Reibbeläge der Antischlingerkupplung tauschen

Erhöhte Reibung

Ratgeber: Reibbeläge tauschen Foto: Rainer Lachenmaier 9 Bilder

Ein probates Mittel, Gespannen das Schlingern auszutreiben und damit sicherer zu machen, ist der Einsatz einer Antischlingerkupplung. Sie sorgen für sicherere Gespannfahrt - solange die Reibbeläge fit sind.

Die verbreitetsten Produkte sind die Kupplungen aus der AKS-Serie von Alko und die WS 3000 von Winterhoff. Der eigentliche Schlingerdämpfer ist bei allen Varianten im Kupplungsmaul der Anhängevorrichtung integriert. Ein separater, meist wuchtiger Hebel presst je nach System zwei oder vier Reibbeläge an den Kugelkopf der Anhängekupplung.

Der Anpressdruck der Reibbeläge beträgt bis zu 320 Nm. Pendel- oder Nickbewegungen werden durch diese Bremskraft bereits im Ansatz wirkungsvoll unterdrückt. Beim Rangieren kann und sollte die Antischlingerkupplung geöffnet werden, um den Kraftaufwand für den Zugwagen zu minimieren.

Die Reibbeläge verschleißen wie alle anderen Bremsbeläge. Doch mit wenig Aufwand und gängigem Werkzeug können sie auch von einem versierten Bastler ersetzt werden. Der Zeitaufwand beträgt maximal eine Stunde. Auch der finanzielle Einsatz hält sich in Grenzen. Alle vier Beläge für die hier gezeigte Alko AKS 3004 schlagen zusammen mit rund 70 Euro zu Buche.

Checkliste: Werkzeuge und Materialien:

  • Kleiner Hammer
  • Torx-Schraubendreher
  • Schraubendreher
  • Körner oder Durchschlag
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