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Sieben Fehler nach Unfällen

In der Hektik nach einem Unfall begehen nicht wenige Autofahrer schwere Fehler. Das kann teuer werden.

Der Autoclub ADAC gibt deshalb sieben Tipps, die auf den häufigsten Fehlern beruhen:

1. Wer falsche Schadensmeldungen abgibt, riskiert Leistungskürzungen oder sogar -verweigerungen vom Versicherer. Bei falsche Erklärungen kann die Versicherung sogar einen Teil der an den Geschädigten erbrachten Leistungen zurückfordern.

2. Die Unfallstelle muss abgesichert werden - bei nachfolgenden Personenschäden drohen sonst Verfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung oder sogar Tötung. Ein Verwarnungsgeld von 30 Euro wird immer fällig.

3. Erst die Unfallsituation mit Kreide markieren und fotografieren, bevor das Auto beiseite gefahren wird. Bei Bagatellschäden das Auto so schnell wie möglich beiseite fahren, sonst droht ein Verwarnungsgeld von bis zu 35 Euro.

4. Umgehend die gegnerische Versicherung kontaktieren - die ist meistens daran interessiert, den Schaden nur in bestimmten Vertragswerkstätten beheben zu lassen.
Wer selbst mit der gegnerischen Versicherung verhandelt, vergisst unter Umständen Ansprüche, die dem Geschädigten eigentlich zustehen.

6. Alle Daten vor Ort sammeln. Sonst können Verzögerungen bei der Schadensregulierung die Folge sein.

7. Entscheidungen nur im Einklang mit der beteiligten Versicherung treffen: Diese hat nämlich im Kaskofall das Weisungsrecht und bestimmt beispielsweise den Sachverständigen.

Geschädigte sollten im Zweifelsfall immer einen Anwalt zu Rate ziehen.

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