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Basiswissen Wohnwagen mieten

Zum Einstieg ins Camper-Leben

Urlaub mit dem Mietcaravan – der perfekte Einstieg zu diesem tollen Hobby. Foto: CIVD, Archiv 3 Bilder

Ist Camping überhaupt etwas für mich? Mit einem günstigen Mietwohnwagen lässt sich ein Campingurlaub ausprobieren. CARAVANING erklärt, worauf es beim Mieten ankommt, damit der Urlaub perfekt wird.

25.02.2017 Anne Mandel

Ein Urlaub im Mietwohnwagen ist ein vernünftiger Einstieg in diese Urlaubsform, denn nicht jeder will und kann sich gleich ein eigenes Fahrzeug kaufen. Mietwohnwagen gibt es bei fast allen Freizeitfahrzeughändlern und bei bundesweit agierenden Vermietern. Messen wie Caravan-Salon und CMT sind gut geeignet, sich einen Überblick über regional und überregional tätige Anbieter zu verschaffen. Letztere betreiben nicht nur in Deutschland, sondern auch europaweit Vermietstationen.

Weitaus größer ist das Angebot von Miet-Wohnmobilen – möglicherweise eine Alternative zum Mietwohnwagen. Am Ende des Artikels sind daher Anbieter beider Fahrzeuggattungen aufgeführt. Neulinge sollten vor Vertragsabschluss in Ruhe alle verfügbaren Wohnwagen besichtigen, denn simple Grundrisszeichnungen sind nicht für jeden verständlich. Der Führerschein ist ein weiteres Auswahlkriterium. Mit dem alten darf man so gut wie jedes gängige Gespann fahren. Doch wer nach 1999 den Führerschein gemacht hat, muss sich mit Gespannen bescheiden, bei denen die Summe aus den zulässigen Gesamtgewichten von Auto und Wohnwagen nicht größer ist als 3,5 Tonnen. Mit Erwerb des B-96-Führerscheins dürfen immerhin Gespanne bis 4,25 Tonnen bewegt werden.

Diese grundsätzlichen Fragen sind vor Mietabschluss wichtig

Wie viele Betten braucht man? Müssen diese permanent nutzbar sein, oder reicht eine umgebaute Sitzgruppe? Wohin soll die Fahrt gehen, und wie ist das Klima dort? Muss der Wohnwagen eventuell winterfest sein? Und wie viel Wert legt man generell auf Komfort? Wer Antworten auf diese Fragen weiß, ist schon ein gutes Stück weiter.

Mit dem Buchen wartet man am besten nicht zu lange – vor allem nicht, wenn man auf Schulferien angewiesen ist. In den Sommerferien haben die Vermietstationen Hochkonjunktur, und die Fahrzeuge sind schnell ausgebucht. Überdies bieten viele Vermieter ihre Fahrzeuge in der Hauptsaison nur ab einem Mindestmietzeitraum von zwei Wochen an. Weiterer Vorteil einer rechtzeitigen Buchung sind Frühbucherrabatte. Buchungslücken sind eine gute Gelegenheit für spontane Schnäppchenjäger: Auf der Homepage des ADAC kann man sich Lücken und Last-minute-Angebote anzeigen lassen.

Die Preise für einen Mietwohnwagen hängen von der Größe des Fahrzeugs, der Mietdauer und der Saison ab. In der Hauptsaison zahlt man beim ADAC zum Beispiel für einen Wohnwagen mit zwei Betten für zwei Wochen ab 500 Euro. Im Mietpreis enthalten ist meist eine Vollkaskoversicherung, allerdings mit einer Selbstbeteiligung von 500 bis 1.000 Euro. Eine Zusatzversicherung, die den Selbstbehalt reduziert, ist sinnvoll. Zusätzlich zum Mietpreis berechnen Vermieter oft eine sogenannte Reinigungspauschale. Mancher lässt sich auch Zubehör wie Campingmöbel extra bezahlen. Bei der Übernahme des Mietwohnwagens ist es wichtig, sich alles genau erklären zu lassen. Wie geht die Heizung an, wie funktioniert die Gasanlage? Im Fall einer Panne wendet man sich an die Hotline des Vermieters, klären Sie das aber unbedingt vor der Übernahme ab.

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Dieser Artikel stammt aus diesem Heft
Caravaning 10/2016
Heft 02 / 2017 10. Januar 2017 Heftinhalt anzeigen
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