Tipps zum Gebrauchtcaravan
Alles rund um den gebrauchten Wohnwagen
Ratgeber: Günstige Caravans: Neu und gebraucht Bloomua, so47, Hans-Jörg Nisch/Fotolia, Wagner, Archiv
Ratgeber: Günstige Caravans: Neu und gebraucht
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So finden Sie günstige gebrauchte Caravans

10 Tipps beim Kauf eines gebrauchten Wohnwagens

Alte Caravans haben Charme. Auf dem Wohnwagen-Gebrauchtmarkt wartet so mancher hübsche Oldie auf neue Besitzer. Sie suchen einen gebrauchten Caravan und wissen nicht genau worauf sie beim Kauf achten müssen? CARAVANING hat 10 Tipps.

  1. Kontrollieren Sie die vier Ecken des Caravans an Unterboden und Dach. Und zwar von außen und innen. Schauen Sie, ob es gelbliche Wasserränder um die Dachluken gibt. An Dachluken und Pilzlüftern ist die Leckgefahr immer am größten.
  2. Schnüffeln Sie herum! Modriger Geruch ist ein Zeichen dafür, dass der Caravan feucht ist. Leichte Muffigkeit ist kein Grund zur Sorge. Klarheit verschafft ein gutes Feuchtigkeitsmessgerät. Ein guter Händler sollte ein solches Gerät besitzen und die Trockenheit nachweisen können. Planen Sie den Austausch alter Matratzen ein.
  3. Tasten Sie mit dem Druck der Handflächen die Außenwände ab. Weiche Stellen verraten vermoderte Stellen. Wand-, Dach- und Bodenteile sind nur sehr aufwendig zu tauschen. Bedenken Sie: Ein fauler Boden kann dazu führen, dass sich der Aufbau vom Anhängerchassis löst! 
  4. Checken Sie die Fenster. Originalersatz ist vor allem bei älteren Baujahren schwer oder gar nicht zu bekommen. Und neue Fenster sind teuer und passen oft nicht zur Optik: Vorsicht auch bei Window-Colours: Die Verzierungen „brennen“ sich ins Acryl und lassen sich deshalb nicht mehr restlos entfernen.
  5. Prüfen Sie Türen und Klappen genau. Sind diese verzogen, schließen sie schlecht und können somit undicht sein. Ursache sind diesem Fäll nicht selten Feuchtigkeit oder Moder im Innenraum oder in den Wänden des Aufbaus.
  6. Kontrollieren Sie Deichsel, Zugvorrichtung und Bremsen. Verschlissene Kugelaufnahmen werden bei der Hauptuntersuchung bemängelt. Sind die Trommelbremsen festgebacken, muss vor Ort repariert werden oder ein Transport organisiert werden. 
  7. Testen Sie alle Einbaugeräte im Elektro- und wenn möglich auch im Gasbetrieb.
  8. Die Anhängerbeleuchtung mit dem Zugwagen checken. Dabei bedenken, dass Sie eventuell einen Adapter brauchen. Fachhändler haben dafür auch ein eigenes Prüfgerät. 
  9. Überprüfen Sie die Reifen. Meist ist nicht die Profiltiefe das Problem, sondern das Reifenalter. Mit Reifen, die älter sind als sechs Jahre, gibt es keine Freigabe für Tempo 100. Das Reifenalter verrät die DOT-Nummer auf der Reifenflanke. Die ersten Ziffern nennen die Produktionswoche, die zweite(n) Zahl(en) das Produktionsjahr. Erst ab dem Jahr 2000 wurden die DOT-Nummern nämlich vierstellig. 
  10. Lassen Sie sich unbedingt die Fahrzeugpapiere zeigen. Sind die Zulassungsdokumente nicht vorhanden, kostet das unnötig Geld und Nerven.
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