Reise-Tipp Flensburger Förde: Sechs Tipps für Stopps rund um die Förde

Reise-Tipp Flensburger Förde mit dem Caravan Sechs Tipps für Stopps rund um die Förde

Schöne alte Kirchen, mächtige Schlösser, die gemütlichsten kleinen Häfen und urbanes Leben in Flensburg - die Region rund um die Flensburger Förde ist so vielfältig und abwechslungsreich, dass ein Urlaub kaum ausreicht, um alle Sehenswürdigkeiten in Ruhe zu genießen.

Sønderborg: Die dänische Hafenstadt am Beginn des Fjords liegt teils auf dem Festland, teils auf der Insel Alsen. Eine Klappbrücke von 1930 verbindet die Teile. Skandinavisches Flair, malerische Hafenfront, märchenhaftes Backsteinschloss. Mit 30000 Einwohnern nach Flensburg zweitgrößte Stadt der Förde.
Info: www.visitsonderborg.com

Broager: Einer jener dänischen Orte voll blühender Vorgärten und schnuckeliger Häuser mit liebevoll dekorierten Fenstern. Berühmt ist die Region ringsum für ihre schönen Sakralbauten, etwa die Kirche von Broager mit ihrem Doppelturm oder die in Rinkenaes (Foto) von 1158, die zu den ältesten des Landes gehört.
Info: www.fjordregion.com/de.html

Glücksburg Seebad mit Tradition: Das Wasserschloss, um 1585 erbaut, ist Postkartenmotiv Nummer eins der Region, Fernsehstar („Der Fürst und das Mädchen“) und gilt als Wiege europäischer Königshäuser. Die Buchstaben GgGmF über dem Eingang bedeuten „Gott gebe Glück mit Frieden“. Schönes Rosarium.
Info: www.gluecksburg.com

Flensburg: Die nördlichste Stadt der Republik hat 89000 Einwohner und einen historischen Hafen. Eine 2000 Meter lange Einkaufsmeile durchzieht die schöne Altstadt. Bekannt auch für das „Bier mit dem Plop" (Bügelverschluss), als Heimat der Punkte (Verkehrssünderkartei), Stadt des Rums und der Beate Uhse.
Info: www.flensburg-tourismus.de

Langballigau: Ein Küstenörtchen zum Verlieben, alles da und nah beieinander: Seglerhafen mit vielen Booten, frischer Fisch direkt vom Kutter, Hafenkiosk mit Souvenirs, Restaurants und Fischbrötchen auf die Hand, Seebrücke, sandiger Naturstrand mit Strandkörben und ohne. Der Hauptort Langballig liegt oberhalb.
Info: www.langballig-tourismus.de

Gelting: Kneippkurort beim Naturschutzgebiet Geltinger Birk mit Yachthafen, Backsteinhäusern, Rosen an Hauswänden, gotischer Kirche und historischem Gasthof. Verstecktes Juwel am Ortsende: Schloss Gelting, eigentlich ein großes Gut mit Torhaus und Wassergräben, Privatbesitz, nur von außen zu besichtigen.
Info: www.gelting.de

CARAVANING Tipps für die Flensburger Förde

Der Ru(h)m von Flensburg

Rumpunsch, Rumpralinen, Rumtorte, Rummuseum, da kommt man nicht drum herum: Rum ist nicht nur ein wohlschmeckendes Getränk, sondern ein Stück Kulturgeschichte, das einstige Erfolgsgeheimnis von Flensburg. Es erinnert an die große Zeit im 18. Jahrhundert, als 200 Segelschiffe der Westindien-Flotte für die Flensburger Kaufleute in die Karibik fuhren. Auf dem Hinweg mit Ziegelsteinen als Ballast (von den damals zahlreichen Ziegeleien an der Förde), auf dem Rückweg mit Rohrzucker und Rumfässern im Bauch. Das hoch konzentrierte Gold der Karibik wurde von den zeitweise über 200 Flensburger Rumhäusern gekonnt mit Kartoffelschnaps und Wasser verschnitten, ein Markenzeichen der Stadt. Heute halten noch zwei Häuser die Tradition aufrecht: www.johannsen-rum.de , www.braasch.sh

Surfers Traum

Am Strand beim Ziegelei-Museum Cathrinesminde in Broager fliegen bunte Drachensegel über das Wasser, andere sind auf dem Boden ausgebreitet. Neoprenanzüge leuchten, es wird gelacht: Kite-Surfer und Windsurfer in Aktion. Die Fjordregion gehört zu den Traumrevieren für Wassersportler, besonders für Segler, Kiter und Surfer. „Das beste Revier der Welt" nennt es der Windsurf-Meister Gunnar Asmussen, „egal woher der Wind weht, du bist in Kürze am richtigen Spot." Tipps auf: www.fjordregion.com/de.html

Mehr Infos und alle Campingplatz-Empfehlungen für die Route stehen auf der nächsten Seite.


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