Reise: Mosel Dominik Ketz, Stefan Nink, Joachim Negwer, Touristik-Information Traben-Trarbach, Becker-Werbung, Koblenz-Touristik, Mosellandtouristik GmbH, Tourist-Information Trier, Christian Jung/fotolia

Moseltal: Sechs Richtige auf dem Weg zum Rhein

Die Region im Überblick Sechs Richtige auf dem Weg zum Rhein

Die Mosel windet sich in mutigen Schleifen hinunter zum großen Rhein und winkt unterwegs mit vielen Sehenswürdigkeiten – sechs gemütliche Orte mit einem großen Angebot an Kultur und Genuss stellen wir Ihnen hier vor.

1. Trier: Von hier herrschte einst Kaiser Augustus, und dementsprechend prächtig ist das historische Erbe der Stadt: Amphitheater, Dom, Stadttor (die Porta Nigra ist das größte römische Stadttor auf dieser Seite der Alpen) und drei ausgedehnte Thermenanlagen machen Trier zum Unesco-Weltkulturerbe und lohnenden Ausflugsziel. www.trier-info.de

2. Bernkastel-Kues: Den schönsten Rundherumblick hat man auf dem mittelalterlichen Marktplatz von Bernkastel, den besten Ausblick von der Burg Landshut hoch über der Doppelstadt. Damit Sie den Überblick bewahren: Kues ist der Stadtteil am linken Ufer, Bernkastel liegt gegenüber. Tipp: Besuch im Moselweinmuseum. www.bernkastel.de

3. Traben-Trarbach: Die zweite Doppelstadt am Fluss war nach Bordeaux einst die berühmteste Weinhandelsstadt der Welt – dem Stadtbild mit den prächtigen Jugendstilvillen sieht man das heute noch an. Etwas weniger touristisch als Bernkastel-Kues, aber auch etwas weniger postkartenidyllisch. www.traben-trarbach.de

4. Zell: Das 4.400-Einwohner-Städtchen besitzt eine eigene Währung: In vielen Geschäften und Restaurants wird der Zeller als Zahlungsmittel akzeptiert. Das superb erhaltene Residenzschloss sowie die Marienburg, ein ehemaliges Kloster der Augustinerinnen, gehören zu den Glanzlichtern der gemütlichen Ortschaft. www.zell-mosel.com

5. Cochem: Das Wahrzeichen der Stadt thront hoch über ihr: Wenn man während seines Moselurlaubs nur eine einzige Burg besichtigen möchte, dann sollte es die Reichsburg Cochem sein. Im Städtchen zu ihren Füßen: Fachwerkgassen und Ausflugslokale. An den Hängen nebenan, obendrüber und gegenüber: Rebstöcke. www.ferienland-cochem.de

6. Koblenz: Hier ist die Mosel gewissermaßen zu Ende: Koblenz ist das Tor zum Mittelrheintal, einem weiteren Unesco-Weltkulturerbe. Unbedingt sehenswert sind die Festung Ehrenbreitstein (zu der man mit einer Gondel hinaufschweben kann) und das Deutsche Eck, das den Zusammenfluss von Rhein und Mosel markiert. www.koblenz-touristik.de

CARAVANING-Tipps für das Mittlere Moseltal

Prima zum Wandern und Radeln: Anstrengend, aber absolut lohnend ist eine Wanderung auf dem Moselsteig, der im April 2014 offiziell eröffnet wird und mit 24 Einzeletappen 365 Kilometer weit über die Berge am Fluss führt. Der Weg windet sich durch Wald und Weinberge, geht dicht am Moselufer oder entlang von Hangkanten mit großartigen Blicken, er verwöhnt durch stille Natur genauso wie durch die Nähe zu kulturträchtigen Orten. Eine gute Alternative für Menschen, die lieber in die Pedale treten, anstatt zu laufen, ist der Moselradweg – gut ausgebaut, solide ausgeschildert und ohne große Steigungen. Selbst ungeübte Radfahrer werden hier ihre Freude haben. Die Strecke führt von Ort zu Ort am Fluss entlang, fast überall ist man auf Radfahrer eingestellt. Besonders bequem: Wer für die Rückfahrt zu müde ist, kommt von einigen Orten auch mit dem Moselschiff ganz behaglich zum Ausgangspunkt zurück.

Musikfestival: Musik und Kultur an den schönsten Orten am Fluss kann man beim großen Mosel-Musikfestival genießen. Über 50 Konzerte sind in diesem Jahr zwischen Anfang Juli und Anfang Oktober geplant; in Kirchen und Synagogen, in Barocksälen alter Klöster und auf Weingütern. Das Programm reicht von Vivaldis Vier Jahreszeiten bis zu choralem Jazz mit Jan Garbarek und dem Hilliard Ensemble (www.moselmusikfestival.de). Außerdem gibt es viele Weinfeste, eines der bekanntesten ist die Mosel-Wein-Woche in Cochem im Juni.

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