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Umweltzonen schützen die Städte nur wenig vor Feinstaub

Das ist nach Informationen des Automobilclubs ACE das Ergebnis eine Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft (idw).

Demnach finden sich Fahrbeschränkungen für Fahrzeuge mit hohem Rußanteil im Abgas mittlerweile in mehreren deutschen Städten, die Werte für Feinstaub sind dennoch kaum gefallen. Nur Berlin könnte es im laufende Jahr gelingen, den Grenzwert an weniger Tagen zu unterbieten als in den Jahren zuvor. Die Messwerte aller anderen Städte sind nahezu auf dem gleichen Niveau wie im Vorjahreszeitraum.

Laut idw liegt die Ursache für die geringe Wirksamkeit der Fahrverbote einerseits an den Feinstaubpartikel aus Reifenabrieb, die bei allen Fahrzeugen anfallen. Andererseits treibt der Wind Feinstaub auch aus entfernten Kraftwerken oder Fabriken in die Cities. Derzeit sind bundesweit 41,2 Millionen Pkw zugelassen, aber nur knapp 600 000 Fahrzeuge bekommen überhaupt keine Plakette mehr und nur 1,3 Millionen Autos eine rote. Alle anderen Wagen genießen vorerst überall freie Fahrt.

Nach Ansicht der Wissenschaftler würden nur schärfere Vorschriften und eine Ausweitung der Zonen wirkungsvoller vor Feinstaub schützen.

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