3 Camping-Trends für Sparfüchse

Einfache Urlaubsplanung und Buchung

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Die Campingwelt ist in Bewegung. Durch neue Rabattsysteme, Buchungen über Internet-Plattformen und Aktionen von Campingplatzgruppen soll die Urlaubsplanung einfacher und auch günstiger werden. Wir haben uns die aktuellen Angebote angesehen.

Campingurlaub kann ganz schön teuer werden, wenn man in der Hauptsaison verreist. Doch selbst für diesen Zeitraum gibt es einige Tricks bei der Buchung. Welche Vorteile bringen Rabattsysteme, die Buchung übers Internet und Aktionen? Wir zeigen, welche Angebote wirklich etwa bringen.

Camping-Karten

Satte Rabatte versprechen die Urlaubsbegleiter im Scheckkartenformat. Wie viel kosten sie, und welche Vergünstigungen darf man auf dem Campingplatz erwarten?

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Ein Klassiker unter den Rabattkarten ist die Camp-Card des ADAC. Man bekommt sie als Zugabe beim Kauf eines Campingführers. Je nach gewünschter Region stehen sieben unterschiedliche Camping- und/oder Stellplatzverzeichnisse zur Auswahl. Der ADAC-Campingführer Südeuropa kostet inklusive Karte beispielsweise 22,80 Euro. Welche Rabatte möglich sind, lässt sich nur für den Einzelfall errechnen. Von insgesamt 5500 beim ADAC gelisteten Plätzen gewähren etwa die Hälfte Vergünstigungen beim Vorzeigen der Camp-Card. Das können attraktive Pauschalen für zwei Personen sein, die Berechnung von nur sechs Nächten bei sieben Übernachtungen, aber auch ein Rabatt auf den regulären Preis. Die meisten Kostenvorteile gelten aber nur in der Nebensaison.

Übersichtlicher spart man mit der Camping-Card des niederländischen Wettbewerbers ACSI. Hier ist von vorneherein klar, dass alle Rabatte nicht in der Hochsaison gelten. Auch die Pauschaltarife für ein Campingfahrzeug und zwei Personen sind fest gestaffelt und liegen in fünf Stufen zwischen 11 und 19 Euro. Die ACSI-Camping-Card ist ebenfalls Teil eines Campingführers, der für 16,95 Euro angeboten wird. Darin sind alle 3330 Plätze aufgeführt, auf denen die ACSI-Camping-Card akzeptiert wird.

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Ohne einen Campingführer bekommt man die Karte Camping Key Europe, die in Deutschland vom ADAC verkauft wird. Sie kostet jährlich 16 Euro und ermöglicht Rabatte auf rund 2200 Campingplätzen – vor allem, aber nicht nur in der Nebensaison. Wie viel man auf welchem Platz sparen kann, lässt sich über die Campingsuche unter www.campingkeyeurope.com herausfinden. Inklusive sind bei der CKE darüber hinaus Versicherungsleistungen auf dem Campingplatz. Zudem erleichtert die Karte bei über 3000 Plätzen das Einchecken und ersetzt hier den sonst nötigen Personalausweis.

Die Alternative heißt Camping Card International. Sie enthält ebenfalls Versicherungen und dient als Identitätsnachweis. Hinter der CCI steckt der internationale Campingverband FICC. In Deutschland wird die Karte beispielsweise über die Automobilklubs ACE, AvD oder VCD vertrieben. Die Gebühren variieren: So berechnet der ACE 13 Euro pro Jahr, AvD-Mitglieder bekommen die Karte für 5 Euro. Das kann sich bezahlt machen, denn fast 3000 Campingplätze bieten CCI-Inhabern Rabatte an. Auf der Homepage www.campingcardinternational.com erfahren Kartenbesitzer hierzu die konkreten Angebote.

Sparpotential

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Wirklich lohnend sind die Karten, wenn Sie die Hauptsaison meiden. Mit allen vier hier gezeigten Karten können SIe im Frühjahr und Herbst problemlos gute Plätze finden, auf denen pro Nacht weniger als 20 Euro berechnet werden. Bei Aufenthalten ab sieben Tagen winken außerdem oft Gratisübernachtungen. Im Sommer funktioniert die Schnäppchenjagd ausschließlich mit ADAC, CKE und CCI, und das nur auf wenigen Plätzen. Klarer Vorteil für ACSI: Hier sind die zu erwartenden Kosten vorbildlich transparent und gut vergleichbar – auch wenn wie in allen Fällen örtliche Touristenabgaben hinzukommen können.

Gruppen-Vorteile

Hier geht es nicht um Gruppenreisen, sondern um die wachsende Zahl der Campingverbände und -ketten. Deren Bonussysteme können die Übernachtung vergünstigen.

Zusammen sind sie stark: Das gilt wohl auch für Campingplätze. In jüngster Zeit bündeln immer mehr Betriebe ihre Kräfte und treten als Gruppe auf. Auf diese Weise fallen ihnen Messe- oder Internetauftritte leichter. Doch offenbar haben auch Gäste etwas davon. Zumindest machen die Gruppen oft attraktive Angebote, die Einzelplätze so nicht kennen. Was steckt dahinter?

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Bei den Leading Campings wird großer Wert auf Originalität und Komfort gelegt.

Man kann drei grundlegende Formen von Campingplatzketten und -verbänden unterscheiden: Zum einen gibt es große Unternehmen, die mehrere Plätze betreiben. Dazu gehören zum Beispiel die Knaus-Campingparks in Deutschland oder die Plätze von Yelloh-Village in Frankreich. Zum anderen gibt es Marketing-Verbände respektive Vereine, die sich um die Vermarktung einer Gruppe von Campingbetrieben kümmern. Die Leading Campings und Top Camping Austria zählen zu dieser Kategorie. Ein regionaler Zusammenschluss von Campingplätzen ist die dritte Form. Hierzu kann man beispielsweise die Landesverbände der Campingwirtschaft in einigen deutschen Bundesländern zählen oder auch den Verband Camping Tirol.

Welchen Nutzen hat nun der Camper von den Firmen, Verbänden und Vereinen? Zum einen bieten die jeweiligen Webauftritte meist mehr Orientierung und Inspiration, als es einzelne Campingplätze können. Online bekommt man detaillierte Informationen zu den Plätzen, ihrer Einrichtung und ihren Besonderheiten.

Zum anderen ist es nicht unüblich, dass man beim Besuch verschiedener Plätze einer Gruppe Rabatte auf den Übernachtungspreis bekommt oder andere Vergünstigungen. Ein weiterer Punkt sind Qualitätsstandards. Nur die Plätze, die den Kriterien einer Gruppe entsprechen, werden aufgenommen. Wer auf einen gewissen Komfort oder Ausstattungsmerkmale wie Schwimmbäder und dergleichen Wert legt, wird oft bei Mitgliedern derselben Gruppe fündig. Doch welche Gruppen, Ketten und Verbände bieten ihren Kunden welchen ganz konkreten Mehrwert? Im Folgenden werfen wir darauf einen genauen Blick. Klar ist, dass aufgrund der Vielzahl von Organisationen in den Urlaubsländern nicht alle aufgeführt werden können.

Top 10 Plätze direkt an der Küste
Mediterrane Campingplätze

Der Bundesverband der Campingwirtschaft in Deutschland (www.bvcd.de) ist der Dachverband der Campingunternehmen in Deutschland. Ihm angeschlossen sind zwölf Campingverbände aus den Bundesländern sowie eine Stellplatz- und Campingplatzgemeinschaft. Insgesamt vertritt der BVCD mehr als 1200 Campingplätze in Deutschland. Er gibt einen eigenen Campingführer heraus, der zum Preis von 6,95 Euro eine Campinggutschein-Karte enthält. Auf auswählten Plätzen können Erstbesucher, die mindestens zwei Nächte lang bleiben, einmal gratis übernachten.

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Bei den Premium Camps handelt es sich um familiengeführte Unternehmen, die den Service in den Mittelpunkt stellen.

Ebenfalls in Deutschland befinden sich die Mitgliedsplätze der Premium Camps. Der Verband wurde 2011 gegründet und umfasst inzwischen 16 Campingplätze von den Alpen bis zur Nordsee. Sie schreiben sich vor allem engagierten Service und Kundenfreundlichkeit auf die Fahne. Gäste profitieren unter anderem von der Vorteilskarte: Wer beispielsweise fünf Plätze besucht hat, dem winkt eine Gratisübernachtung. Außerdem veranstalten alle Premium Camps regelmäßig B96-Führerscheinkurse für Caravaner, siehe auch www.premiumcamps.info.

Die 25 Knaus-Campingparks in Deutschland legen besonderen Wert auf Familienfreundlichkeit. Auf der Homepage (www.knauscamp.de) findet man stets aktuelle Sonderangebote der Camps. Da gibt es beispielsweise sieben Übernachtungen für eine Großfamilie in der Vor- oder Nachsaison ab 159 Euro.

Die Regenbogen AG (www.regenbogen.ag) betreibt neun Ferienanlagen in Deutschland. Insgesamt fünf der Anlagen liegen an der deutschen Ostseeküste. Seit 2016 kooperiert die Regenbogen AG mit First Camp, einem schwedischen Betreiber gehobener Camping- und Ferienanlagen. Zusammen bieten beide Unternehmen das sogenannte Mobil-Ticket an, eine Zehnerkarte, die für 160 Euro erworben wird. Darin enthalten sind zehn Übernachtungen in der Vor- und Nachsaison ohne Nebenkosten für maximal fünf Personen. Das Ticket ist auf insgesamt 26 Anlagen in Deutschland und Schweden einlösbar. Für Mietunterkünfte gibt es in der Nebensaison Nachlässe in Form von vier Gratisübernachtungen bei der Buchung von 14 Tagen.

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Bei den Leading Campings gibt es gediegene Spa-Anlagen wie auf dem Camping Brasilia, der nicht in Brasilien, sondern im südfranzösischen Roussillon liegt.

Hohe Qualität ist der eigene Anspruch der 39 Leading Campings of Europe. Sie sind die einzige europaweite Gruppe von individuellen Campinganlagen. Gäste profitieren von einem breiten Sport-, Gastro- und Unterhaltungsangebot. Außerdem können Inhaber der Leading-Card (10 Euro) Bonuspunkte sammeln, die man in Prämien – zum Beispiel Candle-Light-Dinner oder Gratisnächte – umwandeln kann. Mehr Infos auf www.leadingcampings.com. Regional orientiert ist Top Camping Austria (www.topcamping.at). 10 der 15 österreichischen Campinganlagen liegen direkt an einem See. Bei Top Camping Austria gibt es diverse Angebotswochen für Familien oder Paare ebenso wie die Top-Card: Wer Punkte sammelt, bekommt jede 20. Übernachtung gratis.

In der Schweiz sind dem Verkehrsclub TCS (www.tcs.ch/de/camping-reisen/camping) 24 Campingplätze angeschlossen. So gut wie alle liegen an einem See oder einem Fluss. Auf allen Anlagen gilt das Stop & Go-Angebot auch für Nicht-Mitglieder: Pauschal 25 Franken kostet die einmalige Übernachtung (von 18 bis 9 Uhr) für zwei Personen auf der Durchreise inklusive Strom. W-LAN ist auf allen TCS-Campingplätzen ohnehin gratis.

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Gute Gastronomie zählt zu den Wohlfühlfaktoren und darf auf allen Premium Camps erwartet werden.

Campen wie ein König kann man auf den Plätzen der französischen Gruppe Les Castels. Die 36 Anlagen befinden sich größtenteils an Burgen, Schlössern oder Herrenhäusern. Zum romantischen Flair kommen gute Freizeitmöglichkeiten und eine reizvolle landschaftliche Lage hinzu. Auf der Homepage www.camping-castels.de werden aktuelle Aktionsangebote aufgelistet.
Das gilt auch für die ebenfalls aus Frankreich stammende Gruppe Huttopia (www.huttopia.com), die 29 Campingplätze betreibt und Naturverbundenheit in den Vordergrund stellt. Wer sich bei den Angeboten umsieht, kann schon einmal 40 Prozent sparen.

Nachgefragt ...

...bei Dieter Lübberding, Vorsitzender der Premium Camps und Betreiber des Campingparks Sanssouci in Potsdam.

Was zeichnet die Premium Camps aus? Alle unsere Plätze haben mindestens vier Sterne und wurden vom ADAC ausgezeichnet. Außerdem sind sie familiengeführt und haben höchstens 400 Stellplätze. Das garantiert eine persönliche Betreuung der Gäste, denn die Serviceorientierung und der enge Kontakt zum Gast werden bei uns großgeschrieben.

Wie kam es überhaupt zur Idee, Premium Camps zu gründen? Das Ganze wurde im Prinzip von unseren Gästen angestoßen. Denn die fragten mich immer wieder nach Campingplatzempfehlungen für Deutschland. Daher machte ich mich auf die Suche nach gleichgesinnten Campingplatzbetreibern, deren Plätze ich guten Gewissens weiterempfehlen konnte. So kam es zur Gründung der Premium Camps, inzwischen gehören 16 Plätze dazu, Tendenz steigend.

Was hat der Camper von Premium Camps, welchen Mehrwert bieten sie? Bei uns weiß der Gast einfach, dass er gut aufgehoben ist und dass er gute „Hardware“ und „Software“ bekommt. Damit meine ich zum Beispiel gute Sanitäranlagen und Gastronomie, aber eben auch die persönliche Betreuung. Wir möchten einfach begeistern. Wer mehrere Premium Camps anfährt, bekommt zudem mit der Vorteilskarte Rabatt auf den Übernachtungspreis.

Top 10 Campingplätze Europa
Jeselo International wieder Platz 1

Sparpotential

Treue wird hier belohnt. Gehört ihr zu den Campern, die gewisse Mindeststandards erwarten oder eine bestimmte Urlaubsgegend bevorzugen? Dann solltet ihr euch die Campinggruppen näher ansehen. Es findet sich sicher eine passende. Praktisch alle Zusammenschlüsse gewähren ihren loyalen Gästen Rabatte – oft in Form von kostenlosen Übernachtungen, die letztlich bares Geld wert sind. Wer sich innerhalb einer Gruppe zu Hause fühlt, macht sich dadurch auch die Platzsuche und -buchung denkbar einfach. Spontanurlauber profitieren dagegen allenfalls von teils ebenso spontanen Sonderangeboten.

Online-Buchung

In der Hotellerie kennt man es längst: Internet-Portale helfen beim Preisvergleich und machen so den Aufenthalt günstiger. Wie klappt das beim Campingurlaub?

Die Digitalisierung durchdringt inzwischen alle Lebensbereiche. Wenn es um die Planung des Campingurlaubs geht, finden die entscheidenden Schritte aber immer noch in der analogen Welt statt. Dabei haben Buchungsportale, wie man sie von Hotels kennt, schon ihre Vorzüge: Vor dem Start schnell die Verfügbarkeit der Plätze am Ziel checken, die Preise vergleichen und sofort reservieren – das erscheint durchaus hilfreich. Schließlich hat sich in den vergangenen Jahren gezeigt, dass gute Plätze zu beliebten Reisezeiten schnell ausgebucht sind. Woran liegt es, dass die Campingbranche hier hinterherhinkt? Vielleicht an uns Campern selbst, wenn wir manchmal lieber spontan losfahren, als uns festzulegen; vielleicht an mangelnden Möglichkeiten, doch eine Trendwende naht.

Camping-Trends: Sparen Foto: Caravaning
Die Plattform Max Camping hat sich erst einmal auf einheimische Plätze spezialisiert und kooperiert mit dem Verband der Campingplatzbetreiber (BVCD).

Nach bescheidenen Anfängen wird die Online-Buchung von Campingplätzen attraktiver. Liegt das Ziel in Deutschland ist www.maxcamping.de die erste Adresse. Hier sind mittlerweile fast 200 Plätze gelistet, die nach typischen Kriterien gesucht und meist gleich gebucht werden können. Auch wenn man sich mehr Auswahl wünscht, kann man hier die Mindestpreise pro Nacht viel schneller vergleichen als bei der Online-Recherche einzelner Plätze. Filterfunktionen und die Darstellung auf der Karte funktionieren noch nicht perfekt, geben aber nützliche Hinweise. Wer etwa spontan einen günstigen Platz sucht, findet zum Saisonbeginn für weniger als 20 Euro immerhin über 70 Angebote. Max Camping gibt es auch als App, die eine leichte Suche unter rund 2000 Plätzen in Deutschland und Österreich erlaubt, jedoch weniger für Preisvergleich und Buchung ausgelegt ist.

Das klappt aktuell mit der App von Camparound besser. Hier lassen sich rund 100 Plätze in Deutschland mit dem Smartphone buchen. Über Filter kann man insgesamt etwa 8000 Campingplätze in Europa finden, einige davon werden sogar durch 360-Grad-Bilder erlebbar; Übernachtungspreise sucht man hier aber vergeblich.

Die App von Campsy erinnert schon eher an Angebote der Hotelbranche. Hier macht man schnell passende Plätze in europäischen Ländern ausfindig und bekommt auch Preise zu sehen. Die Prüfung der Verfügbarkeit und die Sofortbuchung scheinen möglich, doch selbst wenn man gezielt nach Stellflächen für ein Wohnmobil sucht, werden zur Buchung Mietunterkünfte angezeigt. Das klappt auf der zugehörigen Homepage www.camping-and-co.com deutlich besser. Allerdings fällt es auch hier leichter, auf einem der rund 1000 Plätze feste Unterkünfte zu vergleichen und zu buchen als eine simple Zeltwiese.

Ostsee-Campingplatz Familie Heide ist ein mehrfach prämierter Platz am Strand und bietet viele Freizeitangebote. Buchungsportale für Campingplätze Campsy, Maxcamping und Co.

Es gibt aber auch Plattformen, die Flächen für Wohnmobil, Caravan oder Zelt in der Suchfunktion zur Auswahl stellen, sofort die Preise für den gewünschten Zeitraum anzeigen und eine Buchungsmöglichkeit bieten: www.canvasholidays.de ist so ein Fall. Diese Website verzeichnet gut 200 Campingplätze, bevorzugt in Frankreich. Auf www.suncamp.de sind dagegen etwa 250 Plätze in 14 europäischen Ländern vertreten. Immerhin 4000 Ziele in den wichtigsten Urlaubsländern vereint die Plattform www.campingdirect.com. Dieses Online-Angebot kommt dem von Hotels gewohnten Such- und Buchungskomfort derzeit am nächsten.

Einschränkend muss man allerdings anmerken, dass es sich hier um Momentaufnahmen handelt. Alle Anbieter arbeiten mit Hochdruck an der Digitalisierung des Campingurlaubs, sodass auch in der laufenden Saison noch vieles besser werden kann. Wie viel Bewegung in dem Thema steckt, zeigt allein die Tatsache, dass der ADAC eine siebenstellige Investition in ein eigenes Camping-Startup ankündigt.

Sparpotential

Auswählen, Kosten vergleichen und buchen: So richtig gut klappt das bislang erst bei den Mietunterkünften auf Campingplätzen. Hier können Sie mit ein wenig Marktbeobachtung schnell ein echtes Schnäppchen machen. Das klassische Stück Wiese für Zelt, Wohnwagen oder Wohnmobil wird dagegen fast immer zu festen Preisen vermietet. So dienen die wenigen Möglichkeiten der Online-Buchung vor allem dem Kostenvergleich. Es ist aber nicht unbedingt teurer, sich erst auf anderen Kanälen zu informieren, einen guten Platz zu wählen und dann über dessen Homepage zu reservieren.

Mietunterkünfte online buchen

Bei diesen Spezialanbietern lassen sich Mietunterkünfte auf Campingplätzen einfach online vergleichen und buchen:

  • www.alfresco-camping.de Unterschiedlichste Mobilheime auf über 70 Campingplätzen vor allem in Frankreich, aber auch mehrere Plätze in Italien, Kroatien und Spanien.
  • www.eurocamp.de Schwerpunkt auf Mietzelten, aber auch andere Unterkünfte auf 170 Campingplätzen in 10 europäischen Ländern.
  • www.gustocamp.de Zelte und Mobilheime auf 2 österreichischen und 15 italienischen Campingplätzen.
  • www.happycamp.com Italienischer Zelt- und Mobilheimvermieter mit rund 60 Plätzen im Heimatland sowie in Nachbarländern. Dazu gehört auch die Tochtermarke Aquacamp mit Plätzen an Thermalbädern.
  • www.homair.com Französischer Anbieter mit rund 130 Campingdörfern (Mobilheime und Safarizelte) in Frankreich und dem südlichen Europa.
  • www.lux-camp.de Zelt- und Mobilheimvermittler auf rund 400 Plätzen in mittel- und südeuropäischen Urlaubsregionen.
  • www.tohapi.de Französischer Anbieter von Mietobjekten mit großer Auswahl vor allem im Heimatland sowie auf Plätzen in Spanien und Italien.
  • www.vacanceselect.de Teils eigene Ferienparks in 15 europäischen Ländern, zahlreiche Glamping-Angebote. Tochtermarken: Selectcamp und Camp2Relax.
  • www.vacansoleil.de Anbieter von Zelten und festen Unterkünften auf rund 470 Campingplätzen in insgesamt 16 Ländern, mit Schwerpunkt in Frankreich.
  • www.wiesenbett.de Ausschließlich Unterkünfte mit Glamping-Ambiente in acht Ländern, darunter auch Großbritannien.
  • www.yellohvillage.de Campingdorfnetzwerk mit rund 80 Standorten, teils mit Glamping-Unterkünften, vor allem in Frankreich, aber ebenso an der Costa Brava und an der Algarve.
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