TÜV Süd

Die Top-Fünf der Assistenzsysteme

Beim Kauf eines neuen oder gebrauchten Autos wird auf viele Details geachtet. Welche Sicherheits-Features wichtig sind und  ein gerbrauchtes Auto haben solle verrät der Experte von TÜV SÜD. Foto: CARAVANING

Beim Kauf eines neuen oder gebrauchten Autos muss man auf viele Details achten. Welche Sicherheits-Features wichtig sind und ein gerbrauchtes Auto haben sollte, verrät der Experte von TÜV Süd.

Nicht alles was die Listen der Autohersteller bieten, muss im Auto vorhanden sein. Auf einige Dinge sollte der Gebrauchtwagenkäufer verzichten, vor allem wenn sie nicht lebensnotwendig sind. Dazu gehören Breitreifen und eine Lederpolsterung. 

Platz 1: Antiblockiersystem
Das Antiblockiersystem (ABS) ist schon lange vorgeschrieben. Jedoch können ältere Autos noch ohne ABS ausgerüstet sein. "Dann lässt sich das Auto bei einer Vollbremsung nicht mehr lenken", weiß Eberhard Lang von TÜV Süd. Das Antiblockiersystem verkürzt den Bremsweg um zehn bis 15 Prozent.

Platz 2: Elektronisches Stabilitäts-Programm (ESP)
Gehört zu den wirksamsten Unfallverhinderern und Lebensrettern. Es verhindert rund ein Viertel der Unfälle. Bei den tödlichen sind es sogar 40 Prozent. 60 Prozent der Autos waren im Jahr 2010 mit einem ESP ausgestattet. Nicht jeder Autohändler nennt das System ESP. Abkürzungen wie DSC (BMW), DSTC (Volvo), MASC (Mitsubishi), PSM (Porsche), VSA (Honda) oder VSC (Toyota) bezeichnen die gleiche Technik. ESP schließt ABS ein.

Platz 3: Bremsassistent
Der Bremsassistent verkürzt den Bremsweg in vielen Fällen und verhindert manche Unfälle. Viele Autofahrer treten bei einer Notbremsung nicht fest genug auf die Bremse. Der Bremsassistent erkennt die Art, wie der Fahrer auf die Bremse tritt und bremst mit voller Kraft.

Platz 4: Spurhalteassistent
Er warnt vor dem Abkommen von der Straße oder einem unbeabsichtigten Wechsel der Fahrspur. Eine Kamera beobachtet dazu die Fahrbahnbegrenzungen. Es gibt dafür unterschiedliche Bezeichnungen. Man spricht zum Beispiel von Lane Departure Warnung. Gebräuchlich sind vibrierende Lenkräder, Töne und optische Signale. Erst ganz neue Systeme greifen zusätzlich in die Lenkung ein.

Platz 5: Automatische Notbremsung
Der Notbremsassistent ist noch schwer zu bekommen. Über Kamera und Radar beobachtet er ständig den Verkehr und warnt zunächst, wenn ein Hindernis eine Bremsung erforderlich macht. Folgt der Fahrer nicht, bremst das Auto selbsttätig. Wer einen relativ neuen Gebrauchtwagen sucht, sollte nach dem Notbremsassistenten Ausschau halten.

Es gibt durchaus noch weitere Assistenten, die den Komfort verbessern und über entspanntes Fahren hinaus auch das Unfallrisiko senken. Abstandswarner, Einparkhilfen Rückfahrkameras und Tote-Winkel-Erkennung sind nur einige Beispiele. Sie können die oben genannten Lebensretter ergänzen, aber nicht ersetzen.

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