Vorsicht bei Billigspielzeug aus dem Urlaub

Versteckte Gefahren am Sonnenstrand

Ratgeber: Reisen mit Enkeln, CAR 08/2012 Foto: Regenscheit, Fotolia, Mandel, Archiv

Experten warnen vor dem sorglosen Umgang mit Billigspielzeug, wie es von Händlern in Urlaubsländern angeboten wird. Spielwaren ohne Herkunftsnachweis und Prüfzeichen bergen Risiken.

Ein wichtiger Hinweis ist die CE-Kennzeichnung. Sie weist darauf hin, dass die Produkteigenschaften die Anforderungen der geltenden europäischen Richtlinien erfüllen. Wer Billigspielzeug kauft, geht das Risiko ein, dass das Spielzeug mit Schadstoffen verunreinigt ist. Immer wieder fallen Spielzeuge auf, die mit Schadstoffen über den Grenzwerten belastet sind und so in Europa nicht verkauft werden dürften. Ein Indiz, dass es sich um Billigspielzeug handelt, kann ein strenger Geruch bei Kunststoffspielzeug sein. Beim Kauf ist besonders darauf zu achten, dass sich das Produkt hochwertig anfühlt, ob Verletzungen durch scharfe Kanten zu befürchten sind oder lose Teile auf schlechte Verarbeitung hinweisen. "Sieht man genau hin, wird man häufig bemerken, dass viele scheinbar günstige Waren ihr Geld nicht wert sind", erklärt Werner Leistner, Produktexperte bei DEKRA, und rät vom Spontankauf am Strand ab.

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