Freisprechanlage im Test

Für Quasselköpfe

Zubehör ausprobiert: Freisprechanlage 3 Bilder

Telefonieren am Steuer ohne Freisprecheinrichtung ist teuer. Parrots Minikit Neo hilft, Bußgelder zu vermeiden. Die Verbindung zwischen Telefon und Minikit erfolgt via Bluetooth.

Mit dem Mobiltelefon am Ohr ein Fahrzeug zu führen – da verstehen die Ordnungshüter keinen Spaß. Selbst bei einem Stopp mit laufendem Motor riskiert man in diesem Fall ein Bußgeld von 40 Euro und einen Punkt in Flensburg.

Von Parrot gibt es eine mobile Lösung: die Freisprecheinrichtung Minikit Neo für knapp 80 Euro. Anders als Einbau-Varianten funktioniert sie drahtlos mit Akku, nur per Sprachsteuerung und lässt sich bei Fahrzeugwechseln mitnehmen. Sie wird, wie im CARAVANING- Dauertester Adria Matrix Plus M 680 SP, einfach an die Sonnenblende geklemmt.

Erstaunlich ist, wie gut die Sprachsteuerung funktioniert. Sobald das Handy via Bluetooth mit dem Minikit verbunden ist, kann man per Sprachbefehl auf die Kontakte im Telefonspeicher zugreifen und diese anrufen lassen.

Ebenso gut funktioniert das Sprachmenü. Wenn man den Dreh-Drück-Steller am Minikit drückt, nennt eine Stimme den jeweiligen Menüpunkt. Durch nochmaliges Drücken gelangt man tiefer ins Menü oder durch Drehen zu einem anderen Punkt.

Das große Problem ist die Geräuschkulisse während der Fahrt im Fahrzeug. Je nach gefahrener Geschwindigkeit und Abrollgeräuschen der Reifen kommt der integrierte Lautsprecher des Minikit gegen sie nicht an. Die Verständigung mit einem Telefonpartner ist dann eher schwierig bis unmöglich.

Info: www.parrot.de

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