Tabbert Da Vinci 490 TD

Zurück in die Zukunft

Tabbert Da Vinci 2 Foto: Ingo Wagner 9 Bilder

Der Tabbert Da Vinci 490 TD des Modelljahres 2015 trägt wieder das typische Doppeldach mit Mineralwolle-Dämmung. Auch innen legt die zweitgünstigste Baureihe zu.

Zurück zu alten Tugenden - So könnte man das Ziel beschreiben, das Tabbert mit seinem zur neuen Saison überarbeiteten Modellprogramm verfolgt. Der Da Vinci bekommt wieder das typische, unterlüftete Tabbert-Dach mit dickem Mineralwolle-Puffer unter dem Außenblech. Das ist nicht die einzige Maßnahme, die der Marke den Glanz vergangener Tage zurückgeben soll.

Neue Möbel, Neue Türen

Zweifarbige Möbelklappen, der untere Teil aus beigefarbenem Kunstleder, tragen Griffe und Schnappschlösser aus Vollmetall. Auch die Türklinken fassen sich an wie solche aus dem Heimbereich. Zudem setzt Tabbert an den Badtüren in allen Modellen Sperrklinken ein, die nach dem Drücken des Türgriffs verborgen bleiben und erst wieder herausschnappen, wenn die Tür ins Schloss fällt. Ein Magnet macht diese Technik möglich, die vor schmerzhaftem Kontakt schützen soll.

Hinter der Tür nimmt endlich eine Banktoilette die Breite des Sanitärraums ein und ersetzt die an dieser Stelle eher unpraktische Drehvariante. Schutz vor übergelaufenem oder tropfendem Wasser aus der Toilette soll die neue, einteilige Innenverkleidung für den Kassettenschacht bieten, der zudem sauber und besser verfugt wird.

Tabbert Da Vinci: Neun Grundrisse

Die Grundrisse haben sich dagegen nur in Nuancen geändert. Aus dem einst zwölfteiligen Programm fallen die Modelle 390 QD, 560 DM und 680 HTD heraus. Neue Da Vinci sind nicht dazugekommen. Neun Grundrisse umfasst damit das Da-Vinci-Programm des Modelljahres 2015. Die Spanne reicht vom putzigen 380 HK mit Heckküche und Längsbett über den kinderfreundlichen Stockbettenwagen 540 DM in zwei Breiten bis zum Schlachtschiff 700 KD, mit dem eigenen, abteilbaren Reich für die Nachwuchscamper. Hand angelegt haben die Entwickler vor allem an die Küchen.

Innen und außen überarbeitet

Verschwunden ist der Knick der letzten Modelljahre an der Arbeitsfläche, gekommen ist die geradlinige Schlichtheit inklusive Abstellplätzen und Steckdosen für Kapsel Kaffeemaschinen. Ebenfalls neu ist ein gusseiserner Rost an den Dreiflammkochern, den außer Vorreiter Fendt künftig auch Eriba und LMC haben werden. Den Standardkühlschrank ersetzt künftig ein raumhohes Gerät mit 150 Liter Inhalt.

Auch was das Außendesign angeht, kopiert Tabbert künftig das Fendt-Vorbild: Alle Baureihen, einschließlich der ebenfalls komplett renovierten Vivaldi und Puccini, unterscheiden sich optisch auschließlich durch die in erhabenen Lettern aufgeklebten Modellnamen. Einzige Ausnahme: Der noch nicht präsentierte Cellini, der in die Hülle und an die Stelle des Grande Puccini schlüpfen wird.

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