Gaskocher für die Camping-Außenküche

Acht Gaskocher im Test Gaskocher für die Camping-Außenküche

Die meisten Kocher in Bussen sind fest eingebaut, daher muss einer mit für draußen, um sich den Kaffee gemütlich in der Sonne zu kochen und die Eier und die Nudeln mit Gemüse zu garen.

Gaskocher Vergleich Timo Großhans
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Kocher für draußen müssen einfach mit. Drin sind sie meist fest eingebaut. Aber draußen ist das Leben. Hier lässt sich der Speck brutzeln, ohne dass er in den Gardinen Mief hinterlässt. Draußen kann man im Sommer schön frühstücken, mit Bialetti und Rührei. Als Gasquelle dient die Flasche aus dem Bus.

In diesem Test wollten wir eigentlich nur Kocher mit Gasanschluss wie im Camper testen. Mit dem Primus und dem Outwell haben sich dann aber doch noch zwei reine Kartuschenbrenner eingeschlichen. Alle anderen lassen sich auch mit Kartuschen betreiben. Wert gelegt beim Test haben wir auf die Praxis beim Kochen, das Packmaß und die Transportierbarkeit.

Die Gewinner des Tests im Überblick:

  • Preis-/Leistungstipp: Ebenfalls mit einem gutem Ergebnis bewertet ist der Brunner Magma, er gefällt mit kompakter Bauweise und seiner Brennleistung. Außerdem ist er mit 54,90 Euro besonders günstig. Hier bei Amazon kaufen: Brunner Magma.
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Messen, wiegen, dokumentieren. Und anschließend die Kocher bekochen. Mit den jeweils gleichen Lebensmitteln.

1. Ardes Zeus, 3-flammig

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Wertung

Der Zeus erinnert an frühere Italien-Urlaube, da gab es solche Kocher in der Ferienwohnung. Und so muss man den Ardes auch sehen. Als Campingkocher macht er was her, ist aber eher nicht zum Reisen geeignet, denn die Brennerdeckel und der Rost sind nur aufgelegt und fallen schnell herunter. Die muss man behutsam verräumen – auch wenn es bei Frankana Deckel, Füße und Stellknopf als Ersatzteile gibt. Den Zeus bekommt man auch in ein- und zweiflammiger Ausführung.

Der Rost ist äußerst elegant geschwungen, stabil und hier mit kleinem Brenner in der Mitte hervorragend zum Kaffeekochen geeignet. Der Deckel ist abnehmbar, aber seine Kanten sind unangenehm scharf. Die Füße sind aus Kunststoff und nur mittelmäßig rutschfest. Bei 5,4 Kilo Gesamtgewicht ist das nicht so entscheidend. Beim Kochen bringt der große Brenner allerdings nicht die erwartete Power. Auch der Blick auf die Unterseite zeigt: etwas lieblos verarbeitet, mit Fertigungsrückständen und einer mittelprächtigen Gasanlage. Hier können Sie den Kocher in unserem Partnershop Camping Wagner direkt bestellen.

  • Hersteller: Ardes
  • Name: Zeus, dreiflammig
  • Preis: 159,90 Euro
  • Maße (HxBxT): 11x60x33 cm
  • Gewicht: 5,4 kg
  • Leistung: insfesamt 4,1 kW
  • Verbrauch: 298 g/h
  • Zündung: keine
  • Rostdurchmesser: 5-20 cm

2. Brunner Magma

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Bewertung

  • Note: GUT
  • Gesamteindruck: 3 von 5 Punkten
  • Verarbeitung: 3 von 5 Punkten
  • Kochen: 4 von 5 Punkten
  • Reinigen: 5 von 5 Punkten
  • Transport: 5 von 5 Punkten
  • Fazit: Super kompakt und dann auch noch mit hervorragender Brennleistung und "Bekochbarkeit". Die Überraschung des Tests.
  • Hier können Sie den Kocher bei Amazon direkt bestellen.

Der äußerst kompakte und leichte Zweiflammkocher ist ein heißer Kandidat für alle mit wenig Platz im Campingbus. Mit 1,3 Kilogramm ist er superleicht und mit 43 x 24 cm sehr kompakt. Sein Aufbau könnte kaum einfacher sein, trotzdem fehlt es ihm an nichts – außer einem Deckel als Windschutz. Seine Brenner heizen mit 1,6 kW aber ordentlich gegen den Wind. Die Gitter sind für alle Topfgrößen geeignet und lassen sich abnehmen und gut reinigen.

Nachteil des Magma ist – wie der Name unfreiwillig andeutet –, er wird sehr heiß, auch wegen des dünnen Blechs, aus dem das Gerät besteht. Und die kleinen Kunststofffüße können seitlichem Druck nicht viel entgegenstellen. Die Regler aus Kunststoff sind okay und müssen nicht reingedrückt werden. Einen Zünder gibt es nicht. Die Technik wirkt robust, die Alugussbrenner sind optisch ebenso schön, wie sie gut funktionieren. Der Preis pro Kilo ist beim Magma hoch, wichtiger aber mit rund 50 Euro bei Preis-Leistung top. Hier können Sie den Kocher bei Amazon direkt bestellen.

  • Hersteller: Brunner
  • Name: Magma
  • Preis: 54,90 Euro
  • Maße (HxBxT): 8x43x24 cm
  • Gewicht: 1,2 kg
  • Leistung: 2x 1,6 kW
  • Verbrauch: 320 g/h
  • Zündung: keine
  • Rostdurchmesser: 3-18 cm

3. Cadac 2-Cook Deluxe

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Bewertung

Einiges ist anders bei diesem Kocher, nicht nur der hohe Preis, der mit rund 140 Euro eine Ansage ist. Der Deluxe hat zwei Flammen und zu jeder einen großen, runden Rost mit einem Loch in der Mitte, das allerdings fast zehn Zentimeter weit ist – einfach zu groß, etwa für viele der typischen italienischen Espresso-Kaffeekocher. Dazu gibt es je Flamme eine Grillplatte. Eine geriffelte und eine glatte. Alles findet in der Tasche Platz.

Der Deckel ist nicht abnehmbar, dafür mit einem guten Scharnier befestigt und einem Verschluss versehen! Der Zünder ist hervorragend, leise und leicht zu drücken. Auch die Regler muss man drücken. Gut, dass die Gummifüße sehr rutschfest stehen. Die Regler rasten in der Vollgasstellung ein. Beim Kochen und Braten sind die Ergebnisse hervorragend. Vor allem auf den Platten, die damit weitere Pfannen im Camper überflüssig machen, was das Packmaß und vor allem das hohe Gewicht von fast 5 Kilogramm relativiert. Der 2-Cook ist ein gutes Produkt, aber nicht perfekt und dafür teuer. Hier können Sie den Kocher in unserem Partnershop Fritz Berger direkt bestellen.

  • Hersteller: Cadac
  • Name: 2-Cook Deluxe
  • Preis: 139,95 Euro
  • Maße (HxBxT): 10x55x31 cm
  • Gewicht: 4,7 kg
  • Leistung: 2x2 kW
  • Verbrauch: 291 g/h
  • Zündung: Piezo
  • Rostdurchmesser: 9,5-30 cm

4. Camp 4 Mary

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Bewertung

Kocher aus dem Hause Reimo. Mary hat zwei große Brenner und einen stabilen Rost, dessen Gitterabstand aber zumindest auf einem Brenner etwas enger sein könnte. Immerhin gibt es noch den dreiflammigen Mary mit kleinerem Rostabstand beim dritten Brenner. Der Zünder ist sehr leichtgängig, da eine Batterie das Funken übernimmt, was hervorragend funktioniert. Der Deckel ist abnehmbar. Aufgeklappt steht er weit nach hinten gekippt, was seine Windschutzqualitäten einschränkt.

Das Blech ist an den Kanten gefalzt, aber etwas dünn. Da ist beispielsweise der HPV stabiler gebaut. Die Regler sind wackelig, sie drehen unrund, was nicht zu den hervorragenden Brennern passt. Gut ist auch der drehbare Gasanschluss, den man in Richtung Gasflasche ausrichten kann. Bei der Rutschfestigkeit bekommt Mary auch gute Noten. Das Packmaß bleibt im Rahmen. Mit ein paar kleinen Verbesserungen könnte Mary ganz up to date sein.

  • Hersteller: Camp 4
  • Name: Mary, zweiflammig
  • Preis: 74,90 Euro
  • Maße (HxBxT): 10x60x33,5 cm
  • Gewicht: 3,4 kg
  • Leistung: 2x2,2 kW
  • Verbrauch: 320 g/h
  • Zündung: elektrisch, mit Batterie
  • Rostdurchmesser: 11-22 cm

5. Fritz Berger 2-flammiger Gaskocher

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Bewertung:

Fast schon traditionell hat der Campinggroßhändler Fritz Berger Kocher von namhaften Herstellern unter eigenem Label im Programm. So gibt es den HPV auch von Berger und hier einen Kocher des Herstellers Enders. Zwei Flammen, spannendes Design, abnehmbarer Deckel und bei der Rutschfestigkeit der Füße volle Punktzahl. Ansonsten hinterlässt der Berger einen zweischneidigen Eindruck. Für kompakte Camper ist das Packmaß schon grenzwertig groß.

Die Verarbeitung des Blechs ist etwas nachlässig, weil scharfkantig und nicht präzise gefaltet. Der Rost steckt in kleinen Gummiringen in den Löchern – die gehen schnell verloren. Seinen Dienst als Kocher macht er allerdings sehr gut. Das Gas fließt, er zündet sofort. Der Rost ist schön groß, und auf beiden Brennern lässt sich mit je 2,3 kW sehr gut kochen. Er lässt sich zudem gut reinigen. Einer der wenigen Kocher, die mit einem Griff am Deckel ausgestattet sind. Hier können Sie den Kocher in unserem Partnershop Fritz Berger direkt bestellen.

  • Hersteller: Fritz Berger
  • Name: 2-flammiger Gaskocher
  • Preis: 59,99 Euro
  • Maße (HxBxT): 10x49,5x34 cm
  • Gewicht: 3,4 kg
  • Leistung: 2x2,3 kW
  • Verbrauch: 298 g/h
  • Zündung: keine
  • Rostdurchmesser: 5-20 cm

6. HPV Rumba

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Bewertung:

Moderner Klassiker von HPV. Robuster und nicht zu schwerer Zweiflammkocher mit abnehmbarem Gitter und Deckel. Kunststoffregler sind griffig und dosieren die Flamme hervorragend. Packmaß, Gewicht und Funktion sind in einem sehr austarierten Verhältnis. Der Deckel lässt sich schnell abnehmen. Der Gasanschluss aus Messing ist vorbildlich. Der Rost kann mit einem Handgriff abgenommen werden, um alles schnell und gut reinigen zu können. Kleiner Nachteil im Campingalltag: Deckel und Rost sitzen relativ locker, was das Handling beim Auf- und Abbau etwas fummelig machen kann. Die Verarbeitung ist ansonsten gut bis sehr gut, das Blech ist umgefalzt, so gibt es keine scharfen Kanten.

Optional gibt es eine solide Tasche mit Extrafach für den Schlauch. Die große Zubehör-Grillplatte braucht etwas, bis sie heiß ist, dann aber top zum Brutzeln von allem. Auf Alufolie kann man hier verzichten. Insgesamt eine Empfehlung. Hier können Sie den Kocher in unserem Partnershop Camping Wagner direkt bestellen.

  • Hersteller: HVP
  • Name: Rumba
  • Preis: 129,90 Euro
  • Maße (HxBxT): 8,5x50x30 cm
  • Gewicht: 3,2 kg
  • Leistung: 2x1,6 kW
  • Verbrauch: 220 g/h
  • Zündung: keine
  • Rostdurchmesser: 2-30 cm

7. Outwell Jimbu Kocher

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Bewertung:

  • Note: BEFRIEDIGEND
  • Gesamteindruck: 4 von 5 Punkten
  • Verarbeitung: 3 von 5 Punkten
  • Kochen: 3 von 5 Punkten
  • Reinigen: 3 von 5 Punkten
  • Transport: 4 von 5 Punkten
  • Fazit: Mit modernstem Design, aber die Grillplatte überzeugt nicht wirklich. Kostet viel Platz und ist dafür zu schwach. Der Kochbrenner arbeitet hingegen super.
  • Hier können Sie den Kocher in unserem Partnershop direkt bestellen.

Der kompakte Koffer gefällt erst mal mit seiner handschmeichlerischen Oberfläche. Das Testmodell hat sich allerdings beim Öffnen verklemmt. Unterm Deckel gibt es einen starken und breiten Gasbrenner mit einem robusten Gitter, das auch kleine Kaffeemaschinen sicher trägt. Das Grillblech rechts ist relativ dünn. Beim Testgrillen wird es nicht heiß genug für die Kartoffeln.

Als einziger Kocher hat der Outwell auch seitlich Windabweiser. Ein klarer Pluspunkt. Die Bröselschublade, wie man sie von Toastern her kennt, unter der Grillplatte ist ebenso ein nützliches Feature. Besonders wertig sind die Aluminium-Regler mit ihrer griffigen Riffelung. Sie laufen auch sauber und dosieren den Gasfluss gut. Viel Kraft benötigt der Zünder beim Reindrücken. Die Gummifüßchen können trotz ihrer Rutschfestigkeit nicht immer genug Gegenkraft entgegensetzen. Während des Tests ist der Deckelverschluss abgebrochen. Der Deckel lässt sich nicht abnehmen, dafür komplett umklappen für große Töpfe.

  • Hersteller: Outwell
  • Name: Jimbu
  • Preis: 127 Euro
  • Maße (HxBxT): 12,5x46,5x32 cm
  • Gewicht: 4,3 kg
  • Leistung: 3,5/ 1,5 kW
  • Verbrauch: 255/ 109 g/h
  • Zündung: Piezo
  • Rostdurchmesser: 4-22 cm

8. Primus Moja Stove

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Bewertung:

Klassenprimus oder nur teuer? Das ist bei Primus immer eine Frage, die sich stellt. Die Produkte des Herstellers geben sich stets modern und innovativ. So auch hier bei dem neuen Gaskocher – den es auch zweiflammig gibt. Der ganze Kocher lässt sich super auseinanderbauen. Der Deckel ist abnehmbar, die Edelstahlschale zum Herausnehmen. Der Anschluss für Gaskartuschen ist aber fest montiert. Der Tragegriff verriegelt den Deckel, und so ist das Gerät kompakt, gut tragbar und gut zu verstauen.

Mit 3 kW legt der Kleine ordentlich los. Dabei hat er einen weiten Regelbereich, was hier wirklich gut und wichtig ist, so wie der Moja Gas gibt. Da er sich nicht an eine normale Gasflasche mit Druckregler anschließen lässt, braucht es Kartuschen. Was zum Packmaß mit einberechnet werden muss. So ist er eine Überlegung wert für alle, die sonst kein Gas an Bord haben. Hier können Sie den Kocher in unserem Partnershop Camping Wagner direkt bestellen.

  • Hersteller: Primus
  • Name: Moja
  • Preis: 195 Euro
  • Maße (HxBxT): 8x25x26 cm
  • Gewicht: 2,3 kg
  • Leistung: 3 kW
  • Verbrauch: 180 g/h
  • Zündung: keine
  • Rostdurchmesser: 7-24 cm

Acht Gaskocher im Test

Ob der Kocher einen Zünder hat, halten wir für weniger wichtig. Dessen Einsatz – nach dem Piezoprinzip – gelingt meist nur mit Kraft, sodass der ganze Kocher auf dem Tisch herumrutscht. Praktisch ist der Deckel als Windschutz. Wenn er zudem abnehmbar ist, umso besser, dann passen auch größere Töpfe und Pfannen drauf.

Das Gewicht haben wir ermittelt, es spielt für die Bewertung aber eine untergeordnete Rolle, weil hier ein-, zwei- und dreiflammige Kocher dabei sind. Kocher wie den Camp 4 oder den Primus gibt es in unterschiedlichen Größen. Es gibt für manche Kocher Grillplatten, mit und ohne Riffelung, die sind schwer, funktionieren aber gut und ersetzen dann einen Grill.

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Die meisten Kocher haben keinen Zünder – was nicht immer ein Nachteil ist.

Funktion und Sicherheit

Gas, Druck, Schlauch: In (heutigen) Campingbussen sind 30 mbar Druck auf dem festeingebauten System. Die Kocher für draußen sind dagegen meist für 50 mbar ausgelegt. Was übrigens keinen Unterschied für ihre Leistung macht, bei 30 mbar sind die Düsen einfach größer. Man benötigt dann, wenn man die Flasche aus dem Campingbus nimmt, nur einen anderen Gasdruckregler.

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Gasflasche raus und den 50-mbar-Regler dran – mit Linksgewinde.

Schließt man einen 50-mbar-Kocher an einer Gasanlage mit 30 mbar Druck an, wird das Gerät mit verminderter Leistung arbeiten. Schraubt man ein 30-mbar-Gasgerät an einer Gasanlage mit 50 mbar an, kann das Gerät überhitzen und im schlimmsten Fall einen Brand verursachen.

Fazit: Meistens hat man im Bus 30 mbar und für den Kocher braucht es 50 mbar. Daher nimmt man einen Gasdruckregler mit 50 mbar mit. Der sollte samt Schlauch alle zehn Jahre ausgetauscht werden. Übrigens, nicht wundern und immer dran denken: Bei Gasanlagen gibt’s viele Linksgewinde, also andersrum drehen als gewohnt.

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Solche Gaskartuschen lassen sich anzapfen, auch bei großen Kochern, mit den passenden Anschlüssen.

Fazit

Bei den getesteten acht Exemplaren hat jeder seine guten Seiten. Nicht empfehlenswert ist keiner. Nur der Ardes ist mit seinen losen Teilen eher was für Dauercamper, die den Kocher stehen lassen. Der Brunner ist mit seinem Mini-Packmaß ein erstaunlich praktisches Gerät.

Bei der Verarbeitung gibt es im Detail gute und weniger gute Lösungen, aber am Ende ist keiner dabei, der völlig aus der Reihe schert – weder nach unten, noch nach oben. Nur bei den Preisen ist die Spanne groß. Aber zum teuersten zu greifen ist nicht nötig.

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