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Die besten Apps für Camper

Nützliche Smartphone-Apps für den Campingurlaub

Apps für Camper Foto: Thomas Cernak, vege/Fotolia 34 Bilder

Smartphones sind die Schweizer Messer des digitalen Zeitalters – wir haben uns durch die App-Stores gewühlt und zeigen Ihnen die besten Apps rund ums Thema Camping und Reisen.

26.09.2017 Anne Mandel

Es gibt kaum einen Bereich unseres Lebens, für den es keine App gibt, die den Alltag leichter machen soll. Und immer häufiger bleibt das Handy auch im Urlaub aktiviert. Da ist es naheliegend, dass die Entwickler solcher Anwendungen auch immer mehr den Bereich Reisen in den Fokus rücken.

Welche Apps lohnen sich auf Reisen und beim Camping?

Während einige Apps als digitale Reiseführer fungieren, dienen manche Programme als Pannenhelfer oder sogar Lebensretter. Drei dieser digitalen Helfer stellen wir auf den kommenden Seiten detailliert vor. Darunter finden sich mit „Ereignis melden mit App“ (Emma) und Tomatomedical zwei Anwendungen für den medizinischen Notfall. Auf Knopfdruck informieren sie die Rettungsleitstelle beziehungsweise ein Notrufzentrum über den Standort des Besitzers. Zusätzlich lassen sich allgemeine Informationen über den Gesundheitszustand hinterlegen. So wissen die Helfer sofort, ob der verunglückte Urlauber bestimmte Medikamente benötigt oder Allergien hat.

Smartphones können aber noch weit mehr, als Daten zu speichern und Anrufe zu tätigen: Die App Pace verbindet sich via Bluetooth mit dem Auto. Dazu dient ein Adapter namens Pace Link, der in die Service-Schnittstelle des Pkw eingesteckt wird. Somit liest die App verschiedenste Leistungsdaten des Fahrzeugs aus, in Verbindung mit einem Gyrosensor und der Ortungsfunktion des Smartphones erkennt Pace einen Unfall und ruft automatisch den Rettungsdienst an den Ort des Geschehens.

Roaming für Europa aufgehoben

Der Wegfall der Roaminggebühren hat die Handynutzung im EU-Ausland noch einmal beflügelt. Zwar dürfen in fremden Netzen keine zusätzlichen Gebühren mehr berechnet werden, ganz achtlos sollte man seinen Mobilfunkvertrag dennoch nicht wählen. Denn wer im Ausland telefoniert und surft, verursacht auch weiterhin Kosten. Diese werden vom ausländischen Netzbetreiber nun allerdings nicht dem Kunden, sondern dem Provider direkt in Rechnung gestellt.

Darum haben einige Anbieter ihre Mobilfunkgebühren bereits in der Vergangenheit erhöht. Inzwischen gibt es auch Günstigtarife, bei denen die Auslandsnutzung jedoch komplett ausgeschlossen ist. Bei allen anderen Verträgen gilt: Die Option Roaming muss in den Einstellungen aktiviert sein, sonst kann keine Verbindung aufgebaut werden.

App-Tipp 1: Pace

Schnittstelle Foto: Fotos: weedezign/fotolia, Benjamin Köbler-Linsner
Die OBD-Schnittstelle (hier in Orange) ermöglicht Werkstätten Zugriff auf die Fahrzeugelektronik. Auch der Pace Link setzt hier an.

Das Zugfahrzeug verschweigt dem Fahrer bestimmte Daten, die von der Elektronik eigentlich aufgezeichnet werden. Hier setzt die App Pace an, denn sie verbindet sich mit dem Pkw und listet zahlreiche Leistungswerte auf. Die Kommunikation zwischen Fahrzeug und App erfolgt dabei über den sogenannten Pace Link, einen Stecker für die OBD2-Schnittstelle. Diese befindet sich in der Regel unter oder neben dem Lenkrad und dient normalerweise als Anschluss für Diagnosegeräte der Werkstatt.

Eine weitere Funktion von Pace ist die Aufzeichnung der gefahrenen Route und die damit verbundene Möglichkeit, digitale Fahrtenbücher anzulegen. Diese können anschließend exportiert und dem Finanzamt vorgelegt werden – beispielsweise wenn das Auto sowohl geschäftlich als auch privat genutzt wird.

Ebenso interpretiert Pace Fehlercodes. Hierbei kommt wieder der Pace Link ins Spiel, der den Fehlerspeicher ausliest. Die App wandelt die kryptischen Zahlenreihen in verständliche Erklärungen um. So weiß der Fahrer, was zu tun ist und ob das Problem dringend behoben werden muss. Und wenn es mal kracht, holt die App schnell Hilfe. Denn ein im Pace Link integrierter Gyrosensor erkennt, wenn ein Unfall passiert. Dann stellt die App umgehend einen Anruf zu einem Notrufcenter her, welches anschließend mit der Rettungsleitstelle verbindet.

Die App kostet inklusive Pace Link 119 Euro.

App-Tipp 2: Emma

Emma Screen Foto: Fotos: weedezign/fotolia, Benjamin Köbler-Linsner
Emma: Alle Icons können dank der Grafiken schnell erfasst werden. So kann rasch Hilfe geholt werden.

Emma steht für „Ereignis melden mit App“ und ist eine Anwendung, die man im besten Fall eigentlich nicht braucht. Kommt es zu einem Notfall, lässt sich per Knopfdruck eine Ereignismeldung an einen vorher definierten Personenkreis senden. Egal ob ein Arzt benötigt wird, die Feuer oder Polizei: Emma sendet ein Fax direkt an die nächste Rettungsleitstelle.

Zusätzlich werden bis zu fünf Personen aus dem persönlichen Umfeld des Nutzers über dessen Lage informiert. Welche Personen das sind und in welchem Umfang jeder der Empfänger über den Gesundheitszustand in Kenntnis gesetzt wird, legt der Nutzer selbst fest.

Die Konfiguration der App erfolgt über ein Computerprogramm. Die für Windows-basierte Computer erhältliche Anwendung führt den Benutzer Schritt für Schritt durch verschiedene Formulare. Darin werden Kontaktdaten und gewünschte Kommunikationswege (SMS, Fax, E-Mail, Skype etc.) festgelegt. Anschließend werden die Formulare in verschlüsselter Form an Faktor N, den Anbieter von Emma, gesendet. Dieser pflegt die Daten in die App ein und übermittelt dem Nutzer eine eigens für ihn konfigurierte Version – aktuell nur für Android. Vertrauliche Informationen sind somit lokal auf dem Smartphone gespeichert und nicht im Internet.

Der Preis beginnt je nach Funktionsumfang bei etwa 100 Euro. Reisemobilisten können auch Fahrzeugdaten und ihre Mitgliedschaft im Automobilclub hinterlegen.

App-Tipp 3: Tomatomedical

Cloud Foto: Fotos: weedezign/fotolia, Benjamin Köbler-Linsner
In einer Cloud sind zahlreiche Daten hinterlegt. Ärzte haben schnellen Zugriff.

Statt lokaler Datenspeicherung setzt die App Tomatomedical auf die zentrale Ablage aller Gesundheitsdaten in einer Cloud. Da diese auf einem Onlineserver abgelegt sind, können medizinische Informationen jederzeit von Ärzten, Apothekern oder dem Patienten selbst eingesehen und aktualisiert werden. Diese Vernetzung erlaubt es dem Krankenhaus in Barcelona, direkt auf die letzten Röntgenbilder des heimischen Facharztes zuzugreifen.

Eingepflegt werden die Informationen vom Nutzer über die App, alle anderen Beteiligten können auch eine browserbasierte Anwendung auf dem Computer verwenden. Die Verschlüsselung der Daten erfolgt nach AES-256, einem Sicherheitsstandard, der in den USA für staatliche Dokumente der höchsten Geheimhaltungsstufe zugelassen ist. Um Sprachbarrieren zu vermeiden, übersetzt die Anwendung sämtliche Informationen in etwa 15 verschiedene Sprachen. Möchte der Nutzer seine Daten nicht selbst in die App eintragen, kann er diesen Schritt auch vom App-Anbieter durchführen lassen (einmalige Gebühr von 99,90 Euro bzw. 9,99 Euro pro Monat für Folgeaktualisierungen).

Tomatomedical Foto: Fotos: weedezign/fotolia, Benjamin Köbler-Linsner
Tomatomedical holt Hilfe auf Knopfdruck. Egal wo man sich befindet.

Im Notfall sendet Tomatomedical eine SMS mit dem Aufenthaltsort des Nutzers an eine Notrufzentrale. Außerdem gibt es eine Totmannschalter-Funktion. Diese lässt sich bei Bedarf gesondert aktivieren. Bewegt sich das Smartphone eine Zeit lang nicht, wird automatisch ein Alarm an die Notrufzentrale mit der GPS-Position des Besitzers verschickt. Anschließend erfolgt ein Rückruf und wenn nötig eine Weiterleitung an die nächste Rettungsleitstelle.

Die App ist für iOS- und Android-basierte Geräte erhältlich.

App-Tipp 4: Tripadvisor

Wo geht’s hin? Tripadvisor schlägt Restaurants, Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten vor. Weltweit und mit Nutzerbewertungen. Denn die App lebt von der Gemeinschaft und den Empfehlungen der einzelnen Nutzer. Außerdem lassen sich Eintrittskarten für Veranstaltungen, Museen und Ähnliches direkt über die App buchen. Tripadvisor ist kostenlos für alle mobilen Geräte erhältlich. In der Rubrik Hotels finden sich auch einige Campingplätze.

App-Tipp 5: Readly

Zeitschriften sind im Ausland nicht immer leicht zu beschaffen. Gut, dass es Readly gibt! Die App erlaubt für 9,99 Euro pro Monat Zugriff auf über 2000 Zeitschriften, darunter auch CARAVANING. Auch ältere Ausgaben können gelesen werden. Das Flatrate-Abo lässt sich monatlich kündigen. Readly gibt es für Smartphone, Tablet und Computer.

App-Tipp 6: iTranslate

Wörterbücher helfen nur bedingt bei der Kommunikation, wenn man die Aussprache nicht beherrscht. iTranslate zeigt nicht nur die Übersetzung auf dem Display an, sondern spricht den Text auch in der Zielsprache vor. Und zwar in über 90 Sprachen und ganzen Sätzen. Die App für iOS und Android ist kostenlos. Einige Sprachen können auch ohne Internetanbindung übersetzt werden.

Apps, die man im Campingurlaub braucht

Zur Vorbereitung einer Reise, aber auch für unterwegs haben wir weitere nützliche elektronische Helfer herausgesucht. Vom Regenradar bis zur Medikamentensuche und vom W-LAN-Sucher bis zum Pannenhelfer ist eine große Bandbreite vertreten. Ähnliches gilt für Wörterbücher, die im App-Format nicht nur weniger Platz und Gewicht beanspruchen, sondern auch über zusätzliche Features wie Spracheingabe oder Audio-Files für die richtige Aussprache mitbringen. Vom Campingplatzfinder über eine Sammlung nützlicher Handwerker-Werkzeuge wie Wasserwaage und Taschenlampe bis hin zu Wander- und Fahrzeug-Navis. Probieren Sie doch einfach mal ein paar davon aus.

ADAC Auslandshelfer

Mit der kostenlosen App „ADAC Auslandshelfer“ ist man für Notfälle im Ausland gut gewappnet. Alle wichtigen Dienstleistungen des ADAC – etwa bei Panne und Unfall, Krankheit und Verletzung oder rechtlichen Problemen – stehen mit der App auch im Ausland unmittelbar zur Verfügung. Für die uneingeschränkte Nutzung des Dienstes muss man ADAC-Plus-Mitglied sein.

Fazit: Umfangreiche App für ADAC-Mitglieder mit vielen nützlichen Funktionen für den Notfall. Roaming-Gebühren werden fällig, da die App nur bedingt offline eingesetzt werden kann.

  • Preis: gratis
  • Größe: 43 MB (Android), 41 MB (iOS)
  • Geräte: Android ab Version 2.3.3, iOS ab Version 6.0.

City Maps 2Go 

Mit dieser App kann man Karten von 7800 Ländern, Regionen und Städten aus aller Welt auf dem Handy speichern. Praktisch ist das vor allem dann, wenn man ins Ausland fährt und vor Ort keine Internet-Verbindung hat. Die Karten können im Vorfeld auf dem Gerät gespeichert werden und sind von da an auch offline abrufbar.

Fazit: Gratis-App, die dem Nutzer viele Roaming-Gebühren sparen kann. Hilfreich sind die Insider-Tipps und die Möglichkeit, eigene Favoriten zu speichern und anzeigen zu lassen. Damit kann man die App auch zur Reiseplanung nutzen.

  • Preis: gratis
  • Größe: 26 MB (Android), 70 MB (iOS)
  • Geräte: Android ab Version 4.1, iOS ab Version 8.0.

Suche mein Arzneimittel 

Sie sind im Ausland, brauchen ein bestimmtes Medikament, aber wissen den Namen in der Landessprache nicht. Die App „Suche mein Arzneimittel“ hat die Lösung für dieses Dilemma. Man wählt einfach das Herkunftsland und das Land, in dem man sich befindet. Dann gibt man den deutschen Namen des Medikamentes ein, und schon zeigt die App die entsprechenden Arzneimittel im Urlaubsland an.

Fazit: Praktischer Helfer für unterwegs. Die App vergleicht Wirkstoff und Stärke der gesuchten Medizin und listet alle Pendants alphabetisch auf.

  • Preis: gratis
  • Größe: 6 MB (Android), 12 MB (iOS)
  • Geräte: Android ab Version 4.0, iOS ab Version 7.0.

Foursquare 

Four-square ist ein sozialer Dienst, mit dem man beliebte Bars, Restaurants, Clubs und andere Lokalitäten an Orten finden kann, an denen man sich nicht auskennt. Eingeloggte Four-square-User können die Smartphone-App auch dazu nutzen, Freunden ihren jeweiligen Aufenthalt in Cafés, Kneipen und Einkaufsmärkten in Form von Check-ins mitzuteilen und zu empfehlen.

Fazit: Die App bietet viele nützliche Tipps und Vorschläge. Hilfreich sind vor allem die Insider-Tipps, die zum Beispiel in einem Restaurant ein bestimmtes Gericht empfehlen.

  • Preis: gratis
  • Größe: 15 MB (Android), 24 MB (iOS)
  • Geräte: Android ab Version 4.0.3, iOS ab Version 7.0.

WetterOnline

WetterOnline zeigt Ihnen das Wetter jedes beliebigen Ortes auf der ganzen Welt an. Ihren eigenen Standort können Sie auf Wunsch auch automatisch bestimmen lassen. Die Vorhersage ist dabei für die nächsten acht Tage verfügbar. Um Orte leichter wiederzufinden, werden diese automatisch unter „Meine Orte“ gespeichert.

Fazit: Besonders hilfreich und anschaulich ist der integrierte Wetter- und Regenradar. Somit ist es möglich, drohende Unwetterfronten schnell und einfach zu erkennen und seine Reiseroute entsprechend anzupassen.

  • Preis: gratis
  • Größe: 12 MB (Android), 28 MB (iOS)
  • Geräte: Android ab Version 4.0.3, iOS ab Version 7.0.

Sicher reisen

Der Name ist Programm: Die App des Auswärtigen Amts liefert alle nötigen Infos für eine sichere und möglichst reibungslose Auslandsreise. Mit an Bord: Tipps für die Reisevorbereitung und für Notfälle, die Adressen der deutschen Vertretungen im Ausland und der Vertretungen des Reiselandes in Deutschland. Außerdem natürlich die ausführlichen, fortlaufend aktualisierten Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts zu jedem Land.

Fazit: Die App mit dem Plus an Sicherheit. Das Laden der Daten beim erstmaligen Start der App dauert sehr lang.

  • Preis: gratis
  • Größe: 18 MB (Android), 11 MB (iOS)
  • Geräte: Android ab Version 4.0, iOS ab Version 7.0.

WiFi Finder

Wer im Ausland günstig ins Internet möchte, muss auf die W-LAN-Funktion des Handys zurückgreifen. Die kostenlose App „WiFi Finder“ ermöglicht es, bei bereits bestehender Internetverbindung die nächsten W-LAN-Spots entweder auf einer Karte oder in einer Liste abzurufen.

Fazit: Dank dieser App wissen Sie immer, wo Sie gratis surfen können. Dank der Offline-Datenbank ist der „WiFi Finder“ jederzeit in bekanntem Terrain verfügbar.

  • Preis: gratis
  • Größe: variiert je nach Gerät (Android), 5 MB (iOS)
  • Geräte: Android ab Version 2.2, iOS ab Version 3.2.

Camping Cheque-App

Campen und sparen kann man mit den Camping Cheques. Die zugehörige App bietet eine einfache Suchfunktion, mit deren Hilfe man auf einen Blick sieht, wo der nächste vergünstigte Campingplatz ist. Außerdem besteht die Möglichkeit, Rundreisen, zum Beispiel durch Norddeutschland oder Bayern, zu planen. Rund 640 Plätze in ganz Europa sind vertreten. Praktisch ist, dass die App auch offline verwendet werden kann.

Fazit: Praktische App für alle Camping-Cheque-Nutzer. Wer das Konzept noch nicht kennt, bekommt mit der App einen schnellen Überblick über alle vertretenen Plätze

  • Preis: gratis
  • Größe: 21,3 MB (Apple); 13 MB (Android).
  • Sprache: Deutsch
  • Geräte: iPhone, iPad und iPod touch mit iOS 4.3 oder neuer; alle Android-Phones und Tablets ab Version 2.2.

Zoll und Reise

Sie waren im Urlaub, stehen kurz vor der deutschen Grenze und wollen wissen, wie viel Alkohol oder Tabak Sie einführen dürfen? In diesem Fall hilft die App des Bundesministeriums der Finanzen schnell und unkompliziert. Man wählt einfach das Land, aus dem man etwas einführen will, aus, gibt die Menge der Waren an und sieht auf einen Blick, ob man es verzollen muss.

Fazit: Böse Überraschungen am Zoll sind mit dieser App vorbei, denn man sieht auf einen Blick, welche Waren verboten sind beziehungsweise welche Mengen man beispielsweise an Genussmitteln einführen darf.

  • Preis: gratis
  • Größe: 9 MB (Apple); 5,9 MB (Android)
  • Sprache: Deutsch
  • Geräte: iPhone, iPad und iPod touch mit iOS 4.3 oder neuer; alle Android-Phones und Tablets ab Version 2.2.

Top 100 Sehenswürdigkeiten

Eines der beliebtesten Ziele bei Campern ist und bleibt Deutschland. Die touristischen Hotspots der Bundesrepublik präsentiert die App Top 100 Sehenswürdigkeiten“ der Deutschen Zentrale für Tourismus. Neben Informationen zu Öffnungszeiten, Eintrittspreisen und Anfahrtsbeschreibungen kann man unter dem Menüpunkt „Coupons“ bares Geld mit Ermäßigungen für wechselnde Sehenswürdigkeiten sparen.

Fazit: Perfekte App für alle, die ein bisschen Anregung für den nächsten Kurztrip innerhalb Deutschlands suchen.

  • Preis: gratis
  • Größe: 34,3 MB (Apple); 7,4 MB (Android)
  • Sprachen: Deutsch, Englisch
  • Geräte: iPhone, iPad und iPod touch mit iOS 7.1 oder neuer; alle Android-Phones und Tablets ab Version 2.3.

Chefkoch – Rezepte & Kochen

Wollte man die in der Chefkoch-App enthaltenen Rezepte drucken, würden sie bestimmt eine ganze Bibliothek füllen. Immerhin sind mittlerweile um die 200.000 verschiedene Gerichte vertreten. Ein wahrer Schatz für Hobbyköche – und im Caravan geradezu ideal, spart man sich so doch schwere Kochbücher.

Fazit: Übersichtliche App, leicht zu bedienen und mit praktischer Favoriten-Speicherfunktion. Rezepte von einfach bis raffiniert bieten Inspirationen für jede Mahlzeit – ob im Urlaub oder zu Hause.

  • Preis: gratis
  • Größe: 7 MB (Apple); 5,5 MB (Android)
  • Sprache: Deutsch
  • Geräte: iPhone und iPad und iPod touch mit iOS 7.0 oder neuer; alle Android-Phones und Tablets ab Version 2.3.

Smart Tools – Werkzeugkasten

Ob Winkelmesser, Wasserwaage, Spiegel oder Taschenlampe: In dieser App steckt geballte Kompetenz. Insgesamt 15 Anwendungen hat das Programm auf Lager, gegliedert in die Kapitel Lineal, Einheiten, Entfernung, Schall, Kompass und Licht. 1 Bedienung ist einfach, die Gestaltung übersichtlich. Ein Nullabgleich sorgt für verlässliche Messwerte. Eine abgespeckte Form stellt die Schweizer-Taschenmesser-App dar, die es gratis im Playstore gibt.

Fazit: Sehr praktische Sammlung kleiner Helfer, die auch mal ein echtes Werkzeug ersetzen können. Knifflig ist die Bedienung der Entfernungsmessung.

  • Preis: 2,35 Euro
  • Größe: 4,9 MB
  • Sprache: Deutsch
  • Geräte: alle Android-Phones und Tablets ab Version 2.2.
      Commander Compass Lite

Hier kann das Smartphone zeigen, was es alles kann. Ob GPS, Bewegungssensor oder Gyroskop: Der umfangreich ausgestattete Kompass greift auf alle Ressourcen des Handys zurück. Heraus kommt dabei ein präzises Tool, auf dem man nicht nur den aktuellen Standort speichern, sondern auch weiter entfernte Orte anpeilen kann.

Fazit: Super ausgestatteter Gratis-Kompass mit ansprechender Optik und vielen Funktionen. Wenn man sich einmal in die Bedienung eingearbeitet hat, leicht anzuwenden. Leider nur fürs iPhone.

  • Preis: gratis
  • Größe: 9,1 MB
  • Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch u.a.
  • Geräte: iPhone, iPad und iPod touch mit iOS 6.1 oder neuer.

Google Übersetzer 

Gleich 80 Sprachen hat das universelle Übersetzungstool von Google im Gepäck. Besonders gelungen ist die Spracheingabe, und auch handschriftliche Texte meistert die App. Angenehm für den Urlaub und den Geldbeutel ist die Offline-Funktion.

Fazit: Gelungene Allround-App für viele Anwendungsgebiete. Die praktische Sprachwiedergabe ersetzt komplizierte Lautschrift. Redewendungen sind nicht die Stärke der App.

  • Preis: gratis
  • Größe: 3,4 MB (Apple); variiert (Android)
  • Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch u.a.
  • Geräte: iPhone, iPad und iPod touch mit iOS 6.0 oder neuer; alle Android-Phones und Tablets, Version variiert je nach Gerät.

Word Lens Translator

Schilder entziffern wie von selbst: Über die Handykamera werden Übersetzungen für gedruckte Wörter, zum Beispiel auf Schildern oder Speisekarten, geliefert. Die App funktioniert im Offline-Modus, es fallen also keine Roaming-Gebühren im Ausland an. Aus insgesamt sechs Sprachen, darunter auch Russisch, kann man sich die Wörter ins Englische übersetzen lassen.

Fazit: Tolle App mit kleinen Mankos: Die Übersetzung erfolgt nur ins Englische und ist nicht immer perfekt. Für das Scannen der Schilder braucht man eine ruhige Hand.

  • Preis: gratis
  • Größe: 43,3 MB (Apple); 41 MB (Android)
  • Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch u.a.
  • Geräte: iPhone, iPad und iPod touch mit iOS 6.1 oder neuer; alle Android-Phones und Tablets ab Version 2.3.3.

Urlaubsgruß – Postkarten

Urlaubsgrüße vom Smartphone: Kitschige Postkartenmotive und die Suche nach dem nächsten Postamt sind passé, denn mit der Postkarten-App lassen sich im Handumdrehen personalisierte Postkarten erstellen und versenden. Bis zu sechs eigene Fotos können hochgeladen und als Collage arrangiert werden, der Preis pro Karte für Druck und Versand beträgt nach Deutschland 1,69 Euro, sonst 1,99 Euro. Lieferzeit: 1–2 Werktage.

Fazit: Super App für alle, die Wert auf einen persönlichen Urlaubsgruß legen. Übersichtlich und leicht zu bedienen.

  • Preis: gratis
  • Größe: 8,5 MB (Apple); variiert (Android)
  • Sprachen: Deutsch, Französisch
  • Geräte: iPhone, iPad und iPod touch mit iOS 6.0 oder neuer; alle Android-Phones und Tablets, Version variiert je nach Gerät.

Pack the Bag – stressfreies Kofferpacken

Kofferpacken leicht gemacht: Diese App bedeutet nicht weniger als das Ende der Zettelwirtschaft beim Packen für den Campingurlaub. Mit übersichtlichen Listen kann man Schritt für Schritt alle wichtigen Utensilien abhaken. Als Grundstock dienen diverse voreingestellte Listen, darunter auch „Camping“, die dann noch individuell ergänzt werden können.

Fazit: Für alle, die genug von herkömmlichen Packlisten haben: Übersichtlich, kompakt, ohne viel Firlefanz. Praktisch ist die Funktion, die einen ans Packen erinnert.

  • Preis: gratis
  • Größe: 6,5 MB
  • Sprachen: Deutsch, Englisch
  • Geräte: iPhone, iPad und iPod touch mit iOS 5.0 oder neuer.
      Stau Mobil

Nie wieder im Stau stehen – einige Apps rücken diesen Traum in greifbare Nähe. Dazu gehört etwa die auf der ADAC-Stauprognose basierende Stau-Mobil-App, die auch Ferientermine und Dauerbaustellen berücksichtigt. Man kann entweder per Umkreissuche oder sortiert nach Bundes¬ländern beziehungsweise Straßen nach Verkehrsbehinderungen Ausschau halten.

Fazit: Einfach zu bedienen und mit hohem Nutzwert: ein unverzichtbarer Begleiter für unterwegs.

  • Preis: gratis
  • Größe: 2,0 MB (Apple); variiert (Android)
  • Sprache: Deutsch
  • Geräte: iPhone, iPad und iPod touch mit iOS 7.0 oder neuer; alle Android-Phones und Tablets, Version variiert je nach Gerät.

Ware soziales GPS und Verkehr

Navi-Apps gibt es zuhauf, doch Waze ist anders, denn es speist sich aus Nutzer-Informationen. Gemäß dem Motto „gemeinsam den Verkehr überlisten“ erhält manso neben der klassischen Navigation auch Meldungen zu Staus, Blitzern etc.

Fazit: Wer sozialen Netzwerken etwas abgewinnen kann, fährt mit dieser App richtig.

  • Preis: gratis
  • Größe: 47,9 MB (Apple); variiert (Android)
  • Sprache: Deutsch
  • Geräte: iPhone, iPad und iPod touch mit iOS 6.0 oder neuer; alle Android-Phones und Tablets, Version variiert je nach Gerät. Mobiler Wander-Führer

Outdoor- und Wandernavigation

Wanderrouten aufzeichnen, von anderen Quellen importieren und analysieren: Mit diesem praktischen Wander-Navi stehen viele Möglichkeiten der Auswertung von Berg- und Wandertouren zur Verfügung.

Fazit: Top ist die Vielzahl an verfügbaren Karten, noch verbesserungsfähig hingegen die 3-D-Ansicht. Alles in allem empfehlenswert.

  • Preis: gratis
  • Größe: variiert
  • Sprache: Deutsch
  • Geräte: alle Android-Phones und Tablets ab Version 2.1.

Apps rund um die Camping-Branche

Der Trend zu Apps ist längst auch in der Camping-Branche angekommen – in der Umsetzung allerdings mit gemischtem Erfolg. Echten Nutzwert verspricht die App „Alde Smart Control“, mit der man die Alde-Heizung im Caravan per SMS fernsteuern kann.

Auch Truma setzt mit der „Truma-App“ auf Nutzwert: Ein Tool soll beispielsweise die perfekte Fahrzeug-Ausrichung auf dem Stellplatz ermitteln, indem es auch den Sonnenstand berücksichtigt. Mit Hilfe einer Fahrzeugnivellierung lässt sich außerdem der Caravan ins Lot bringen.

Auch die Caravan-Hersteller setzen auf mobile Anwendungen, zum Beispiel Dethleffs mit der App „Dethleffs Reiseinfo“ fürs iPhone. Sie liefert nützliches Wissen rund um Verkehrsregeln und Maut in Europa sowie Informationen zu den Themen Übernachten im Fahrzeug, Gasversorgung, Notfallnummern und so weiter.

Einen Überblick über die Händler und Servicepartner bietet die Alko-Service-App, die im Ausland auch offline funktioniert.

Wer auf der Suche nach einem neuen Caravan ist, sollte einen Blick in die Kaufberater-App von CARAVANING werfen. Hier kann beispielsweise per Filter nach geeigneten Kauf-Kandidaten gesucht und Bilder sowie Grundrisse verglichen werden.

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Dieser Artikel stammt aus diesem Heft
Ausgabe 12/14
Heft 12 / 14 18. November 2014 Heftinhalt anzeigen
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