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Knaus Cityflitzer im Test

Sightseeing-Tour mit E-Bike

Knaus Cityflitzer im Test Foto: Frank Eppler 6 Bilder

Der Caravanhersteller hat zusammen mit BESV ein kleines und leichtes E-Bike für die Sightseeing-Tour entwickelt.

06.11.2015

E-Bikes sind komfortabel, aber oft zu schwer und sperrig für den Transport in Campingfahrzeugen. Es gibt allerdings Modelle mit kleinen Reifen, die in enge Stauräume passen. Eines davon ist das Knaus PS1, das der Caravanhersteller gemeinsam mit BESV entwickelt hat: Ein E-Bike mit Carbonrahmen für 3500 Euro.

Lenker und Pedale lassen sich im Vergleich zum BESV-Serienmodell umklappen, wodurch das Packmaß nochmals schrumpft. Leicht ist das E-Bike mit 17 Kilogramm auch.

Die Fahreigenschaften sind typisch für 20-Zoll-Räder. Bodenwellen rütteln den Fahrer ordentlich durch. Stoßdämpfer und Federgabel verringern den Effekt zwar, ein großes Rad schluckt Stöße aber besser. Das PS1 ist für Fahrer, die größer als 1,85 Meter sind, überdies zu klein.

Auch ohne Motor lässt sich das Rad leichtgängig fahren. Wird er über die unkomplizierte Fernbedienung in einer von drei Stufen zugeschaltet, flitzt das Rädchen ab. Das Umschalten in den Smart-Modus lohnt sich deshalb. Dann berechnet die Elektronik unter Berücksichtigung der Tretleistung, wie viel Schub der Heck-Nabenmotor für den idealen Vortrieb liefern muss.

Die Kapazität des Akkus reicht für 50 Kilometer. Lange Touren würden wegen der kleinen Reifen eh anstrengend. Deshalb lautet das Urteil: "bedingt empfehlenswert". Das Knaus PS1 ist eher ein E-Bike für den Weg zum Supermarkt oder die Tour zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt. Aktive Tourenfahrer wünschen sich deutlich größere Räder.

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