Fendt Diamant 560 im Supertest

Dezent, aber Spürbar aufgewertet

Fendt Diamant 560 im Test Foto: Andreas Becker 24 Bilder

Seit 40 Jahren gehört der Diamant zum Modellprogramm von Fendt, für 2019 wurde er nach vier Jahren dezent, aber Spürbar aufgewertet. Zum Supertest tritt er zum ersten Mal an. Und das mit großem Erfolg.

Seit über 40 Jahren ist der Diamant dauerhafter Bestandteil des Modellprogramms von Fendt. Obwohl er seit 2007 vom extrovertierteren Brillant übertrumpft wird, darf er weiterhin als Topmodell unter den Fendt-„Standard“-Caravans bezeichnet werden. Zum Modelljahr 2019 wurde der Diamant in typischer Fendt-Manier überarbeitet: maßvoll, sinnvoll, erkennbar, aber stets dem Ruf verpflichtet, den Erfolg nicht durch Experimente zu gefährden. So verzichtet der Diamant innen zwar auf Hochglanz und cremefarbene Akzente auf den neu geformten Oberschränken, ohne dadurch weniger wertig zu wirken. Das neue Dreier-Dachfenster Skylight über der jetzt mit Federkernpolstern ausgelegten Sitzgruppe sorgt gemeinsam mit der noch detaillierteren Innenbeleuchtung für Wohlfühlambiente bei Tag und Nacht. Dazu tragen übrigens auch die hochwertigeren Plisseerollos bei, mit denen sich Restlicht wirkungsvoll aussperren lässt.

Die Bordtechnik inklusive Truma-Combi-Heizung kann dank iNet-Box nun serienmäßig per App oder mit dem Glas-Display neben dem Eingang gesteuert werden, die Küche wird durch eine Herd-Ofen-Kombi aufgewertet. Nuanciert auch die Retuschen am Exterieur: Die Heckleuchten bekommen mehr Tiefenwirkung, der Wandkamin witterungsbeständigen schwarzen Lack.

Wohnen

Angenehm hell und dennoch elegant-gemütlich – so lässt sich am besten beschreiben, wie sich der neue Diamant innen anfühlt. Das jetzt matte Möbeldekor ist übrigens enorm wandlungsfähig: Mit den alternativen Polstern Sierra (dunklerer Stoff) und Sevilla (helles Leder) lässt sich das Ambiente im Diamant erstaunlich stark verändern – wovon wir uns bei der Präsentation selbst überzeugen konnten.

Fendt Diamant 560 im Test Foto: Andreas Becker
Das alternative dunklere Polster Sevilla wirkt etwas konservativer.

Erst einmal setzen. Wie weich! Die Federkerne in den Sitzpolstern wirken sich tatsächlich spürbar aus. Der Po wird rundum gut gestützt. Im Vergleich dazu wirken die Rückenlehnen fast ein wenig zu einfach. Doch dank angenehmer Konturierung und fixer Kopfstützen an den Fernsehplätzen erfüllt der Sitzkomfort hohe Ansprüche. Der Tisch ist perfekt dimensioniert. Dass er auf seinem Zentral-Tischfuß mit Standteller insbesondere (aber nicht nur) auf Teppich etwas wackelt, liegt in der Natur der Sache. Dafür ist die Beinfreiheit hervorragend. Die Fahrtsicherung des Tischs mittels zweier Druckknopf-Bänder ist einfach und wirkungsvoll. Die beleuchteten Eckregale sind die einzigen Ablagemöglichkeiten in der Sitzgruppe – auf offene Fächer unterhalb der Dachschränke wird nach wie vor verzichtet. Gut deshalb, dass Fendt eine Kommode zwischen Tür und Bad platziert.

Und wenn man dann so sitzt im Diamant, fällt wieder einmal auf, wie gut Fendt Möbelverbinder und Beleuchtungselemente versteckt und Umleimer aufbringt. Nur einzelne kleine Schrauben bleiben sichtbar. Auf mechanische Schlösser an den Oberschrankklappen des Wohn- und Schlafbereichs wird auch im neuen Modelljahr verzichtet. Jedoch sorgen die Scharniere und Stift-Schnappverschlüsse für ordentliche Zuhaltekraft. Müssen sie auch, denn die Fächer haben keine ausgeprägte Rutsch- oder Rüttelkante. Jeweils ein Fach pro Oberschrankzeile ist mit einem Regalboden ausstaffiert.

Der Küche fehlt es an nichts außer Arbeitsfläche. Die Spüle und der neue große Dreiflammherd beanspruchen einen Großteil der Arbeitsplatte. Die einteiligen Glasabdeckungen verschärfen die Situation, wenn Becken und Kocher gleichzeitig im Einsatz sind. Dafür protzt Letzterer mit großen Abständen zwischen den Brennern und einem Gasbackofen samt Ober- und Unterhitze. Haushaltsqualität haben die Beschläge der vier voluminösen Küchenauszüge. Vor den Fächern unterhalb der Küchenoberschränke spart sich Fendt separate Klappen. Das verbessert für große Menschen den Blick auf den Herd, reduziert aber den während der Fahrt nutzbaren Stauraum.

Fendt Diamant 560 im Test Foto: Andreas Becker
Der optionale solide Rollrost verbindet die weichen, 2,00 und 1,95 Meter langen Einzelbetten.

Aufs Schlafen legt Fendt beim Diamant größeren Wert als aufs Kochen. Das beweist der Schlaftrakt im Bug: Die Liegeflächen von zwei (links) und 1,92 Metern Länge (rechts) und je 90 Zentimetern Breite werden Camper lieben, die sich gerne weich betten. Verstellbare Kopfteile hat der Diamant nicht. Die optionale Bettverbindung mittels Rolllattenrost und wuchtigen, hochwertigen Einlegepolstern ist nicht wirklich nötig – wer darauf verzichtet, spart 379 Euro, elf Kilogramm Gewicht und Stauraum. Unterhalb der Rostrolle bleibt Platz für eine stabile Schublade. Sinn fürs Praktische beweist Fendt auch mit einer Ablage und zwei Schränkchen am Betthaupt, einer Steckdose pro Seite und je einer Lichtschaltergruppe am Kopf- und Fußende der Betten. Eine leicht laufende zweisegmentige Schiebetür trennt Schlafzimmer und Wohnraum licht- und einigermaßen schalldicht ab. Der Gelenkarm des Fernsehgerätes ist lang genug, um auch im Bett fernsehen zu können.

Das Bad gönnt seinen Benutzern ausreichend Bewegungsfreiraum – auf dem Bank-WC und vor dem Waschtisch mit eingeformtem Waschbecken und schicker beleuchteter Wand-Mischbatterie. Die im selben Radius verlaufende Ablage darunter ist mit zwei Alubügeln zum Fixieren von Klopapier und Co. versehen, drei Oberschränke nehmen Kulturbeutel und Ähnliches auf. In Wandschienen über dem Becken eingehängt sind zwei Zahnputzbecher-Halter, über der Toilette finden sich drei verschiebbare Handtuchhaken. Obwohl eine Dusche fehlt, hat der Diamant eine sauber eingepasste Bodenwanne mit Eck-Abfluss. Sie und die Absenz von Schmutzfallen erleichtern das Reinigen der Nasszelle. Ein Milchglasfenster sorgt für Licht und Luft.

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Beladen und Fahren

Einmal mit allem – so kann man die Ausstattung des Testwagens beschreiben. Doch in dieser Preis- und Fahrzeugklasse gehören die eingebauten Extras (zusammen 161 Kilogramm) zum guten Ton. Dass ein Monoachser mit zwei Tonnen zulässiger Gesamtmasse dann keine üppigen Zuladungsreserven mehr hat, verwundert nicht. Doch für zwei Personen reicht es gerade so. Knapp bemessen sind die Traglastreserven der jungen Markenreifen.

Fendt Diamant 560 im Test Foto: Andreas Becker
Warmluft- und Wasserleitungen sind unter den Betten ebenso gut geschützt wie unter der Sitzgruppe. Aber: Serviceklappe nur rechts.

Die robusten Bettkästen und die drei Sitztruhen bilden die Basis für schwerpunktgünstige Beladung. Unter dem linken Bett beansprucht allerdings der Wassertank Platz, unter der linken Sitzbank die C-Heizung. Die rechte ist durch eine Schuhklappe zugänglich. Top: Die Warmluftschläuche sind in allen Bodenstauräumen durch Kunststoff-Winkelprofile vor Beschädigung geschützt.

Die Eingangskommode ergänzt das ohnehin große Stauraumangebot im Wohnraum. Dazu gehören der voluminöse Kleiderschrank, Schubladen unter dem Kühlschrank und zwischen den Betten, 16 Oberschränke plus zwei in der Küche und vier stabile Küchenauszüge.

Hinter einem BMW 530d zeigt sich der Diamant 560 SG als absolut untadeliger Nachläufer mit sanft und kräftig einsetzender Bremse und hoher Pendelresistenz. Das elektronische Fahrstabilitätssytem ATC von Alko hat meist Ruhe, springt aber häufig an, wenn der Fendt einseitig über eine Kante hoppelt. Trotz stabiler Rangiergriffe ist der feinfühlige Rangierantrieb Truma Mover XT ein Segen.

Technik

Die opulente Bordtechnik umfasst eine BUS-gesteuerte Beleuchtungsanlage mit zentralem Touch-Display und drei bestens platzierten zusätzlichen Schaltereinheiten. Die einzelnen Tasten sind verständlich gekennzeichnet. Mit Ausnahme der Lesespots lassen sich alle Lichtquellen durch längeres Drücken der Tasten dimmen – sogar die Zier-/Markisenleiste außen. Nachteil der Zentralsteuerung: Direkt von der Sitzgruppe aus sind nur die Leseleuchten schaltbar – eine App, wie sie Mutter Hobby für das identische Bordsystem anbietet, offeriert Fendt nicht.

Fendt Diamant 560 im Test Foto: Andreas Becker
Das fast 600 Euro teure DAB- Radio klingt weder besonders gut, noch empfängt es digitale Sender.

Dafür ist die iNet-Box von Truma Serie: Sie erlaubt die Steuerung der leistungsstarken C-Heizung und sogar das Ablesen des Gasfüllstandes, wenn für 153 Euro pro Stück zwei Levelcontrol unter den Flaschen liegen. Die serienmäßige elektrische Fußbodenerwärmung zeigt überall Wirkung, wo man sich gerne länger aufhält. Gemessen am Klang viel zu teuer ist das Set aus Radio und Lautsprechern, die die Oberschränke über der Sitzgruppe als Resonanzraum nutzen. Das Radio empfing keine DAB-Signale und kooperierte nicht mit iPhones. Da ist (fast) jeder Bluetooth-Lautsprecher billiger und besser. USB-Buchsen hat der Diamant nicht, wohl aber acht ideal postierte Steckdosen.

Vorbildlich sauber und geschützt verlegt sind Warmluftstränge, Kabel und Wasserleitungen. Ebenfalls erwähnenswert: Die ausführliche Bedienungsanleitung ist auf aktuellem Stand und sehr ausführlich. Sogar Musterschaltpläne liegen bei der Bordmappe bei.

Beim Karosseriebau bleibt Fendt einer Linie treu und setzt auf konventionelle Materialien. Doch Hammerschlag-Alu, EPS, Holzeinleger und Sperrholz werden so penibel verarbeitet, dass es nichts zu meckern gibt. 12 Jahre Dichtheitsgarantie wecken Vertrauen. Auch der Flaschenkasten mit seinem steifen, gut verriegelten Deckel und dem stabilen Innenleben bekommt nur Lob.

Das neue Skylight über der Sitzgruppe ist schlau konstruiert. Von unten eigenständig designt, sitzt auf dem Dach ein bewährtes Midi-Heki von Dometic. Das macht Service und Reparatur unkompliziert.

Preise

Das Paket stimmt: Für 33.290 Euro, das sind 1.000 Euro mehr als im Vorjahr, hat der Diamant alles, was man von einem Caravan der oberen Mittelklasse erwartet: eine C-Heizung von Truma, die dank iNet per App ferngesteuert werden kann, große Dachfenster, eine opulente Beleuchtung, Kurbelstützen mit Big-Foot-Tellern und einiges mehr. Dass ein hagelresistenteres Alufiber-Dach 997 Euro Aufpreis kostet, gibt ebenso Abzüge wie teils happige Preise für Extras (z. B. für das einfache Radio mit mäßigen Lautsprechern). Dafür holt der Fendt jetzt bei der Garantie Punkte: Ab sofort sind 12 Jahre Dichtheitsgarantie Standard, obwohl Fendt nach wie vor auf ein Sandwich aus Hammerschlag-Alu, EPS und Sperrholz setzt.

  • Grundpreis 33.449 Euro mit TÜV und Zulassungsbescheinigung II (159 Euro)
  • Testwagenpreis 43.005 Euro

Auflastung von 1.900 auf 2.000 kg ✔175 Euro
✘ Autark-Paket m. 75-Ah-AGM-Batterie, Ladegerät und Ladebooster (30 kg) 979 Euro
✘ Rangierhilfe Truma Mover XT (29 kg) ✔ 2.699 Euro
✘ Gasregler Duo-Control mit Filter (2,8 kg) ✔ 488 Euro
✘ Elektr. Fahrstabilisierung ATC (4,5 kg) ✔ 959 Euro
✘ Ersatzrad auf Alufelge (22 kg) ✔ 384 Euro
✘ Ersatzradhalt. im Gaskasten (0,5 kg) ✔ 75 Euro
✘ Ausziehbarer Lattenrost (11 kg) 379 Euro
✘ Gas-Außensteckdose (1,8 kg) 260 Euro
✘ SAT-Einspeisung außen (1 kg) 119 Euro
✘ Flachbildschirm 60 cm (4,2 kg) 585 Euro
✘ Dachmarkise Thule 4,5 m (48 kg) 1.569 Euro
✘ Radio und 2 Lautsprecher (1,5 kg) 695 Euro
✘ Schlafwelt „Fendt“ Kissen, Decken, Bezüge/Spannbettlaken (7/1 kg) 339/43 Euro

Kosten und Service

  • Steuer (2000 kg zGG) 74,60 Euro
  • Dichtheitsgarantie/Kontrolle 12 Jahre/12 Monate
  • Servicestellen in Deutschland/Europa 72/220

✘im Testwagen enthalten; ✔empfehlenswert

Die Baureihe

  • Preise: 32.490/33.290/36.990 Euro
  • Aufbaulängen: 6,36 und 7,27 m
  • Gesamtgewichte: 1.900–2.200 kg
  • Max. Auflastungen: 2.000–2.500 kg
  • Grundrisse: 3
Fendt Diamant 560 im Test Foto: Andreas Becker
Grundriss des Fendt Diamant 560.

Alle drei Diamant setzen auf Längseinzelbetten im Bug. Die Modelle 550 SG und 560 SG unterscheiden sich durch die Aufbaubreite: Der 550er misst 2,30 Meter, der 560er 2,50 Meter. Deshalb sind die Liegeflächen im 560 auch fünf Zentimeter breiter. Der 8,64 Meter lange 650 SG (Aufbaulänge: 7,72 Meter) rollt auf einer Tandemachse mit 2,2 Tonnen Gesamtmasse. Das Mehr an Länge investiert er in ein Sideboard und einen Wäscheschrank zwischen Bad und Sitzgruppe auf der linken Wagenseite, rechts schmiegt sich der Kühlschrank zwischen die identische, aber gedrehte Küche und den Kleiderschrank rechts.

Nachgefragt

Thomas Kamm, Marketingleiter von Fendt, nimmt Stellung ...

... zum teuren Soundsystem: Bedauerlich, dass Probleme mit dem Empfang auftraten. Das Soundpaket setzen wir über ein Jahr in vielen Caravans ein. Seitdem sind keine gravierenden Probleme an uns herangetragen worden. Der Preis ist inklusive Radio, DAB+-Antenne, hochwertigen Exciter-Lautsprecher und Kabelverlegung zu sehen.

... zum fehlenden Lichtschalter in der Sitzgruppe: Der Schalter für das Wohnraumlicht befindet sich an der Kommode neben der Eingangstür, um das Licht sowohl nach dem Öffnen der Tür als auch von der Sitzgruppe aus ein- bzw. ausschalten zu können.

... zum Aufpreis für das Alufiber-Dach: Wir haben uns für das Alufiber-Dach als Sonderausstattung entschieden, da uns ein GFK-Dach vor allem im optischen Bereich (Verfärbungsproblematik) nachteilig erscheint. Mit Alufiber werden wir unseren Ansprüchen nach optimaler Qualität und Verarbeitung gerecht. Die Vorteile von Alufiber schlagen sich allerdings auch im Preis nieder.

Lichtcheck

angelehnt an DIN EN 12464-1; Farbabstimmung auf zirka 4000 Kelvin

  • Die Sitzgruppe samt Tisch wird gleichmäßig hell ausgeleuchtet.
  • Die beleuchtete Fensterverkleidung bringt richtig Licht-Power.
  • Auch im Bad ist alles im grünen Bereich – Licht bis in den letzten Winkel.
  • Nur der Schlafbereich könnte etwas heller sein. Doch an den Kopfenden genügt die Lichtausbeute auch hier.

Das fiel uns auf

 Perfekt abgedichteter Toilettenschacht. Die Toilette verfügt über einen eigenen Spülwassertank.
 Sehr bequeme Sitzpolster dank neuer Federkerne und körpergerechter Ausformung.
 Klar verständliche Symbole auf dem Glas-Zentraldisplay. Sinnvoll verteilte Zusatz-Schaltereinheiten.
 Bessere Faltrollos an den Fenstern, neue, viel leichter laufende Verdunklung für das Türfenster.
 Servicefreundlich: Das mittlere Fenster des neuen „Skylight“ ist ein handelsübliches Midi-Heki.

 Das fast 600 Euro teure DAB- Radio klingt weder besonders gut, noch empfängt es digitale Sender.

Wertung

Wohnen: 4,0

 Breite und ausreichend lange Einzelbetten mit eher weichem Liegegefühl.
 Bequeme Sitzgruppe mit neuen Federkernpolstern.
 Küche mit sehr hochwertigen Auszügen, praktischem Kocher und Ofen.
 Helles Bad mit ausreichend Ablagen und Schränken und guter Verarbeitung.
 Sauberer und solider Möbelbau ohne sichtbare Möbelverbinder.

 Rückenpolster im Vergleich zu Sitzpolstern etwas „unterdimensioniert“.
 Wenig Arbeitsfläche in der Küche.
 Etwas nackte Badrückwand mit vielen sichtbaren Möbelverbindern.
 Keine mechanisch verriegelten Schlösser an Oberschränken im Wohnraum.

Preis und Service: 4,0

 Gemessen an Ausstattung und Qualität attraktiver Grundpreis.
 Enorme Auswahl an Zubehör ab Werk.
 Großes Händlernetz, jetzt 12 Jahre Dichtheitsgarantie.

 Dichtheitsgarantie „nur“ auf Verbindungselemente des Aufbaus – Fenster & Co. sind ausgenommen.

Beladen: 3,6

 Durch geschützte Technik-Installation gut nutzbare Bettkästen und Sitztruhen.
 Für zwei Personen üppiges Angebot an Schränken und Fächern.
 Großer beleuchteter Kleiderschrank.

  Durch viele klassenübliche schwere Extras eingeschränkte, aber ausreichende Zuladung.

 Nur rechter Bettstauraum von außen zugänglich.

Fahren: 4,4

 Hervorragendes Nachlaufverhalten – hinter schweren Premium-Zugfahrzeugen.
 Sanft, aber vehement einsetzende Bremsen durch Selbstnachstellung.
 Charaktervolle, üppige Fahrbeleuchtung. Seitenmarkierungsleuchten in Schürzen.
 Vorzelt- und Markisenleuchte an 12 Volt inaktiv.

 Elektronisches Fahrstabilitätssystem ATC nicht Serie.
 Reifen mit knapper Tragfähigkeitsreserve.

Technik: 4,0

 Hervorragende Aufbaufertigung trotz konventioneller Sandwichmaterialien – robuste LFI-Bugteile.
 Annähernd perfekte Installation der Bordtechnikelemente in Truhen und Schränken.
 BUS-Steuerung der Lichtanlage über jetzt klar verständliches Zentralpanel.

 Hagelresistentes Dach nur gegen hohen Aufpreis.
 Kein Hauptlichtschalter im Sitzen erreichbar (Sitzgruppe).

Fazit

Wodurch sammeln Fendt-Caravans im Test so fleißig Punkte? Weil der Hersteller alles, was sich in Tests und bei Kunden bewährt, so lange wie möglich konserviert. Weiterentwicklungen werden nur mit Bedacht betrieben. Effekthascherei? Nicht bei Fendt. Der Diamant kombiniert die Tugend der Beständigkeit mit etlichen Komfortzutaten und hoher Qualität – daran ändert auch das neu gestaltete, durch den Verzicht auf Hochglanz weniger polarisierende Mobiliar nichts. Und wo wurde der Diamant des Jahrgangs 2019 besser? Bei den Sitzpolstern (Federkern), der detaillierteren Beleuchtung, den luxuriöseren Rollos und beim Raumgefühl tagsüber. Dazu trägt das neue Dreier-Dachfenster über der Sitzgruppe bei.

Dieser Artikel stammt aus diesem Heft
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