Stirnlampe Coleman CXS+ 300R im Test

Es werde Licht

Stirnlampen ausprobiert Foto: Stirnlampen 2 Bilder

Nachts etwas suchen oder reparieren? Da braucht man beide Hände und gute Sicht. Eine Stirnlampe sorgt dafür. Muss es aber ein teures und sensibles Spitzenmodell sein? CARAVANING hat es ausprobiert.

Um es vorwegzunehmen: Wenn es ein !Ausprobiert-Siegel! von CARAVANING gäbe, bei dem der Daumen nur zu drei Vierteln nach oben geht, dann hätten wir dieses der Stirnlampe CXS+ von Coleman zuerkannt. Einerseits besticht sie durch Hightech. Dank Sensortechnik passt sich der Lichtstrahl in fünf Modi automatisch an die Gegebenheiten an. Ein fokussierter Strahl mit 300 Lumen markiert beim Spitzenmodell CXS+ 300R ein beeindruckendes Lichtmaximum. Bei diesem Modell lassen sich außerdem die Leuchtstufen per Wischbewegung ansteuern – vorteilhaft zum Beispiel, wenn man Arbeitshandschuhe trägt.

Vor allem bei Mischlicht funktionieren andererseits weder diese Steuerung noch die Automatik zuverlässig, sodass die Modi auch unbeabsichtigt wechseln, etwa wenn man sich mit dem Kopf einer Wand oder einem Gegenstand nähert.

Ohne Tadel ist der Sitz dank elastischem, regulierbarem Stirnband, ebenso die Verstellmöglichkeit des Neigungswinkels in engen Rasten. Praktisch für Gelegenheitsnutzer: Durch einfaches Ziehen am Lampengehäuse wird der Stromfluss unterbrochen und ein Entleeren der Batterie durch Kriechstrom verhindert.

Das Topmodell Coleman 300R für rund 80 Euro kommt mit einem aufladbaren Lithium-Ionen-Akku, die beiden etwas weniger lichtstarken Modelle 250 (54,50 Euro) und 200 (40 Euro) mit AAA-Batterien. Info: www.coleman.com

Dieser Artikel stammt aus diesem Heft
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