Vergleich Weinsberg CaraOne und LMC Style 400 F Andreas Becker
LMC Style 400 F (2021)
Weinsberg Caraone 390 PUH (2021)
LMC Style 400 F (2021)
LMC Style 400 F (2021) 37 Bilder

LMC Style 400 F vs. Weinsberg Caraone 390 PUH

LMC Style 400 F vs. Weinsberg Caraone 390 PUH Caravan mit Klappbett oder Hubbett besser?

Mit Klappbett respektive Hubbett schaffen der neue LMC Style und der Weinsberg Caraone viel Wohnraum auf kleiner Fläche. Welches Konzept überzeugt mehr? Erster, exklusiver Vergleich.

Platz ist in der kleinsten Hütte – vor allem, wenn das Bett tagsüber einfach verschwindet. Man könnte mit Umbausitzgruppen zwar ähnliche Raumspareffekte erreichen, doch der tägliche Bettenbau und der eingeschränkte Schlafkomfort schrecken Kunden heute ab.

Einen alten, technisch eher simplen, im Caravan aber doch neuen Ansatz, um Raumökonomie und guten Schlaf unter einen Hut zu bringen, will LMC im Style 400 F mit einem Klappbett etablieren. Es legt sich zur Nachtzeit einfach über die Sitzgruppe. Dasselbe Ziel verfolgen etliche Hersteller mit technisch aufwendigeren und schwereren Hubbetten, die sich von Seilen und Schienen geführt federunterstützt von der Decke senken.

Auch Weinsberg gehört zu den Verfechtern des Hubbettes. Im Caraone 390 PUH wird es analog zum Klappbett des LMC Style 400 F dazu genutzt, einen superkompakten Grundriss für zwei zu schaffen, dem es an nichts Wesentlichem fehlt. Wer das besser hinbekommt, zeigt dieser Vergleichstest.

LMC Style 400 F (2021)

LMC Style 400 F (2021)
Andreas Becker
LMC Style 400 F (2021) LMC Style 400 F (2021) LMC Style 400 F (2021) LMC Style 400 F (2021) 18 Bilder

 Praktische Fächer in der Klappbettaussparung. Die Ambientebeleuchtung gibt es gegen Aufpreis.
 Robuster Aufbau mit GfK an Boden, Bug, Dach und Heck. Der Boden ist zudem mit XPS isoliert.
 Das optionale Premium-Heki sorgt tagsüber für viel Licht und nachts für einen Blick in die Sterne.
 Werden die Leseleuchten nicht komplett gerade gestellt, kollidieren sie mit Bett und Stauklappen.
 Niedrige, dünne Lehnen und Leseleuchten auf Kopfhöhe schmälern den Sitzkomfort im Style 400 F.
 Ein abgedichteter Toilettenschacht sieht anders aus. Die Konstruktion wirkt irgendwie unfertig.

Weinsberg Caraone 390 PUH (2021)

Weinsberg Caraone 390 PUH (2021)
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Weinsberg Caraone 390 PUH (2021) Weinsberg Caraone 390 PUH (2021) Weinsberg Caraone 390 PUH (2021) Weinsberg Caraone 390 PUH (2021) 18 Bilder

 Serienmäßig mit an Bord ist das große Panoramafenster oberhalb des ausstellbaren Bugfensters.
 Pfiffig: In den Zwischenboden des Badoberschrankes passt eine handelsübliche Taschentuchbox.
 Kurze Stauklappen ermöglichen das Beladen der Sitztruhen ohne vorheriges Entfernen der Polster.
  Die Drehtoilette hat einen Keramikeinsatz. Der dezentrale Abfluss ist aber nicht praxistauglich.
 Der hakelige Sperrmechanismus des Hubbettes nervt – dann verlangt das Verstellen viel Kraft.
 Ohne Aussparung für die Kurbel zerkratzt die Frontschürze bei der Nutzung der Kurbelstützen.

Zwei U-Sitzgruppen mit einigen Unterschieden

Das Raumgefühl im LMC Style 400 F ist trotz seines sechs Zentimeter kürzeren Aufbaus angenehmer als im Caraone. Dafür sorgen einerseits die offenen Blickachsen – deckenhohe Möbel stehen nur auf der linken Fahrzeugseite – und andererseits das XXL-Dachfenster, das die Dinette im Heck mit Tageslicht flutet, obwohl ein Heckfenster fehlt.

Im direkten Vergleich ist die große U-Sitzgruppe im Weinsberg Caraone 390 PUH düsterer. Daran haben aber nicht nur das dunklere Holzdekor und die Polsterfarbe Anteil: Das Dachfenster über der Sitzgruppe wird tagsüber vom Hubbett verdeckt. Weil die Aufbauten des Hubbett-Caraone 13 Zentimeter höher sind als jene der Standardmodelle, reicht es sogar unter dem Hubbett für 1,87 Meter lichte Höhe.

LMC Style 400 F (2021)
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LMC Style: Durch das große Dachfenster fällt viel Tageslicht in die Sitzgruppe. Stofftaschen und Lademöglichkeiten sind prima.

Wichtiger als Kopffreiheit und Stehhöhe in der Sitzgruppe ist freilich der Sitzkomfort. Hier liegt der Caraone klar vor dem Style. Dicke Rückenlehnen und die praktischere größere U-Form machen den Unterschied. Dass die mittlere Sitzfläche unterm Bugfenster etwas kürzer ist als die der Seiten, stört nicht weiter.

Im LMC Style 400 F fordern das fast wagenbreite Klappbett und die tiefen Seitenfenster ihren Tribut. So sind die Rückenlehnen der Längsdinette nicht nur zu dünn, sondern auch zu niedrig, um bequem sein zu können. Überdies hängen die flexiblen Leseleuchten zu tief. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis man sich den Kopf daran stößt.

Dass der Style 400 F dieses Kapitel, zumindest nach Punkten, dennoch für sich entscheidet, liegt an den besser erreichbaren Ablagen, der guten Strominfrastruktur mit zwei Steckdosen und vier USB-Ladebuchsen und daran, dass der 390 PUH durch seine schlechte Polsterfixierung, die wackelige Tischplatte und den Verzicht auf Leseleuchten wichtige Punkte verliert.

Für die Preisklasse typisch ist bei beiden Kontrahenten der einfache Möbelbau mit geraden Schrankklappen. Zwar werten schicke Griffe die Möbel des Caraone aus Ungarn auf, doch bei Details wie Schraubenabdeckungen und Spaltmaßen ist er weniger genau gefertigt als der LMC aus Sassenberg.

Die flexiblen Betten

Im LMC Style 400 F klappt auch der Bettenbau im wahrsten Sinne des Wortes besser. Der Schwenkmechanismus läuft sauber und kompensiert einen Großteil des Bettgewichtes. Allerdings sind die Leseleuchten auch hier auf Kollisionskurs, sofern sie vorab nicht eingeklappt werden. Arretiert wird das Klappbett mit je zwei Pushlocks rechts und links in den Endanschlägen. Beim Fahren muss das Bett geöffnet sein. Dabei wird es von zwei zusätzlichen Gurtbändern gesichert.

Weinsberg Caraone 390 PUH (2021)
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Weinsberg Caraone: Wer die Rückenlehnen der Sitzgruppe umlegt, wird mit mehr Kopffreiheit im Hubbett belohnt.

Das Problem beim Weinsberg: Funktioniert der Sperrknopf am Hubbett des Caraone, gleitet es leichtgängig durch seine Führung. Hakt er, was unabhängig von der frei einstellbaren Höhe öfter passiert, lässt er sich nur lösen, wenn das 2,00 mal 1,48 Meter große Bett kurz angehoben wird – ein kräftezehrendes Unterfangen.

Beim Liegekomfort indes herrscht Gleichstand – beide Schaumstoffmatratzen dürften dicker sein, liegen aber auf Holzlattenrosten, die das ausreichend gut kompensieren. In der Praxis hat das Hubbett drei Vorteile: Sitzgruppe und Bett lassen sich mit Abstrichen bei der Kopffreiheit auch gleichzeitig nutzen; die Sitzgruppe schafft umgebaut sogar zwei weitere Schlafplätze. Und: Der Weinsberg hat ein Heckfenster.

Im LMC Style heißt es: Sitzen oder im 1,93 mal 1,53 Meter großen Klappbett liegen. Basta. Dafür gelingt das Bettbeziehen durch die geringere Höhe von 69 Zentimetern einfacher. Das Hubbett kontert mit Geschwindigkeit: Morgens verschwindet es samt Bettzeug ruckzuck unter der Decke, während die Bettwäsche im LMC vor dem Einklappen erst mit drei Gurten fixiert werden muss.

Sanitärbereich und Stauraum

Die bessere Ausstattung des Bades (Papierhalter, Handtuchhaken, Trockenstange) hat der Weinsberg Caraone. Die Position des Bades auf der Achse engt zwar die Fahrzeugmitte ein, dafür ist es insgesamt besser nutzbar als das abgeschrägte Bugbad im Style 400 F. Letzteres bietet bei geschlossener Tür kaum Beinfreiheit auf dem WC. Schuld daran ist vor allem das Waschbecken, das an der schmalsten Stelle in den Raum ragt. Auf eine Bodenwanne verzichtet LMC immer, wenn kein Duschpaket bestellt wird.

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LMC Style: Viel Stauraum, aber wenig Platz auf dem WC im recht engen Bad.

Im Caraone-Bad sind Ausstellfenster (251 Euro) und Dusche (Teil des 755 Euro teuren Advanced-Pakets) Sonderausstattung. Beide gehen aber mit Einschränkungen einher: Wird das Fenster geordert, montiert Weinsberg den Spiegel an die Seiten- statt an die Außenwand, passt aber die Beleuchtung nicht an. So kommt das Licht im ungünstigen 90-Grad-Winkel von rechts. In der Dusche nervt die Enge in Kombination mit dem ebenfalls eng anliegenden Vorhang. So ist die Dusche, trotz akribisch abgedichteter Bodenwanne, doch nur eine Notlösung.

Statt Banktoiletten bauen beide Hersteller drehbare Lokusse ein – im Caraone sogar mit Keramikeinsatz und top abgedichtetem Kassettenschacht. Dafür mangelt es in der Praxis an entscheidender Stelle: Anders als im LMC dreht sich das Verschlussloch im Weinsberg nicht mit. Die Folgen kann sich jeder ausmalen.

Stauraum gibt es in beiden Bädern zur Genüge: LMC nutzt die komplette Bugwölbung für ein tiefes Regal mit Klappenstaufach und Therme im Zwischenboden. Weinsberg stellt dem Waschbeckenunterschrank einen Oberschrank mit Papierboxhalter und diversen Ablagen zur Seite.

Küchenausstattung

Weinsberg Caraone 390 PUH (2021)
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Weinsberg Caraone: Die Küche hat mehr Stell- als Arbeitsfläche und einen Kocher ohne Zünder.

Die Bugküche des Caraone ist deutlich breiter (1,83 Meter) als ihr Pendant im Style (1,39 Meter), kann diesen Vorteil aber nicht in mehr Nutzwert ummünzen. In Sachen Stauraum- und Platzangebot sind beide Varianten spitze. Eine generelle Schwierigkeit von Bugküchen ist vielmehr die sinnvolle Nutzung der linken Ecke. LMC umgeht dieses Problem geschickt mit dem seitlich drapierten Bad. Weinsberg ignoriert das Problem und gestaltet die drei Ebenen des Unterschranks so tief, dass verrutschte Utensilien nur mithilfe einer Greifzange geborgen werden können.

Gleichzeitig bewirkt der Schulterschluss zum angrenzenden Kühlschrank, dass die granitfarbene Arbeitsplatte darüber mehr zur Stell- als zur Arbeitsfläche taugt. Als Platz zum Schnippeln eignet sich die Aussparung vor dem Kocher am besten. Sympathiepunkte sammelt der Caraone mit dem grandiosen Raumgefühl in der Kombüse. Die großzügige Bugverglasung flutet die Küche mit Tageslicht. Im LMC schaut man derweil vor die Wand, während zwei Drittel des tiefen Bugfensters von den schwarzen Glasabdeckungen verdeckt werden.

Die schmalen Kühlschränke befinden sich in beiden Modellen links (LMC) und rechts (Weinsberg) neben dem Bad. Wirklich nachteilig ist keine der Positionen. Anders als bei der Stromversorgung: Während der Style mit einer gut platzierten Steckdose nah der Bugwand aufwartet, stehen in der Küche des 390 PUH sogar zwei Stromquellen zur Auswahl. Diese sind vorn am Küchenunterschrank montiert, sodass die Kabelführung unschön auffällt. Der Unterschrank in der LMC-Küche beherbergt drei breite Schubladen mit praktischer Partionierstange. Zusätzlich gibt es einen schmalen Schrank mit zwei Einlegeböden. Als Riegel dienen stabile Pushlocks.

Apropos Riegel: Der Caraone hat ebenfalls drei schmale Schubladen, die mit Schnapphaken verriegeln. Doch deren Zuhaltekraft ist zu gering, sodass der oberste der drei Auszüge unter Last aus seiner Verriegelung springen kann.

LMC Style 400 F (2021)
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LMC Style: Die Stauraumklappen können mit den Leseleuchten kollidieren und lassen sich nur ohne Polster öffnen.

Sitztruhen mit Stauraum

Mangels Bettstauräumen kommt den Sitztruhen beider Modelle ein großer Stellenwert zu. Eine serienmäßige Serviceklappe gibt es aber nur im 400 F. Die dreifach verriegelnde Klappe im Heck des 390 PUH kostet 247 Euro Aufpreis. Dafür gelingt beim Weinsberg das Beladen von innen besser, denn dank kurzer Stauklappen müssen die Polster zum Öffnen nicht abgeräumt werden.

Im Style sind die Klappen, anders als üblich, an der Heckwand statt seitlich befestigt. Diese Konstruktion hat drei Nachteile. Erstens: Alle Polster müssen vor dem Öffnen weg. Zweitens: Auch die Stauklappen gehen auf Kollisionskurs mit den Leseleuchten. Drittens: Beim Hinsetzen sind die langen Truhendeckel des Öfteren so verrutscht, dass sie aus ihrer Führung gesprungen sind und man förmlich eingebrochen ist.

Weiterer Stauraum findet sich im LMC in der breiten Kommode, die ausgestattet mit zwei Schubladen parallel als Fernsehstellplatz dient. Weinsberg hält mit einem schmalen, zweiteiligen Wäscheschrank im Eingang dagegen. Den klassischen Kleiderschrank für Jacken haben beide an Bord. Apropos Jacken: Bei den Garderobenhaken steht es 3:2 für den Weinsberg, dessen zweite Garderobe an der Badaußenwand zusätzlich ein hoher Spiegel ziert.

Fahrverhalten und Gewichtsverteilung

Kompakte Caravans gelten als besonders reisetauglich – und das zu Recht. Beide Einsteigermodelle laufen dem Zugwagen mustergültig nach und sind dabei wendig. Mit einem fahrbereiten Gewicht von knapp über einer Tonne stellen sie überdies keine großen Ansprüche an das Zugfahrzeug und lassen sich dadurch auch mit dem B-Führerschein ziehen.

Bei der Gewichtsverteilung ist der LMC im Vorteil. Grund ist der durch das Hubbett höhere Schwerpunkt des Caraone und seine deutlich höhere Stützlast von 63 Kilogramm. Zum Problem wird diese, da sich die Beladung von Küche, Kühl- und Wäscheschrank noch addiert. Ob die Sitztruhen allein zum Trimmen reichen, darf bezweifelt werden. Notfalls muss der optionale 45-Liter-Wassertank im Heck (Serie: 15 Liter) als Gegengewicht herhalten. In diesem Kontext kann man sich das Geld für den optionalen Deichselfahrradträger (362 Euro) sparen.

Weinsberg Caraone 390 PUH (2021)
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Weinsberg Caraone: Eine sinnvolle Investition ist die optionale, dreifach verriegelnde Serviceklappe.

Sonderausstattung und Aufbau

Selbst wenn in der Praxis kein Caraone ohne Anti-Schlinger-Kupplung verkauft werden dürfte, ist es doch unangemessen, dieses Sicherheitsmerkmal als Option (367 Euro) anzubieten. Selbstnachstellende Trommelbremsen hat keines der beiden Modelle – schade.

Generell kann man sagen, dass der Caraone erst dann als campingtauglich durchgeht, wenn das Smart-Paket für 930 Euro und das Advanced-Paket für 730 Euro an Bord sind. Das relativiert natürlich den geschönten Basispreis. Zumal selbst die Stromversorgung an Sitzgruppe und Bett mit 248 Euro extra bezahlt werden will.

Gegen die Düsterheit in der Sitzgruppe hilft am besten das ergänzende Ambientelicht für weitere 390 Euro. Die Basisbeleuchtung ist in beiden Modellen einfach und lässt ein paar Ecken schummrig unausgeleuchtet. Überdies sind die Schalter teilweise ungünstig platziert.

Der LMC Style 400 F bringt die umfassendere Serienausstattung und die höhere Basiszuladung mit. Mit 266 Kilogramm liegt sie etwa 100 Kilo über der des Caraone. Aufbaukonstruktion und Dichtigkeitsgarantie haben bei LMC nach wie vor einen hohen Stellenwert. Dach, Bug, Heck und Wände sind zwar drei Millimeter dünner als die des Caraone, dafür aber, abgesehen von den Seitenwänden, mit GfK beplankt.

Der Boden ist bei beiden 40 Millimeter stark, aber nur beim Style mit XPS gedämmt. Im Sperrholzboden des Caraone steckt genauso Styropor im Holzfachwerk wie im Rest seines Aufbaus. GfK gibt es lediglich auf dem Dach. Bug und Heck hüllen sich in empfindlicheres Alu-Glattblech. Beide Gasflaschenkasten-Deckel haben nur je einen Aufsteller. Weinsberg spart sich dabei sogar den unterstützenden Gasdruckdämpfer.

Ganz groß sind die zwei Kompakten beim Thema Dichtigkeitsgarantie: Wird jährlich kontrolliert, gibt Weinsberg beachtliche zehn Jahre, während LMC mit zwölf Jahren nach wie vor die längste Garantielaufzeit am Markt anbietet.

LMC Style 400 F (2021)

LMC Style 400 F (2021)
CARAVANING
Grundriss: Modell LMC Style 400 F (2021).

Grundpreis: 15.490 Euro
TÜV/Zulassungsbescheinigung II:165 Euro
Testwagenpreis: 18.345 Euro

LMC Style 400 F (2021)
CARAVANING
Fahrwerk und Gewichte LMC Style 400 F.

Im Testwagen enthalten

  • Basic-Paket (Deichselabdeckung, Reserveradhalter, TV-Vorbereitung, Vorzeltleuchte LED) (8 kg): 290 Euro (empfohlen)
  • Luxus-Paket (Abwassertank 25L rollbar, Premium-Midi-Heki, Füllstandsanzeige für Frischwassertank) (8,5 kg): 540 Euro (empfohlen)
  • Exklusiv-Paket (Tür mit Fenster, Fliegenschutztür, Ambientebeleuchtung, Therme, Umluftanlage) (11 kg): 890 Euro (empfohlen)
  • Alufelgen: 490 Euro
  • USB-Steckdose für Stromschiene (0,5 kg): 40 Euro
  • Auflastung auf 1500 kg zGG (6 kg): 440 Euro
  • Deichselfahrradträger (14 kg): 390 Euro (nicht im Testwagen enthalten)
  • Aufstelldach (120 kg): 4350 Euro (nicht im Testwagen enthalten)

Weinsberg Caraone 390 PUH (2021)

Weinsberg Caraone 390 PUH (2021)
CARAVANING
Grundriss: Modell Weinsberg Caraone 390 PUH (2021).

Grundpreis: 16.290 Euro
TÜV/Zulassungsbescheinigung II: 199 Euro
Testwagenpreis: 21.266 Euro

Weinsberg Caraone 390 PUH (2021)
CARAVANING
Fahrwerk und Gewichte: Weinsberg Caraone 390 PUH.

Im Testwagen enthalten

  • Advanced-Paket (große Dachhaube, Moskitotür, Therme, Abwassertank rollbar, Duschausbau) (17 kg): 755 Euro (empfohlen)
  • Smart-Paket (Kombirollos, Schwerlaststützen, AKS, Frischwassertank 45 L, Wasserfilter, Umluft 12 V) (25 kg): 930 Euro (empfohlen)
  • Ambientelicht-Paket (4 kg): 390 Euro (empfohlen)
  • Steckdosen-Plus-Paket: 248 Euro (empfohlen)
  • Ausstellfenster WC (6 kg): 251 Euro
  • Serviceklappe Heck rechts (1 kg): 247 Euro (empfohlen)
  • Auflastung auf 1500 kg zGG (20 kg): 524 Euro (empfohlen)

Wertung

(maximal 5 Punkte möglich)

LMC Style 400 F (2021)

  • Wohnen: 3,2 Punkte
  • Beladen: 4,1 Punkte
  • Technik: 3,1 Punkte
  • Fahren: 2,9 Punkte
  • Preis & Service: 3,2 Punkte

Weinsberg Caraone 390 PUH (2021)

  • Wohnen: 3,1 Punkte
  • Beladen: 3,9 Punkte
  • Technik: 3,2 Punkte
  • Fahren: 2,8 Punkte
  • Preis & Service: 2,9 Punkte

Fazit

Ein enges Rennen – Einen klaren Gewinner gibt es in diesem Vergleich nicht, auch wenn der LMC um Haaresbreite vorn liegt. Beide Konzepte funktionieren für sich genommen gut.

Der LMC Style 400 F überzeugt mit dem luftigeren Raumgefühl, den besseren Aufbaumaterialien, dem akribischeren Möbelbau und der längeren Dichtigkeitsgarantie. Nachbesserungspotenzial haben Stauklappen, Sitzkomfort und die störende Position der Leseleuchten. Zudem gibt es im LMC nur zwei Schlafplätze.

Der Weinsberg Caraone 390 PUH hält mit vier Schlafgelegenheiten und bis zu sechs Sitzplätzen in der bequemeren Rundsitzgruppe sowie dem größeren Bad dagegen. Damit hat er zweifelsfrei den höheren Nutzwert. Dass er diesen Vorteil nicht in einen klaren Sieg verwandelt, liegt am oft störrischen Hubbett, der fragwürdigen Aufpreispolitik, der hohen Leerstützlast und der teils nachlässigeren Verarbeitung.

LMC Style
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