Hauptsaison Tipps 232056421

5 Tipps fürs Camping in der Hochsaison

Stressfrei in den Sommerurlaub

In der Ferienzeit sind viele gute Campingplätze oft voll belegt. Na und? Wenn Sie sich rechtzeitig darauf einstellen, können Sie der großen Reisewelle gelassen entgegensehen.

1. Unbedingt reservieren

Sie wissen schon, wo Sie im Sommer hinwollen? Dann suchen Sie den passenden Platz, um möglichst gleich fest zu buchen. Das geht telefonisch oder per Mail und jetzt auch verstärkt über Internetportale wie Camping.info. Hier sogar per App.

Caravan, Sonnenuntergang
Tipps

Ja, man verliert damit Planungsfreiheit, doch im Sommer ist eine plötzliche Abreise wegen Camping-unfreundlicher Witterung unwahrscheinlich. Und ja: Es ist ärgerlich, dass einige Plätze zusätzliche Reservierungsgebühren und Vorauskasse verlangen, aber dafür ist der Urlaub auf jeden Fall gesichert.

2. Ins Hinterland fahren

Alle fahren an die Küste. Ist ja auch schön, aber es gibt gute Alternativen. Ein paar Kilometer landeinwärts findet man in vielen Urlaubsgegenden ebenso attraktive Campingplätze. Viele davon gleichen ihre Standortnachteile beispielsweise durch große Pool-Anlagen aus, andere liegen wunderschön an Flüssen oder kleinen Seen. Der ganz große Rummel bleibt hier meist aus. Reservieren schadet auch in diesen Fällen nichts. Dabei stellt man oft fest, dass die Preise im Hinterland noch erfreulich bodenständig sind.

Hier finden Sie 16 Campingplätze an Badeseen in Deutschland.

3. Neue Länder entdecken

Abgesehen vom eigenen Land streben Camper nach Italien, Frankreich, Österreich, Spanien und in die Niederlande. Dafür gibt es viele gute Gründe, aber Europa als Urlaubsziel ist ja noch viel größer. Vielleicht ist das ein Anlass, auch einmal die östlichen Nachbarländer zu entdecken, denn auch hier findet ihr Campingplätze.

In der Hauptsaison sind zwar auch viele einheimische Camper unterwegs, doch abenteuerlustige Urlauber können sich hier leicht abseits der Touristenströme bewegen. In den klassischen Ferienländern bieten sich dagegen weniger dicht besiedelte Regionen an. Wie wäre es mit Dordogne statt Provence, Slowenien statt Italien oder der niederländischen Provinz Friesland statt der Nordseeküste?

4. Flexibel bleiben

Auch im Sommer muss man sich als Camper nicht frühzeitig festlegen. Dann sollte man aber die nötige Gelassenheit und gute Nerven mitbringen. Wer abends noch so gerade auf dem Campingplatz unterkommt, wird vielleicht für teures Geld zwischen Sanitärhaus und Müllcontainer gequetscht. Was soll’s. Man kann ja am nächsten Morgen gleich weiterfahren, woanders sein Glück probieren. Wer es locker sieht, probiert vielleicht einmal die spontane Buchung per App, hat öfter mal ein echtes Erfolgserlebnis, wenn doch noch ein schönes Fleckchen frei ist, und genießt zwischendurch die völlige Ungebundenheit.

5. Einfache Plätze suchen

Gerade die gut ausgestatteten Anlagen sind oft zuerst ausgebucht. Verständlich, weil viele Familien, die im Sommer unterwegs sind, das volle Programm suchen. Es darf auch etwas einfacher sein? Dann kann man für den Übernachtungsstopp ruhig mal den handgemalten oder etwas angerosteten Camping-Schildern folgen, die man in vielen ländlichen Gegenden Europas findet.

Eine schön gelegene Wiese am Bach ist in Sachen Erholungswert eine Klasse für sich. Für die Animation kann hier prima selber sorgen. In Frankreich sind die vielen kommunalen Plätze ein echter Geheimtipp: Viele Gemeinden betreiben einen Camping Municipal, wo es auch in den Ferienmonaten ruhiger bleibt, weil die Einheimischen an die Strände streben. In den Niederlanden bieten sich vielerorts kleine Boerencampings an, Camping auf dem Bauernhof. Andere Länder haben Vignetten-Systeme, um bei Winzern oder Olivenbauern einfach, aber authentisch zu übernachten, in Deutschland gibt's den Landvergüngen-Stellplatzführer.

Zur Startseite