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Im Caravan unterwegs mit Hund und Co.

Tipps für Campingurlaub mit Haustieren

Auch bei der Anfahrt sollte der Vierbeiner genügend Bewegung bekommen. Foto: Uli Regenscheit, Ingolf Pompe, Archiv 6 Bilder

Transport, Einreisevorschriften und Verhalten während der Fahrt: Mit den Tipps von CARAVANING wird der Urlaub mit Haustieren zum tierischen Vergnügen.

09.08.2016 Anne Mandel

Auf Campingplätzen bekommt man manchmal den Eindruck, dass zur Hälfte der Caravanbesatzungen ein Hund gehört. Ganz so viele sind es laut einer CARAVANING-Umfrage zwar nicht, aber immerhin nimmt jeder vierte Umfrage-Teilnehmer seinen Vierbeiner mit auf Tour. Verständlich, denn ein Campingurlaub hat für Tierbesitzer viele Vorteile, ist zum Beispiel viel entspannter als ein Hotelurlaub. Es liegt also auf der Hand, dass auch Hundebesitzer die Freiheiten eines Caravanurlaubs schätzen.

Freiheit auf der einen Seite, Verantwortung auf der anderen: Gerade beim Transport des Hundes gibt es noch viel Aufklärungsbedarf. Einige Hundebesitzer verzichten ganz auf eine Sicherung ihrer Tiere während der Fahrt. Zu unkomfortabel, zu viel Aufwand – "Argumente" gibt es genug. Was viele dabei vergessen: Ein ungesicherter Hund ist bei einem Unfall eine Gefährdung für sich selbst und andere. Laut Straßenverkehrsordnung ist man als Halter verpflichtet, die "Ladung Hund" so zu sichern, dass bei einer plötzlichen Bremsung niemand gefährdet wird (§ 22, StVO).

Praktikable Transportlösungen für Hunde gibt es indes einige. Transportboxen sind für kleine und mittelgroße Hunde eine Option, am besten misst man vorher den Kofferraum des Zugfahrzeugs aus, damit die Box hinterher auch hineinpasst.

Eine andere Möglichkeit sind Sicherheitsgeschirre, die mit einem Dreipunktgurt verbunden werden. Mit ihrer Hilfe kann der Hund auf der Rücksitzbank mitfahren. Zu viel Spiel sollte die Leine nicht haben, sonst verpufft die Wirkung des Geschirrs. Auch bei der Fahrt ist einiges zu beachten. So sollten die Tiere immer ausreichend Wasser haben und alle zwei Stunden Bewegung bekommen. Wichtig: Den Hund in fremder Umgebung immer anleinen. Sollte der Hund dennoch ausreißen, ist es von Vorteil, wenn er gechipt und bei einem Haustierregister wie Tasso registriert ist. Ein Mikrochip ist Pflicht, sobald die Reise ins Ausland geht. Obligatorisch sind auch der EU-Heimtierausweis sowie eine gültige Tollwutimpfung.

Achten Sie bei der Urlaubsplanung darauf, dass Hunde auf dem Campingplatz willkommen sind. Viele Plätze bieten eine eigene Infrastruktur für ihre vierbeinigen Gäste wie zum Beispiel Hundestrände, Hundeduschen oder Spielwiesen. Gut zu wissen: Für ein harmonisches Miteinander von Hundebesitzern und Nichtbesitzern bestehen die meisten Campingplatzbetreiber auf eine Leinenpflicht.

Nehmen Sie Haustiere in den Camping-Urlaub mit?

  • nein/k.A.: 76 %
  • ja, nehme Haustier mit: 24 %

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Dieser Artikel stammt aus diesem Heft
CARAVANING Cover Juli 2016
Heft 7 / 2016 14. Juni 2016 Heftinhalt anzeigen
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