Sterckeman Alizé Concept (2016)

Mit Bar im Wohnwagen

Sterckeman Alizé Concept 475 CP Foto: Ulrich Kohstall 9 Bilder

Im Sterckeman Alizé Concept 475 tauchen Einrichtungselemente des ehemaligen Caravan-Topmodels Espace wieder auf. Wie den Bartresen mit passender Glasvitrine, der Küche und Sitzbereich trennt.

Stillschweigend verschwand 2014 die Modellreihe Espace aus der Palette von Sterckeman. Offenbar waren dessen lifestylige Grundrisse doch zu gewagt. Für die Freunde origineller Einrichtungsideen kehrt nun ein zentrales Espace-Element zurück: Im neuen Alizé Concept 475 CP trennt ein Bartresen Küche und Sitzgruppe voneinander. Passend dazu hängt eine Gläservitrine darüber.

Dieser kleine Kniff verwandelt den Alizé Concept zu einem Vorreiter für Wohndesign. Gut zu wissen, dass der 475 CP hinsichtlich der Preise (ab 17.750 Euro) nicht völlig abgehoben ist und dass die Ausstattung erfreulich vollständig ausfällt. Zum Modelljahr 2016 legt die französische Marke noch einmal nach. Alle Alizé Concept haben nun Gasdruckfedern am Gaskastendeckel und große Serviceklappen für die gewachsenen Stauräume unter dem Bett. Nicht zuletzt im Sinne der Ergonomie liegt die Matratze zehn Zentimeter höher.

Die Küchenarbeitsfläche erreicht nun ein für Nordeuropäer angenehmes Niveau von 96 Zentimetern. Obendrein nahm man sich auch der Aufbaukonstruktion an. Zu den Vorteilen der robusten GfK-Außenhaut kommt nun eine Bodenisolierung aus solidem XPS-Schaum.

Der Sterckeman Alizé Concept 475 CP im Überblick

Gesamtlänge/-breite: 7,00/2,30 Meter
Masse fahrbereit: ca. 1170 kg
Zul. Gesamtmasse: 1500 kg
Schlafplätze: 4

Sterckemann Starlett (2016) für große Familien

Die Einstiegsbaureihe von Sterckeman heißt Starlett. Ihr kommen ebenfalls viele ergonomische Verbesserungen zugute. Unter den neuen Grundrissen fällt der 496 PE auf (ab 14.850 Euro). Er hat ein Stockbett mit drei Liegen und ein großes Bad im Heck. Die Mitte nehmen Dinette und Küche ein, den Bug ein Querdoppelbett.

Der Sunlight Njoy

Die Günstig-Caravans von Sunlight werden außen wieder hübscher. Drinnen bleibt fast alles, wie es war. Die Zeiten totaler Nacktheit sind wieder vorbei: Die Caravans der Dethleffs-Tochtermarke Sunlight, die im Gemeinschaftswerk Capron in Neustadt produziert werden, bekommen wieder ein paar Feigenblätter aus Kunststoff, mit denen sie ihr zuletzt nacktes Blech an Bug und Heck verdecken können. Wer mag, kann der kosmetischen Korrektur sogar funktionale Vorteile abgewinnen: Vom Auto aufgewirbelte Steine treffen jetzt nicht mehr direkt aufs ungeschützte Alu. Oberhalb des Deichselkastens und auf dem Dach wappnen sich die fünf Sunlight-Caravans durch zähes GfK gegen Hagel. An Möbeldekors und Grundrissen hat sich nichts geändert. Es bleibt beim schnörkellosen Stil inklusive einfacher Konstruktion bei sehr ordentlicher Qualität. Neu ist nur der Polsterstoff, der sich mit farbigen Kissen abschmecken lässt. Der gezeigte C 46 V ist mit 1200-Kilo-Achse, 6,32 Meter Gesamtlänge und rund 10.500 Euro der größte und teuerste Njoy. Neben zwei Querbett-Varianten gibt es sogar einen kompakten Stockbettwagen (C 37 K). Die Preise werden gegenüber dem Vorjahr wohl leicht steigen. Die Änderungen am Außendesign gelten auch für die Schwestermodelle von Carado.

Dieser Artikel stammt aus diesem Heft
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