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Die besten gebrauchten Wohnwagen

12 Gebrauchtcaravans im Vergleich

Gebraucht-Check Foto: CARAVANING 22 Bilder

Zwölf Monate lief die Leserumfrage zu Wohnwagen-Erfahrungen und lieferte jede Menge Daten. CARAVANING nennt die Spitzenreiter unter den Gebrauchten und wertet deren Stärken und Schwächen aus.

20.01.2017 Dieter S. Heinz

Ein Jahr lang hat CARAVANING hunderte von Lesererfahrungen zu unterschiedlichen Wohnwagenmodellen gesammelt und aufbereitet. Darum an dieser Stelle nochmals ein herzliches Dankeschön für die rege Teilnahme. Über all die Monate ist ein Füllhorn aufschlussreicher Informationen zusammengekommen, das so interessant ist, dass sich eine Zusammenfassung aller bereits veröffentlichten Ergebnisse anbietet.

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CAR 01/17 Das Fazit der 12 Gebraucht-Checks
Caravaning 01/2017
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Das Rückgrat der Umfrage bildeten zwei Fragen. Erstens: Wie zufrieden sind Sie mit Ihrem Wohnwagen insgesamt sowie mit den jeweiligen Nutzungsbereichen? Und zweitens: Wo traten im Laufe der Zeit Mängel auf? So konnten wir für jede abgefragte Modellreihe Durchschnittswerte ermitteln und in dieser Analyse tabellarisch sowie grafisch darstellen. 

Zufriedenheit der CARAVANING-Leser mit ihren Wohnwagen

Im ersten Teil geht es um die Zufriedenheit. Benotet wurde nach dem Schulnotensystem mit den Noten 1 (für sehr gut) bis 6. Je besser die Einzelnoten von jedem Wohnwagenbesitzer waren, desto besser wurde der Notendurchschnitt. Zur besseren Einschätzung sind alle diese modellspezifischen Durchschnittsnoten in einem Bandbreitendiagramm arrangiert, aus dem auch der modellübergreifende Gesamtdurchschnitt hervorgeht. Nicht vergessen: All diese Noten spiegeln gewissermaßen ein subjektives Stimmungsbild der Besitzer wider.

Recht erfreulich ist die Tatsache, dass sich alle Modelle hinsichtlich der Gesamtzufriedenheit recht eng gestaffelt um die Note 2 arrangieren. Und wie sicher und unproblematisch die Camper mit ihrem Heim am Haken unterwegs sind, das dokumentiert sich im noch besseren Notenspektrum in Sachen Fahreigenschaften.

Häufige Mängel im Bereich der Verarbeitung

Weniger positiv schneidet der Bereich Verarbeitung ab. Hier gibt es durchaus Verbesserungspotenzial. Das unterstreichen auch die Angaben zu den jeweils am Wohnwagen aufgetretenen Schäden. Die sind in Prozent gelistet, wobei ein Wert von 25 Prozent bedeutet, dass eben jeder vierte Umfrageteilnehmer im jeweiligen Bereich mit einem Defekt zu kämpfen hatte. Auch hier haben wir der besseren Übersichtlichkeit wegen sowohl die Bandbreite als auch den Gesamtdurchschnitt aller Einsendungen in der Grafik dargestellt.

Ein Blick in die Tabellen macht deutlich, dass es neben Bereichen mit eher unkritischem Mangelaufkommen – etwa bei den Sicherheitseinrichtungen oder an Chassis und Bremsen – auch solche gibt, bei denen weit häufiger nachgebessert werden muss. Stichworte: Möbelbau, Fenster und Aufbau. Speziell hierfür haben wir zusätzlich eine Altersbetrachtung angestellt, um aufzuzeigen, wie sich das jeweilige Schadensaufkommen über die Jahre hinweg entwickelt (siehe Diagramm in der Fotoshow). Nachvollziehbar ist, dass am Aufbau der Zahn der Zeit nagt und die Kurve mit zunehmendem Alter nur eine Richtung kennt – nach oben. Gleiches gilt für Fenster und Hauben, deren Dichtungen eben ein Mindestmaß an Pflege benötigen, um auf Dauer elastisch zu bleiben. Hier ist schlicht Eigeninitiative vom Besitzer gefragt.

Recht traurig hingegen ist die Statistik zur Qualität des Möbelbaus. Das mögen zwar nicht in jedem Fall kapitale Schäden sein, ärgerlich sind sie allemal. Hier müssen sich die Hersteller an die eigene Nase fassen, denn die meisten Schäden am Mobiliar treten in den ersten Jahren auf, danach sinkt die Quote. Einmal ordentlich repariert, bleibt das Mobiliar wiederum längere Zeit intakt.

Zudem gibt die Tatsache zu denken, dass etwa jeder dritte Wohnwagen gleich mehrere außerplanmäßige Werkstattbesuche zu absolvieren hatte – davon 34 Prozent wegen des Aufbaus und 39 Prozent wegen der Einrichtung oder der Bordtechnik – und nur in 78 Prozent der Fälle konnten alle Schäden inzwischen behoben werden. Dass Adria Wohnwagen, die Spitzenreiter in dieser Statistik, mit 13 respektive 16 Prozent weit seltener in die Werkstatt müssen, ist sicher mit ein Grund, dessentwegen sich 96 Prozent der Adria-Besitzer wieder für die Marke entscheiden würden. Ähnlich hohe Quoten erreichen der Tabbert Da Vinci (94 Prozent) sowie der Fendt Saphir, der Weinsberg Caraone sowie der T@B (jeweils 93 Prozent). Der Gesamt-Durchschnitt liegt bei 88 Prozent.

Was noch bleibt, ist die Restwertanalyse. Die zeigt, dass recht stattliche Gebrauchtpreise verlangt werden, wobei für besondere Modelle sogar noch deutlich tiefer in die Tasche gegriffen werden muss als im Diagramm gezeigt. Bestes Beispiel: der T@B, für den nach zehn Jahren immerhin noch 64 Prozent des ehemaligen Neupreises aufgerufen werden. 

In unserer Bildergalerie finden Sie die Auswertung aller gebrauchten Wohnwagen unserer Leser im Überblick. Den vollständigen Artikel aus dem Heft 01/2017 sowie weitere Testinformationen finden Sie in der pdf-Datei zum download.

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Dieser Artikel stammt aus diesem Heft
Caravaning 10/2016
Heft 01 / 2017 13. Dezember 2016 Heftinhalt anzeigen
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