Fendt Opal 650 SRG im Supertest

Neues Aussehen beim Premium-Caravan

Fendt Opal 650 SRG (2019) Foto: Ingolf Pompe 23 Bilder

Mit hellen Möbeln und Oberflächen folgt der neue Opal zwar dem vorherrschenden Trend, doch bei der Bord- und Aufbautechnik muss der Fortschritt warten – bei Fendt nennt man das Verlässlichkeit.

Nur verändern, was verändert werden muss: Nach diesem unerschütterlichen Credo hat Fendt auch zur Saison 2020 gehandelt. Für den Opal bedeutet das: Er hat hellere Möbel samt stabileren Oberschrankscharnieren bekommen, trägt außen ein dezent verändertes Dekor, eine Tür mit verbesserter Schließfeder und gewölbtem Fenster, um dessen Verzug unter Hitzeeinwirkung (ein rein optischer Makel) vorzubeugen, eine nun per Wago-Klemmen angeschlossene Wasserpumpe, die sich ratzfatz austauschen lässt, sowie besser gedämmte Radkästen.

Doch ein modernes Bordpanel, Haupt- oder gar Dimmschalter fürs Licht und USB-Ladeanschlüsse sind im Opal des Jahrgangs 2020 ebenso wenig ein Thema wie Glattblech auf den Seitenwänden und GfK für Dächer und Böden. „Wer ordentlich baut, braucht das nicht“, pflegt Fendts technischer Geschäftsführer Andreas Dirr diese Kritik zu kontern. Die serienmäßige I-Net-Box und die neueste Kühlschrankgeneration mit beidseitig zu öffnenden Türen, die zumindest ein neuer Opal-Grundriss bekommt, müssen auf der technischen Seite genügen. Unser Testcaravan, ein kapitaler Tandemachser, hat zwar einen bekannten Grundriss, ist aber trotzdem ein sehr würdiger Repräsentant für die frisch renovierte Oberklasse.

Wohnen

Fendt Opal 650 SRG (2019) Foto: Ingolf Pompe
Trotz schmalerer Lehnen passt der Sitzkomfort auch auf den Plätzen vor dem Heckfenster und dem Küchentresen.

Platz ist in der größten Hütte. Dieses leicht abgewandelte Sprichwort bringt das Raumangebot im 650 SRG passend auf den Punkt. Denn schon direkt nach dem Einstieg bleibt der Blick an der opulenten Rundsitzgruppe hängen. Mit ihrer schieren Größe nährt sie dabei Zweifel, ob es sich hier wirklich um einen Zwei-Personen-Grundriss handelt.

Im straff gepolsterten Rund kommen bis zu sechs Personen gut unter – auch wenn der leicht wackelige Einsäulen-Hubtisch schon früher seine kapazitiven Grenzen erreicht. Am Sitzkomfort gibt es derweil kaum etwas auszusetzen, was lobenswerterweise auf allen Plätzen gilt. Tiefe Sitzflächen mit aufgepolsterter Oberschenkelauflage sorgen in Kombination mit ausgeformten Rückenlehnen für eine gute Ergonomie. Einzig für Sitzriesen dürften die Lehnen noch einen Tick höher ausfallen. Als Ablagen dienen sich zwei beleuchtete Eckregale an, die den Verzicht auf umlaufende offene Ablagen nicht gänzlich kompensieren können. Im Gegenzug sorgen die hohen, hellen Dachschränke für eine gute Kopffreiheit und ein luftiges Ambiente. Allerdings kann die helle Farbgebung noch mehr: Der 650 SRG kommt mit zwei Midi-Hekis aus, ohne tagsüber düster zu wirken. Wer sich dennoch mehr Tageslicht wünscht, kann die Skylight-Dachhaube (1599 Euro) mit drei Dachfenstern und integrierter Beleuchtung ordern.

Der Möbelbau des Opal ist nicht nur im Wohnbereich erste Sahne. Ungleiche Spaltmaße, schlecht verklebte Umleimer oder sichtbare Möbelverbinder sucht man hier vergebens. Stattdessen gibt es filigran gearbeitete Zierleisten, Softclose-Scharniere an den Oberschränken und solide Metallgriffe, die schon beim Erstkontakt jeden Zweifel an ihrer Langlebigkeit ausräumen. Mit diesen Zutaten schafft es Fendt immer wieder, dass die Interieurgestaltung edel, aber nicht protzig wirkt.

Fendt Opal 650 SRG (2019) Foto: Ingolf Pompe
Massive Griffe und sauber gleitende Auszüge unterstreichen die Qualität des Möbelbaus.

In der geräumigen L-Küche verzichtet Fendt auf den neuen Dometic-Serie-10-Kühlschrank (130 Liter) und spendiert dem Opal im Gegenzug einen spürbar größeren Slim-Tower mit 146 Litern Nutzvolumen. Dieser steht griffbereit rechts von der Arbeitsfläche, welche selbst mit Kaffeemaschine noch ausreichend Platz für Kochvorbereitungen offeriert. Gebrutzelt wird anschließend auf einem reinigungsfreundlichen Dreiflammkocher mit Gussrost und Spülen-Anbindung. Einziger Kritikpunkt ist die Beleuchtung in Form einer kurzen LED-Leiste und eines streifigen Lichtbilds am Tresen. So entstehen in den Abendstunden düstere Ecken auf der Arbeitsfläche.

Das kompakte Bad will irgendwie nicht zum sonst so großzügigen 650 SRG passen. Einordnend sei an dieser Stelle gesagt: Natürlich sind Tandemachser keine klassischen Reisefahrzeuge, aber selbst für die Morgentoilette wäre etwas mehr Bewegungsfreiheit wünschenswert. In diesem Zusammenhang drängt sich die Frage auf, warum Fendt nicht den benachbarten Wäscheschrank opfert und dem Bad dafür etwas mehr Grundfläche spendiert. Dies und die Tatsache, dass wir die serienmäßige Duschvorrichtung nicht finden konnten, haben wir beim Hersteller angefragt. Zu allem Überfluss erweckt ein Spalt zwischen Wand und Waschtisch den Anschein, dieser wäre zu kurz. Sorry, Fendt, aber beim sonst so akkuraten Möbelbau fällt so etwas eben auf. Sympathien sammelt der Opal hingegen mit drei geschlossenen Oberschränken, flexibel positionierbaren Haken und Becherhaltern sowie einem angenehm hell beleuchteten Spiegel.

Fendt Opal 650 SRG (2019) Foto: Ingolf Pompe
Mit Steckdosen, Lichtschalter, Ablagen und zwei Schränkchen ist das Kopfteil schick und praktisch zugleich.

Das Schlafgemach befindet sich im Bug des Opal und verfügt über zwei exzellente Einzelbetten. Diese gefallen zum einen mit ihren großzügigen Abmessungen und zum anderen mit serienmäßigen Komfortschaummatratzen. Noch bequemer wird es mit der optionalen Sieben-Zonen-Kaltschaumvariante für 175 Euro. Darunter befindet sich in beiden Fällen ein härteverstellbarer Holzlattenrost. Klares optisches Highlight des Schlafbereichs ist das schicke und praktische Kopfteil. Darin gibt es zwei breite, beleuchtete Ablagefächer und zwei Schränkchen für Abendlektüre oder das Smartphone. Deren Strombedarf wurde mit je einer Steckdose pro Seite bedacht. Das I-Tüpfelchen ist aber der liegend gut erreichbare Lichtschalter. Er schaltet das Schlafzimmer-Hauptlicht in Form der gemütlichen Ambientebeleuchtung. Wer es passend dazu kuschelig mag, sollte den optionalen Rollrost für 388 Euro ordern. Dieser verbindet beide Betten im Handumdrehen zu einer großen Liegefläche.

Technik

Größte technische Neuerung beim Opal ist der vermehrte Einsatz des Dometic-Serie-10-Kühlschrankes. Nachteil: Nicht alle Modelle kommen in dessen Genuss, wobei der doppelte Türanschlag natürlich auch nicht überall Sinn macht. Ansonsten bleibt vieles beim Alten: Die seit 2018 serienmäßige I-Net-Box ermöglicht eine Fernsteuerung der Combi-Heizung mittels Bluetooth im Nah- oder via Mobilfunk im Fernbereich. Je nach Zubehör, wie etwa der separat angebotenen Level-Control, lassen sich auch Gasfüllstände abfragen oder die optionale Klimaanlage ansteuern.

Fendt Opal 650 SRG (2019) Foto: Ingolf Pompe
Gut erreichbar: Combi-Heizung und Frischwassertank.

Beim Aufbau bleibt Fendt seiner Linie treu. Es gibt bei allen Modellen hochwertige LFI-Elemente an Bug und Heck sowie groben Hammerschlag für die Seitenwände. Daran ist genauso wenig zu rütteln wie an der Tatsache, dass ein hagelresistenteres Alufiber-Dach für den 650 SRG auch im Jahr 2020 noch mit 1029 Euro zu Buche schlägt. Eine Eigenheit, die sich nur wenige Hersteller leisten können, in einem Markt, in dem sich hagelresistenter GfK mittlerweile fast schon zum Standard gemausert hat. Reichlich Punkte sammelt der Opal hingegen mit seinem blitzsauber verarbeiteten Aufbau. Selbst Paxisanforderungen wie die Abdichtung des Toilettenschachts wurden dabei bedacht. Ein weiteres positives Beispiel liefert die Konstruktion des Gaskastens. Mit robustem Riffelblechboden versehen, schwenkt seine weit öffnende Klappe fahrradträgerfreundlich an einem Parallelogrammbeschlag nach oben.

Gespart hat Fendt dagegen bei Teilen der Beleuchtung. Und so gibt die Schrankbeleuchtung in Form von LED-Klebespots mit Bewegungsmelder kein gutes Bild ab. Sie wirkt nicht nur billig, sie schaltet auch das Licht bei offener Tür teils willkürlich ein oder aus und aktiviert sich gelegentlich sogar bei geschlossener Schranktür. Eine vertikale LED-Leiste mit Türkontaktschalter wäre nicht nur im Wäscheschrank (wo nur die oberste von sieben Ebenen beleuchtet ist) eine bessere Lösung. Zudem bleibt der Wunsch nach einer modernen Lichtsteuerung mit zentralem Hauptschalter unerfüllt.

Lichtcheck

Fendt Opal 650 SRG (2019) Foto: Ingolf Pompe

Trotz schicker Ambientebeleuchtung reicht das Licht in der Sitzgruppe nur für gelb. Eine kurze LED-Leiste und eine knappe, teils streifige Tresenbeleuchtung schaffen schummrige Ecken auf der Küchenarbeitsfläche: gelb. Die helle LED-Leiste am Spiegel rettet das Bad trotz inhomogener Lichtverteilung auf einen grünen Wert. Ohne eigenes Hauptlicht sind die Betten im roten Bereich. Die Lesespots schaffen es immerhin knapp auf gelb.

Beladen und Fahren

Zu zweit lässt sich das Stauraumangebot des Opal 650 SRG kaum ausschöpfen: Neben zwei Kleiderschränken gibt es einen bodentiefen Wäscheschrank, der sich zum dritten Kleiderschrank umfunktionieren lässt. Und selbst dann stehen noch 17 sinnvoll unterteilte Oberschränke zur Verfügung. Konstruktiver Clou: In den Oberschränken über Eck ist nur je eine Trennwand offen und so ausgespart, dass Kleidungsfallen, wie wir sie bei früheren Fendt-Modellen bemängelt haben, eliminiert wurden.

Weiteren Stauraum gibt es in den Sitztruhen der Rundsitzgruppe. Sie sind dank gekürzter Truhenklappen und zweier Schuhklappen in den Schenkeln einfach zu beladen. Einzig die linke Sitztruhe ist vom 45-Liter-Frischwassertank und der Combi-Heizung belegt. Sperrige Campingmöbel sind in den beiden Bettstauräumen bestens untergebracht, wobei sich der rechte dank großzügiger Serviceklappe (98 x 40 cm) auch von außen beladen lässt. Ist wie im Testwagen eine Auflastung auf 2500 Kilogramm an Bord, kann mehr als eine halbe Tonne zugeladen werden. Allerdings sollte man dabei die Stützlast im Auge behalten, die bereits ohne Gasflaschen, aber mit Reserverad bei eher kritischen 61 Kilogramm liegt.

Als echtes Dickschiff fühlt sich der Opal 650 SRG auf breiten Straßen am wohlsten. Unabhängig vom erhöhten Platzbedarf ist sein Fahrverhalten aber auch ohne ATC mustergültig. Damit man die 100-km/h-Zulassung nutzen kann, muss das Zugfahrzeug allerdings mindestens 2,5 Tonnen Leergewicht auf die Waage bringen.

Fendt Opal 515 SKF (2020)
Zuwachs für Familien

Das fiel uns auf

 Durch geschickte Aussparungen gibt es in den Oberschränken über Eck keine Wäschefallen mehr.
 Auf den Heizungsrohren verlegt, sind die Frischwasserleitungen nicht nur im Winter gut aufgehoben.
 Die glänzende Sperrleiste verhindert eine Kollision zwischen Haken und Oberschrankklappe.
  Die Durchführung zur Steckdose ist wirklich sinnvoll, solange es sich um einen flachen Stecker handelt.
 Im Wäscheschrank gibt es nur Licht für die obere Ebene. Der Lichtsensor funktioniert nicht zuverlässig.
 Waschtisch und Unterschrank sind jeweils etwa einen halben Zentimeter zu kurz geraten.

Nachgefragt

Thomas Kamm, Leiter Marketing bei Fendt-Caravan, nimmt Stellung ...

... zum Verzicht auf ein zentrales Steuerpanel und USB-Ladedosen: Um den unterschiedlichen Kundenwünschen nach mehr oder auch weniger Technik nachzukommen, haben wir uns gegen ein Schaltpanel entschieden. Eine 230-V-Steckdose ist aus unserer Sicht multifunktionaler als eine reine USB-Steckdose, wie wir sie aus Sicherheitsgründen an den Stockbetten des Opal 515 SFK serienmäßig verbauen.

... zum engen Bad: Als Kundenfeedback haben wir zu diesem Fahrzeug den Wunsch nach vielen Staumöglichkeiten erhalten, da der Opal 650 SRG häufig als Stand-Wohnwagen genutzt wird.

... zur fehlenden Duschvorrichtung: Da hat sich in der Preisliste leider der Fehlerteufel eingeschlichen, die Duschvorrichtung ist nicht in der Serienausstattung enthalten.

... zum Spalt am Waschtisch: Durch unterschiedliche Materialien kann es hier zu einer Geräuschentwicklung kommen. Der Spalt dient als Spielraum.

Preise

Fendt Opal 650 SRG (2019) Foto: Hersteller
Fendt Opal 650 SRG.

Das Opal-Spitzenmodell ist mit einem Basispreis von 32.390 Euro exakt 400 Euro teurer als in der vergangenen Saison. Angesichts der großflächigen Überarbeitung ist dies aber ein verschmerzbarer Aufschlag. Sparpotenzial bieten dagegen das neu geschnürte Lifestyle- und das Safety-Paket. Während das Lifestyle-Paket (5100 Euro) nur zu den Grundrissen 465 SFH und 515 SG passt, ist das Safety-Paket eine klare Empfehlung. Enthalten sind das Antischleudersystem ATC (959 Euro aktuell), eine neu entwickelte Radkralle (149 Euro) und eine Duo-Control mit Crashsensor (488 Euro). Der Preis für das Safety-Paket liegt bei 750 Euro. Den damit verbundenen Preisvorteil beziffert der Hersteller mit 846 Euro.

Grundpreis: 32.390 Euro
mit TÜV und Zulassungsbescheinigung II (165 Euro)
Testwagenpreis: 34.805 Euro

Die Opal-Baureihe

Preise: 23.490–32.390 Euro
Aufbaulängen: 5,94–7,52 m
Gesamtgewichte: 1500–2000 kg
Max. Auflastungen: 1800–2500 kg
Grundrisse: 7

Charakter: Zwischen der Design-Baureihe Tendenza und der Luxusklasse Diamant ist Fendts Oberklasse Opal beheimatet. Innen und außen überarbeitet, geht es nun mit sieben statt bisher sechs Grundrissen in die Saison 2020. Grund für den Zuwachs: Fendt ergänzt den Opal erstmals um einen Familien-Grundriss mit Etagenbett im Heck (515 SKF). Weitere Veränderungen gibt es beim kleinsten Modell (465 SFH). Es wurde um die Längsachse gespiegelt und hat jetzt, dank des neuen Dometic-Serie-10-Kühlschranks, einen breiteren Durchgang zwischen Wohn- und Schlafbereich. Alle weiteren Grundrisse zielen mit Doppel- und Einzelbetten auf Paare ab.

Die Wertung im Detail

(Maximal 5 Punkte möglich)

Wohnen – 3,8 Punkte

 Rundsitzgruppe mit tollem Sitzkomfort auf allen Plätzen.
 Guter Schlaf- und Liegekomfort dank Schaummatratzen auf verstellbarem Holzlattenrost.
 Möbelbau insgesamt auf hohem Niveau.
 Gut nutzbare Küche mit dekorativ unterleuchtetem Tresen.
 Ansprechend beleuchtete Eckregale.
 Keine Kopfteilverstellung oder -polsterung an den Einzelbetten.
 Recht enger Waschraum in der Fahrzeugmitte.
 Einsäulenhubtisch recht wackelig.'
 Apothekerauszüge verschenken Raum im Küchenunterschrank.
 Sitzpolster enden auf Höhe der Rollos und kollidieren teils beim Verdunkeln.

Technik – 3,7 Punkte

 Technik und Leitungen in den Staukästen sind sauber verlegt und gegen Beschädigung geschützt.
 Bordtechnik in Form von Kühlschrank, Kocher und Heizung auf hohem Niveau.
  Aufbau handwerklich solide gefertigt, aber mit konventionellem Innenleben (Styropor/Holz).
 Glattblechseitenwände sind nicht einmal gegen Aufpreis verfügbar.
 Ein zentrales Bordpanel zur Lichtsteuerung oder zum Ablesen von Füllständen gibt es nicht.

Beladen – 4,5 Punkte

 Große Serviceklappe zum Beladen des rechten Bettstauraumes.
 Opulentes Stauraumangebot in Form von zahlreichen Ober- und Kleiderschränken sowie einem Wäscheschrank.
 Zwei Schuhklappen erleichtern den Zugang zu den Sitztruhen der Rundsitzgruppe.
 Aussparungen verhindern Wäschefallen in den Oberschränken über Eck.
 Viel Zuladungsreserven dank Auflastung.
 Die Schrankbeleuchtung mit Bewegungsmelder ist unzuverlässig.

Fahren – 3,7 Punkte

 Insgesamt gutmütiges und sicheres Fahrverhalten.
 Recht ausgeglichene Gewichtsverteilung zwischen rechter und linker Fahrzeugseite.
 Junge Markenreifen mit ausreichend Tragfähigkeitsreserven.
 Stützlastwaage im Bugrad im Serienumfang.
 Kein Safety-Paket inkl. ATC an Bord.
 Reifenluftdruck nur als Tabelle im Gaskasten.
 Recht hohe Stützlast ohne Gasflaschen.
 Das hohe Eigengewicht reduziert den Kreis der potenziellen Zugfahrzeuge deutlich.

Preis – 3,6 Punkte

 Mit zwölf Jahren Dichtigkeitsgarantie ist Fendt einer der Spitzenreiter.
 Viele Extras bereits ab Werk bestellbar.
 Sinnvolles Sicherheitspaket zum unschlagbaren Kampfpreis.
 Hoher Grundpreis angesichts der konventionellen Aufbautechnik.
 Hagelgeschütztes Dach nur optional.

Fazit

Hell und freundlich ist er geworden, der neue Opal. Besonders deutlich wird dies durch den helleren Grundton der Möbel. Sie sorgen für ein angenehm luftiges Ambiente. Als 2,5 Meter breiter Tandemachser ist der 650 SRG zwar nur bedingt reisetauglich, ein geräumigeres Bad hätten wir uns in dieser Klasse trotzdem gewünscht. Stattdessen investiert Fendt diesen Platz in einen dritten Wäscheschrank. Bei Verarbeitung und Finish leistet sich der Opal kaum Schwächen. Dass die Bordtechnik wenig von der Überarbeitung profitiert hat, also weder USB-Ladebuchsen noch Lichthauptschalter und-dimmervorhanden sind, schien Kunden nicht zu stören. Denn Fendt hört eigentlich sehr genau hin, wenn Kritik geäußert wird.

Dieser Artikel stammt aus diesem Heft
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