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Risiko: exakter Luftdruck

Am Zugwagen wie am Caravan ist Luft das Leben­selixier der Reifen. Für den Caravan ist in aller Regel ein einheitlicher Luftdruck für alle Belastungszustände vorgeschrieben. Das ist nur vernünftig, denn so fährt man stets mit der höchstmöglichen Sicherheitsreserve und hält die Wank­neigung des Aufbaus auch bei Teilbeladung in Grenzen. Daneben beeinflusst ebenso die Zugwagen­bereifung über die Höhe des Innendrucks die Fahrstabilität. Spezielle Luftdruck-Empfehlungen sucht man in vie­len Pkw-Betriebsanleitungen allerdings vergebens. Wie also sind die Pkw-Reifen für die
Gespannfahrt am besten gerüstet? Dazu diese Tipps aus der Praxis:

Bei abweichenden Luftdruckwerten für Teil- und Vollbeladung bzw. für niedrigere und höhere Dauergeschwindigkeit des Pkw wählt man für die Gespannfahrt zweckmäßig die jeweils höheren Druckwerte.

Nennt der Pkw-Hersteller einen Einheitsluftdruck für alle Belastungszustände oder Geschwindigkeiten, kann die Fahrstabilität im Gespann durch ein Plus von 0,2 bar pro Hinterreifen noch verbessert werden.

Die Druckmessung sollte – auch am Caravan – nur an den kalten Reifen erfolgen – und zwar nach mindestens dreistündiger Fahrtpause.

Prüft man aus Sicherheitsgründen die durch Fahreinfluss erhitzten Reifen, muss der angezeigte Luftdruck um mindestens 0,3 bar über dem jeweils vorgeschriebenen Druckwert liegen

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