Neuer Tabbert Vivaldi 550 E im Supertest

Neues und modernes Design im Oberklassen-Caravan

Tabbert Vivaldi 550 E Foto: Ingolf Pompe 25 Bilder

Nicht wiederzuerkennen ist die mittlere Tabbert-Baureihe nach dem Makeover zur Saison 2019. Zu ihren Highlights gehört neben dem schicken Interieur der Kühlschrank im Eingangsbereich.

Als Bauhaus-Stil bezeichnet Tabbert das Möbeldesign des neuen Vivaldi – ob es diesem Vergleich standhält, mögen Kunsthistoriker beurteilen. Wir Laien staunen über einen homogen und modern gestylten, hellen Caravan – und das von Tabbert. Nach dem Pep ist der Vivaldi quasi der zweite Staubwedel, der auch noch den letzten Rest des lang anhaftenden Images vom Barock-Caravan hinwegfegt. Und trotzdem sind Tabbert-typische Insignien geblieben: zum einen das Doppeldach, bei dem sich eine GfK-Dachhaut über Mineralwolle und das eigentliche Sandwich spannt. Ob die beworbene Unterlüftung funktioniert, ist nicht nachvollziehbar, die geräuschdämmende Wirkung hingegen bei jedem Regenguss. In Sachen Isolation ist das fast sechs Zentimeter dicke Konstrukt sicherlich auch kein Nachteil. Seiner Linie treu bleibt Tabbert auch beim Außendekor mit Wappen. Am robusten Gaskastendeckel schützt es, schwenkbar ausgeführt, das Schloss vor Schnee und Schmutz.

Den neuen, beidseitig öffnenden Dometic-Kühlschrank nutzt Tabbert für einen bislang einzigartigen Kniff: Im 550 E und fünf anderen Vivaldi steht er quer im Eingangsbereich. So ist er von außen und innen erreichbar. Ob es auch bei Qualität, Preis, Technik und Stauraum zum Besten steht, lesen Sie im Folgenden.

Wohnen

Tabbert Vivaldi 550 E Foto: Ingolf Pompe
Der doppelt öffnende Kühlschrank ist von außen ideal, aber von innen nur mit Kniefall zu erreichen.

Der Tabbert Vivaldi 550 E ist kein Einzelbettcaravan wie jeder andere. Die Initialzündung für diesen und andere neue Grundrisse lieferte Dometic mit dem neuen Absorber-Kühlschrank der 10er-Serie. Dass sich dessen Türen in beide Richtungen öffnen lassen, macht sich Tabbert zunutze: Direkt neben der Eingangstür postiert, lassen sich Kaltgetränke und Eiswürfel bequem von draußen angeln. Der Zugriff von innen erfordert dagegen eine Verbeugung. Das ist nicht die einzige Auswirkung der bislang einzigartigen Kühlschrankposition. Weil Absorber Platz hinter dem Gerät brauchen, umbaut es Tabbert mit einer wuchtigen Schrankwand. Deren Stauraumangebot erschöpft sich im großen, aber tief stehenden Kleiderschrank, einem Unterschrank, zwei Fächern, einer Vitrine und einem Fach unter dem Kühlschrank. Ein weiteres stiehlt die optionale, schön installierte Mikrowelle. Die Abwärme des Kühlschranks entweicht übers Dach, Wandgitter sind damit überflüssig.

Küche und Bad rücken in der Folge gemeinsam nach links – in anderen Einzelbettwagen ist es üblich, dass sie sich gegenüber stehen. Damit beide Bereiche ausreichend groß bleiben, knappst Tabbert ein paar Zentimeter vom linken Bett ab: 1,85 Meter Länge müssen hier genügen, während sich die rechte Matratze auf 1,95 Meter streckt. Kaltschaummatratzen mit Gelauflage und Lattenroste mit flexiblen Federtellern sowie aufstellbarem Kopfteil trimmen den Schlafkomfort auf Luxus, stehen aber ebenso auf der Optionsliste wie der Rolllattenrost samt weichem Einlegepolster für den Zusammenschluss der Einzelbetten.

Die Rechnung für Bad und Küche geht auf: Der fein verarbeitete Waschraum ist zwar kompakt, bietet aber sowohl genug Bewegungs- als auch Stauraum – inklusive praktischer Ablagen unter und neben der großen, beleuchteten Spiegelfläche. Eine Dusche gehört nicht zum Lieferumfang des Vivaldi – Dampf könnte ohnehin nur über die kleine 20er-Dachluke entweichen.

Tabbert Vivaldi 550 E Foto: Ingolf Pompe
Alles gut: Arbeitsfläche, Kocher und Stauraum. Doch die Schubladen sollten sicherer verriegeln.

Wer keinen separaten Platz für die Kaffeemaschine erwartet, wird auch mit der Küche warm: Die Größe der Arbeitsfläche und der Herd mit Gussrost gestatten die Zubereitung selbst aufwendigerer Gerichte, für das dafür notwendige Equipment ist Stauraum genug da. Zwei Mankos hat die Kombüse trotzdem: Durch den Baldachin über dem Oberschrank öffnet dessen breite Klappe nicht weit genug und die Schubladen halten nicht so sicher zu wie gedacht.

Dass eine Sitzgruppe auch ohne Kopfstützen & Co. sehr bequem sein kann, beweist der Vivaldi 550 E. Straffe, gut konturierte Polsterkerne mit hohen Rückenlehnen und guter Passform genügen völlig. Der Tisch hat Idealgröße für zwei bis vier Personen – und steht zudem sicher auf dem Einbein-Teleskopgestell. Umständlich und körperlich fordernd ist dessen Fahrtsicherung: Der Gurt muss unter der Tischplatte um das Bein geführt und in der Truhe eingeklipst werden.

Eckregale und offene Ablagen kümmern sich beflissen um Krimskrams. Speziell im Sitzen fällt auf, wie akkurat Tabbert die Möbel baut. Verbinder und Schrauben haben die Konstrukteure fast vollständig aus dem Blickfeld verbannt, Umleimer sind frei von Kleberresten, die Hochglanzfolien auf den Oberschränken wellenfrei. Die Chrom-Akzente sind sogar in deren Oberflächen versenkt – und auch das gratfrei und sauber. Respekt. Die bereits besprochene Schrankwand dient sich als Montageort für den Fernseher an. An seinem Schwenkarm lässt er sich so in den Mittelgang drehen, dass er in der Sitzgruppe oder den Betten gut zu sehen ist.

Tabbert Vivaldi 550 E Foto: Ingolf Pompe
Kühlschrank und Mikrowelle brauchen Raum in der Schrankwand. Unter- und Kleiderschrank bleiben übrig.

Die neben dem Kühlschrank zweite technische Neuheit ist die Aufbautür: Für 590 Euro Aufpreis sitzt im mit 63 mal 176 Zentimeter sehr angenehm großen Ausschnitt (lichtes Maß bei allen Vivaldi mit Fliegenschutztür) die Premium-Version der sogenannten Konzerntür: Sie begeistert mit Fenster, stabilem Griff, Schirmfach, zwei klappbaren Kleiderhaken, Einkaufstasche, drei versenkten Scharnieren, satter, leiser Schließung und einem sehr leichtgängigem Schloss.

Selbst draußen hat Tabbert an Komfort gedacht: Im Design Exterieur-Paket steckt neben flachen Rahmenfenstern und Glattblech auch die dimmbar beleuchtete Markisenleiste, die gemeinsam mit der Türleuchte für angenehme Stimmung unter Markisen- oder Zelttuch sorgt. Apropos Stimmung: Unter dem flauschigen Teppich verbirgt sich ein dunkler PVC-Boden, der das moderne Wohlfühldesign des Vivaldi unterstreicht.

Beladen und Fahren

Der Grund für die füllige Ausstattung des Testwagens ist bitter: Nach dem Test muss er auf die Marterstrecke. Dafür werden so viele Extras wie möglich eingebaut, um sämtliche Eventualitäten abzuprüfen. Die Folge: 1787 Kilo Leergewicht – 50 mehr als angegeben, aber noch innerhalb der für Gewichtsangaben gewährten 5-Prozent-Toleranz. Die vorhandenen Goodies sind nicht übertrieben für Kunden mit Komfortanspruch. Verschmerzbar wäre der Verzicht auf Klimaanlage und Warmwasserheizung – was auch die Außenstauraum-Klappe vorn rechts zurückbrächte. Bei der Zuladung lässt der Test-Vivaldi ergo Federn – trotz Zwei-Tonnen-Achse. Die niedrige Stützlast ist wegen der gut nutzbaren und aufgeräumten Bettstauräume Gold wert. Und die Sitztruhendeckel lassen sich auch mit Polstern gut anheben.

Tabbert Vivaldi 550 E Foto: Ingolf Pompe
Durch kurze Deckel sind die Stauräume auch mit aufliegenden Polstern erreichbar. Rechts sitzt die Bordtechnik.

Trotz stabiler Auszüge an den breiten Küchenschubladen genügt etwas Druck (oder Beladung), damit die Metall-Hakenschnappverschlüsse nicht mehr fassen. Zuverlässig verriegeln dagegen die sechs Oberschrankklappen im Bug, die Ablagen und vier Einlegeböden abdecken. Über der Sitzgruppe sind die Ablagen offen, die Klappen schmaler und deshalb nicht mechanisch verriegelt. Da Tabbert generell drei robuste Scharniere pro Klappe montiert, genügt die Zuhaltekraft locker. Der Kleiderschrank ist groß, jedoch tief eingebaut und unbeleuchtet – damit kann man leben. Wie mit dem Stauraumangebot insgesamt. Denn obwohl der Kühlschrank Platz beansprucht, nutzt Tabbert die Schrankwand für weitere Fächer.

Technik

Die aufpreispflichtigen Einbaugeräte stellen die Standard-Technikausstattung natürlich in den Schatten. Dass eigentlich eine Truma Combi 6, die schon hohe Ansprüche erfüllt, samt iNet-Box Serie ist, sei stellvertretend für diesen Umstand erwähnt. Die Wärmeverteilung der fast 3000 Euro teuren optionalen Warmwasserheizung ist zwar homogener, doch ohne Bodenheizung (kostet nochmal 874 Euro) hält sich der Mehrwert in Grenzen. Die Installation von Aggregat, Konvektoren und Leitungen hingegen ist vorbildlich – was übrigens für alle Technikkomponenten inklusive Mikrowelle, Soundsystem, Bordbatterie und andere Elekrikbauteile gilt.

Die vorhandenen Steckdosen sind gut platziert, doch es dürften insgesamt mehr sein. Küche, Sitzgruppe und Schlafzimmer müssen mit nur einer auskommen. Diesen Umstand mildern drei USB-Steckdosen – je eine in den Bett-Leseleuchten und eine im Fach zwischen Küche und Sitzgruppe. Die Leseleuchten sind dennoch kritikwürdig. Sie sitzen ganz außen auf der Bugablage und haben zudem kurze Schwanenhälse. Wer aufgestützt liest, muss es mit dem Gesicht zur Wand tun. Ansonsten überzeugt das Lichtkonzept durch Ästhetik und sehr gleichmäßige Ausleuchtung.

Tabbert Neuheiten 2019
Premiere Da Vinci Finest Edition

Auch der bis aufs Dach konservativ gefertigte Aufbau gibt keinen Anlass zur Kritik. Einziger Wunsch: Seitenmarkierungsleuchten in den Schürzen statt im Aufbau, um Durchbrüche zu vermeiden. Sicherheitstechnisch ist der Vivaldi ebenfalls bestens aufgestellt: Der Gasflaschen-Umschalter Duo-Control mit Eis-Ex und Gaswaage, die dank iNet-Box per Handy abrufbar ist, steckt im Allrounder-Paket, fließt aber trotzdem wie bei jedem Supertestwagen in die Wertung ein. Einige Punkte vergibt der Vivaldi durch fehlende Luftdruckangaben und grenzwertig tragfähige Reifen, die bereits älter als neun Monate sind.

Lichtcheck

Tabbert Vivaldi 550 E Foto: Ingolf Pompe

Gleichmäßig und sinnvoll ausgeleuchtet, sammelt der Vivaldi ordentlich Punkte – auch wenn er nirgends extrem hell ist. Die Addition der Lux-Werte führt zu „Gelb“ an der Sitzgruppe. Doch dunkle Ecken gibt es nicht. Das ist gut. Auch die Küche schrammt nur knapp an „grün“ vorbei. Im Bad gibt es zwar düstere Ecken, doch dort, wo man es braucht, ist Licht da. Darum ein grüner Bewertungspunkt. Die indirekte Beleuchtung sorgt zusammen mit den Leselampen für akzeptable Lichtverhältnisse.

Das fiel uns auf

 Trotz Rundungen und Hochglanzoberflächen zeigt das Mobiliar keinerlei Verarbeitungsschwächen.
 Ablagen neben und unter dem hell beleuchteten Eckspiegel: Schlicht ein gutes Kompaktbad.
 Schönes Detail: Praktisches Fach zwischen Sitzgruppe und Küche mit 230-Volt- und USB-Steckdose.
 Piekfein abgedichteter Toilettenschacht der Banktoilette mit eigenem 17-Liter-Spülwasservorrat.
 Schnappverschlüsse und Auszüge der Küchenschubladen sind stabil, trotzdem öffnen sie unter Last.
 Durch den Baldachin öffnet die breite Küchenschrankklappe nicht weit. Das stört große Menschen.

Preise

Tabbert Vivaldi 550 E Foto: Ingolf Pompe
Mit 2,32 Meter Breite ist der 550 E noch reisetauglich. Es gibt ihn aber auch mit 2,50- Meter-Aufbau.

Einmal mit allem – nach diesem Motto wurde der Testwagen ausgestattet. Dementsprechend explodieren Preis und Gewicht. Die Auflastung auf zwei Tonnen, inklusive Alufelgen, ist damit Pflicht – und trotzdem knapp. Die Grundausstattung ist gut: Serie sind unter anderem: Stabilisierungssystem ATC, selbstjustierende Bremsen, Stützrad mit Waage, Einsäulenhubtisch und GPS-Tracker. Andere nützliche Dinge stecken aber in Paketen. Die Aufzählung im Folgenden gibt nur einen Teil der Sonderausstattung wieder. Üppig und attraktiv eingepreist ist das Allrounder-Paket, das Mover und Bordentertainment umfasst. Mit zehn Jahren Dichtheitsgarantie muss sich Tabbert nur von Fendt und LMC (beide 12 Jahre) geschlagen geben.

Grundpreis: 27.589 Euro
mit TÜV und Zulassungsbescheinigung II (199 Euro)
Testwagenpreis: 43.638 Euro

Kosten und Service

Steuer (2000 kg zGG): 74,60 Euro
Dichtigkeitsgarantie/ Kontrolle: 10 Jahre/ 12 Monate
Servicestellen in Deutschland/ Europa: 55/ 140

Armin Mäder, Produktmanager bei Tabbert, nimmt Stellung ...

... zu den Seitenmarkierungsleuchten im Aufbau: Aufgrund von festgelegten Normen ist es im Heck durch die abgeschrägten Schürzen nicht möglich, die Markierungsleuchten dort zu platzieren. Dichtheitsprobleme haben wir dadurch allerdings nicht.

.... zum um 50 Kilogramm höheren Leergewicht und der knappen Zuladung: Das Testfahrzeug geht später für weitere Erprobungen auf Teststrecke. Um möglichst breite Erkenntnisse gewinnen zu können, haben wir diesen Tabbert mit fast allen möglichen Extras ausgestattet. Gleichzeitig liegen wir im Toleranzbereich. Das hält uns aber nicht davon ab, weiterhin Gewichte zu optimieren ohne die gewohnte Qualität zu vernachlässigen.

... zu den tiefen Leseleuchten an den Bugbetten: Sie haben recht: Die Situation ist nur bedingt optimal und verbesserungsfähig. Wir werden uns dieses Themas annehmen.

Tabbert Vivaldi Finest Edition
Sondermodell 560 TDL im Test

Basisinfos Tabbert Vivaldi 550 E

Schlafplätze: 2+2
Zulässiges Gesamtgewicht: 2000 kg
Gesamtlänge: 7,87 m
Gesamtbreite: 2,32 m
Gesamthöhe: 2,65 m
Grundpreis ab: 27.390 Euro

Die Baureihe

Preise: 24.590 – 32.990 Euro
Aufbaulängen: 5,32–7,30 m
Gesamtgewichte: 1600–2200 kg
Max. Auflastungen: 2000–2500 kg
Grundrisse: 9

In der Mitte des Tabbert-Modellprogramms, also oberhalb der Baureihen Rossini, Da Vinci, Pep und unterhalb von Puccini und Cellini, rangiert der Vivaldi. Preise und Grundrisse zeichnen ihn folgerichtig als Mitglied der oberen Mittelklasse aus. Familien hat der Vivaldi nur am Rande im Visier: Nur der 27.900 Euro teure 560 EMK hat Etagenbetten. Die anderen acht Grundrisse werben mit längs postierten Einzel- und Doppelbetten um Paare. Der 550 E ist wahlweise auch mit 2,50 Meter Breite zu haben – für 500 Euro mehr. Den Kühlschrank im Eingangbereich – eine 2019er-Neuheit – haben auch 490 TD (25.190 Euro), 550 DF (Queensbett, 27.390 Euro), 560 TD und TDL (28.490 und 28.790 Euro) sowie der Doppelachser 685 DF (32.990 Euro).

Wertung

(Maximal 5,0 Punkte möglich)

Wohnen - 3,7 Punkte

 Hochwertige Matratzen und Lattenroste (als Option im Allrounder-Paket).
 Straffe, ergonomisch geschnittene und satt liegende Sitzpolster, großer Tisch.
 Schöne, praktische Küche mit viel Stauraum und gutem Kocher.
 Beidseitig öffnender Kühlschrank – perfekt von außen zu erreichen, von innen allerdings ist Bücken angesagt.
 Gemessen an seiner Größe ergonomischer, gut nutzbarer Sanitärraum.
 Hochwertiger, sauberer Möbelbau.

 Rechtes Bett nur 1,85 Meter lang.
 Umständliche Fahrtsicherung für den Tisch.
 Kein (idealer) Platz für Kaffeemaschine.

Beladen - 1,9 Punkte

 Aufgeräumte, gut nutzbare Bettstauräume.
 Leicht erreichbare Sitztruhen.
 Mechanisch verriegelte Schrankklappen im Bug, hohe Zuhaltekräfte durch drei Scharniere je Klappe über Sitzgruppe.

 Mit Alde-Heizung keine Außenstauklappe.
 Kleiderschrank unbeleuchtet.
 Geringe Zuladung durch Paket- und Zusatzausstattung.
 Serienmäßige zulässige Gesamtmasse von 1600 Kilogramm zu gering.

Fahren - 3,8 Punkte

 Sicheres Fahrverhalten, zusätzlich abgesichert durch serienmäßiges ATC.
 Sanft einsetzende Bremswirkung.
 Stützlastwaage serienmäßig.
 Ergonomische Rangiergriffe vorn, Rangierstange hinten.

 Knappe Traglastreserve der Reifen.
 Reifendruckangaben nur in Bedienungsanleitung vermerkt.

Technik - 4,2 Punkte

 Dickes, sehr gut geräuschgedämmtes Dach.
 Starker Boden, wellenfreies Glattblech (Option).
 Hochwertige, sehr sauber installierte Bordtechnik.
 Gleichmäßige und lückenlose Ausleuchtung, jedoch ohne besonders helle Bereiche.

 Warmwasserheizung ohne Fußbodenerwärmung (die kostet nochmals 874 Euro extra).
 Höherwertige Isolierung mit PU- statt EPS-Schaum kostet 1590 Euro.


Preis & Service - 3,7 Punkte

 Gute und hochwertige Grundausstattung.
 Zweitlängste Dichtheitsgarantie am Markt.
 Enorme Auswahl an Extras.
 Großes Händlernetz.

 Einige wichtige Ausstattungsdetails in Paketen (z. B. Fliegenschutztür).
 Zwingende Auflastung sehr teuer.

Fazit

Der Aufschlag sitzt: Der Vivaldi kombiniert frisches Design mit einer Qualität, die man von einem Tabbert erwartet. Beim Mobiliar meistert der Hersteller die Herausforderung, Rundungen und Hochglanzflächen mit eingelassenen Chrom-Intarsien blitzsauber zu verarbeiten, mit Bravour. Und hinter der modernen Fassade? Drei Scharniere pro Klappe, stabile Auszüge und Schlösser an den Bug-Oberschränken, hervorragende Installation der Technik, tolle Eingangstür – ohne Zweifel mischt Tabbert wieder vorne mit. Der Grundriss macht das meiste richtig, einige Kritikpunkte wie das kurze linke Bett oder der fehlende Platz für die Kaffeemaschine können unter „Geschmacksache“ abgelegt werden.

Dieser Artikel stammt aus diesem Heft
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