Wirtschaft

Hobby macht sich für die Zukunft fit

Supertest: Hobby De Luxe 560 FFE Foto: Frank Eppler

Der weltweit größte Wohnwagenproduzent Hobby reagiert mit zahlreichen Maßnahmen auf die veränderte Marktsituation in Europa. Darunter auch die Entlassung von bis zu 130 Mitarbeitern.

Von der wirtschaftlichen Krise in Europa bleibt auch der Caravan-Markt nicht verschont. Die rückläufige Marktentwicklung und sinkende Absatzzahlen auf den europäischen Kernmärkten sind für die gesamte deutsche Caravaning-Branche eine wirtschaftliche Herausforderung. Das Hobby-Wohnwagenwerk ist mit einem Marktanteil von 23,9 Prozent in Deutschland und 21,8 Prozent in Europa nicht nur der mit Abstand größte Caravan-Produzent der Welt, sondern auch ein exportorientiertes Unternehmen. Der Exportanteil bei den Wohnwagen macht für die Marke 55 Prozent aus.

Um das Unternehmen zu stärken, erfordert es neben der Optimierung von Produktions- und Arbeitsabläufen auch eine zukunftsorientierte Ausrichtung des Personals. Geschäftsführung, Betriebsrat und Gewerkschaft haben sich deshalb auf einen Katalog geeinigt, der eine Reihe von sozialverträglichen Maßnahmen umfasst. Dazu gehören Altersteilzeitregelungen, Freiwilligenprogramme und flexible Arbeitszeitmodelle.

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