestattet. Der Kompaktwohnwagen verfügt über eine Unterfahrhöhe von rund 40 Zentimetern und schafft laut Campworks Böschungswinkel von bis zu 25 Grad. Um für alle Fälle gewappnet zu sein, sind außerdem Axt und Schaufel immer mit dabei und gut erreichbar an der rechten Caravanseite montiert.

Wie beim Strom bietet auch hier Campworks weitere, aufpreispflichtige Optionen. Beispielsweise beinhaltet das Paket "Four Season Off Grid" einen Unterfahrschutz, eine verstärkte Isolierung für Boden und Wände (serienmäßig bereits mit 5-Zentimeter-Isolierung) und einen beheizten Wassertank. Übrigens: Dank Serien-Warmwasserboiler und -Innenraumheizung ist man gegen Kälte bereits in der Grundversion gut ausgerüstet.

Klassisch Minicaravan: Heckküche

Das Innere des Wohnwagens wird für Stauraum und ein Doppelbett zum Schlafen genutzt. Je nach Tageszeit lässt sich hier auf Wunsch allerdings auch eine kleine Dinette zum Sitzen im Inneren bauen. Super, falls das Wetter mal nicht mitspielen sollte.

Colorado Campwork NS-1 (2021)
Colorado Campworks
Praktisch gelöst: Über Tag lässt sich im Inneren des Wohnwagens eine kleine Minidinette bauen. Die Rollmatratze wandert hierzu unter den Heckstaukasten.

Typisch Minicaravan: Die Küche ist beim NS-1 außen zu finden. Sie versteckt sich in einem herausziehbaren Staufach am Heck. Neben einem Induktionsherd mit zwei Platten zum Kochen, bietet der NS-1 außerdem ein Spülbecken. Proviant und Geschirr kommen in den tiefen Stauschubladen mit Softclose-Einzug unter.

Das Wasser bezieht der Wohnwagen aus dem seriemäßigen rund 75-Liter-fasseden Frischwassertank. Mit diesem wird übrigens auch die Außendusche des Caravans betrieben. Das Paket "Professional Camp Chef" für 3250 US-Dollar Aufpreis ergänzt die Küche um Kühlbox, Ofen und sogar einem Smoker. Das Outdoor-BBQ kann also kommen!

Laut Colorado Campworks ist der NS-1 auf Langlebigkeit ausgerichtet und setzt dabei ein Augenmerk auf schönes Design. So verzichtet der Hersteller beispielsweise im Innenraum auf einen klassischen Deckenventilator mit Dachheki und setzt nach eigenen Angaben auf ein spezielles Belüftungssystem, das trotzdem für ausreichend Luftzufuhr innen sorgt. Derzeit ist der Wohnwagen nur in den USA zu kaufen.

Colorado Campwork NS-1 (2021)
Colorado Campworks
Die Spülbecken-Abdeckung links dient gleichzeitig als Schneidebrett. Rechts ist das Induktionsfeld zu sehen.

Technische Daten: Campworks NS-1

Gesamtlänge/-breite: 3,86/2,26 Meter
Gewicht: 794 Kilogramm
Preis: ab 36.000 US-Dollar, rund 29.699 Euro

Fazit

Der Look ist cool und der Verzicht auf Gas ein guter Ansatz, insbesondere für Camperinnen und Camper, die länger im Outback autark unterwegs sein wollen. Schick ist auch die Küche, die aufgrund der Schubladenkonstruktion allerdings ohne Regenschutz auskommen muss.

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