Waschbürsten im Test Ingolf Pompe
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Waschbürsten im Test: Fünf Modelle im Vergleich

Caravan-Saubermacher im Vergleich 5 Waschbürsten im Test

Was taugen die Waschbürsten der Camping-Hausmarken? CARAVANING hat fünf Modelle in Handhabung, Qualität und Preis verglichen.

Weiß ist perfekt, um Sonnenlicht zu reflektieren und so den Innenraum kühl zu halten. Der Preis dafür ist allerdings ein harter Kontrast zu Schmutz aller Art. Wird aus strahlend weiß ein hässliches Grau, heißt es ab zum nächsten Waschpark oder die Teleskopwaschbürste mit Anschluss für den heimischen Gartenschlauch auspacken. Das Abspülen mit klarem Wasser auf Privatgelände ist meist unproblematischer als das Waschen mit chemischen Reinigungsmitteln.

Hier gibt es den Testsieger zu kaufen

Alle Testmodelle im Ranking

Erhältlich sind diese praktischen Pflegehelfer von allen großen Eigenmarken des Campingfachhandels. Grund genug, die Waschlanzen dreier Hausmarken zu kreuzen und die Bürsten gegeneinander antreten zu lassen. Drei davon bekommen Gold, eine Silber und eine Bronze.

Platz 1: Rundumbürste und Teleskopstil

Hersteller: Reimo Camp4, Artikelnummer: 919212
Preis: 28,95 Euro

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Reimo Rundumbürste.



  • Handhabung*: 5 Sterne
  • Qualität: 4,5 Sterne
  • Preis: 4,5 Sterne
  • Gesamt: 4,5 Sterne

Größe: Durchmesser Außen-/Innenrohr: 30,00 mm/26,1 mm; Länge Teleskopstab: 1,46-2,50 m; Breite des Bürstenkopfes: 29 cm
Gewicht des Sets: 1.277 Gramm
Besonderheiten: Borsten auch seitlich
Teile im Lieferumfang: Teleskopstil, Bürstenkopf, Griffstück mit Wasserstoppknopf und Gardena-Anschluss

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Platz 2: Berger Teleskopwaschbürsten Set 3-teilig

Hersteller: Fritz Berger / Artikelnummer: 336770
Preis: 34,99 Euro

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Fritz Berger Teleskopwaschbürsten Set 3-teilig


  • Handhabung*: 4,5 Sterne
  • Qualität: 4 Sterne
  • Preis: 5 Sterne
  • Gesamt: 4,0 Sterne

Größe: Durchmesser Außen-/Innenrohr: 25,2 mm/22,1 mm; Länge Teleskopstab: 1,18-1,77 m; Breite des Bürstenkopfes: 27 cm Microf. / 28 cm Bürste
Gewicht des Sets: 1.680 Gramm
Besonderheiten: Teleskopstange gekröpft, Wechselaufsätze
Teile im Lieferumfang: Teleskopstil, Bürstenkopf, Microfaseraufsatz, Griffstück mit Wasserstoppknopf und Gardena-Anschluss

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Platz 2: Rundumbürste FF Komplett

Hersteller: Frankana Freiko, Artikelnummer: 430/213
Preis: 32,95 Euro

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Frankana Freiko Rundumbürste
  • Handhabung*: 3 Sterne
  • Qualität: 4,5 Sterne
  • Preis: 4 Sterne
  • Gesamt: 4 Sterne


Größe: Durchmesser Außen-/Innenrohr: 31,9 mm/25,1 mm; Länge Teleskopstab: 1,11-1,78 m; Breite des Bürstenkopfes: 27 cm
Gewicht des Sets: 1.225 Gramm
Besonderheiten: Borsten auch seitlich.
Teile im Lieferumfang: Teleskopstil, Bürstenkopf, Griffstück mit Wasserstoppknopf und Gardena-Anschluss

Platz 4: Waschbürste FF Komplett

Hersteller: Frankana Freiko, Artikelnummer: 430/205
Preis: 26,95 Euro

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Frankana Freiko Waschbürste
  • Handhabung*: 2,5 Sterne
  • Qualität: 4,5 Sterne
  • Preis: 3,5 Sterne
  • Gesamt: 3,5 Sterne

Größe: Durchmesser Außen-/Innenrohr: 31,9 mm/25,1 mm; Länge Teleskopstab: 1,11-1,78 m; Breite des Bürstenkopfes: 27 cm
Gewicht des Sets: 1.225 Gramm
Besonderheiten: keine
Teile im Lieferumfang: Teleskopstil, Bürstenkopf, Griffstück mit Wasserstoppknopf und Gardena-Anschluss


Platz 5: Waschbürste mit rundem Mikrofaserkopf

Hersteller: Reimo Camp4, Artikelnummer: 919214
Preis: 16,95 Euro

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Reimo Waschbürste mit rundem Mikrofaserkopf.



  • Handhabung*: 0 Sterne
  • Qualität: 2 Sterne
  • Preis: 2,5 Sterne
  • Gesamt: 2,5 Sterne

Größe: Durchmesser Außen-/Innenrohr: 29,8 mm/25,0 mm; Länge Teleskopstab: 1,46-2,27 m; Breite des Bürstenkopfes: 25 cm
Gewicht des Sets: 770 Gramm
Besonderheiten: Mikrofaserkopf auch einzeln nutzbar
Teile im Lieferumfang: Teleskopstil, Microfaseraufsatz, Wasserstoppknopf mit Gardena-Anschluss

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*Da die Reinigungsleistung bei allen fünf Bürsten durchweg gut ist und es keine nennenswerten Unterschiede gibt, bewerten wir verstärkt die Handhabung.

Die Handhabung

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Das Wasser durchströmt den Bürstenkopf über mehrere Kanäle.

Frankana-Freiko tritt mit zwei identischen Teleskoparmaturen, aber unterschiedlichen Bürstenköpfen zum Test an. Die Form des günstigeren der beiden ähnelt einem Straßenbesen. Damit gelingt zwar die Reinigung ebener Flächen, bei Kanten und Einbuchtungen, wie an Rangiergriffen, Markise oder Leuchtenträger stößt die Besen-Form aber schnell an ihre Grenzen. Hier funktioniert die Rundbürste besser. Nicht optimal ist die Bürstenkopffixierung mittels Schraubgewinde gelöst: Die Metallausführung ist zwar äußerst robust, kann aber nicht verhindern, dass sich der gesamte Bürstenkopf löst, sobald schräg mit etwas Druck gearbeitet wird.

Die Bürsten-Modelle von Reimo und Fritz-Berger umgehen dieses Problem durch eine Vierkantaufnahme mit Überwurf-Außengewinde. Beim günstigen Reimo-Microfaser-Modell verbindet ein Kunststoff-Schraubgewinde Waschkopf und Stiel.

Wie es funktioniert, konnten wir allerdings nicht prüfen: Im Verbindungsbereich spritzte bei der Günstig-Reimo extrem viel Wasser aus dem Stiel. Vermutlich wurde beim Hersteller vergessen, eine Dichtung zu montieren. In der teureren Reimo war an derselben Stelle eine vorhanden. Ergo gibt’s null Handhabungs-Punkte für die "919214".

Punktabzug kassiert auch das getestete Set von Fritz-Berger, da hier das Griffstück samt Drossel tropft. Gemein haben alle Modelle einen Sperrmechanismus am unteren Ende ihres Teleskoprohres. Separat eingeschraubt, ist er bei den Modellen von Frankana Freiko und Fritz Berger in ein handliches Griffstück integriert. In Folge sollte man beim Ausfahren und Fixieren der Teleskopstange immer auf die Position des unteren Griffes achten, damit dieser anschließend nicht verdreht ist.

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Die Redaktion nimmt die Waschbürsten ganz genau unter die Lupe.

Weniger wichtig ist dies bei den Reimo-Modellen: Beide Griffe sind als Schaumstoffummantelung ausgeführt und der Wasser-Stopp-Schalter lässt sich auch verdreht noch gut bedienen. Gefallen hat uns im direkten Vergleich auch die stufenlose Drossel, die nur das Berger-Set mitbringt. Bei allen anderen Bürsten muss die gewünschte Durchflussmenge umständlich am Wasserhahn reguliert werden. Eine weitere Besonderheit des Berger-Sets ist die leicht gekröpfte Teleskopstange. Diese hat vor allem an Ecken oder Dachkanten Vorteile. Auf geraden Seitenwänden zwingt einem die Kröpfung allerdings eine recht nahe und damit nasse Position auf, damit die Rundumbürste richtig aufliegt.

Eine Alternative zur klassischen Bürste sind Microfaseraufsätze, wie sie Reimo einzeln und Fritz Berger im Set anbieten. Vorteile dieser Variante sind der separat waschbare Microfaserbezug und die Option, den Reinigungskopf mittels Handschlaufe auch einzeln zu nutzen. Dem entgegen steht ein höheres Gewicht, denn anders als die Bürsten saugt sich das Waschpad voll. Das erschwert vor allem die Arbeit mit verlängertem Teleskopstab.

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Das gekröpfte Teleskoprohr der Fritz Berger Bürste hat Vorteile an Ecken und Kanten.

Um den Lack während der Reinigung zu schützen, sind die Kunststoff-Borsten der Waschbürsten im oberen Drittel aufgesplissen, was sie weich macht. Dennoch sollten Borsten und Pad regelmäßig auf Steinchen oder Verunreinigungen geprüft- und zwischendurch nicht auf dem Boden abgelegt werden.

Die Qualität

Die Krone für die beste Verarbeitung teilen sich die Modelle von Frankana Freiko und das Rundbürstenmodell von Reimo. Alle Verbindungen sind gut abgedichtet und die Teleskopstangen angenehm stabil. Bei der Stabilität erntet das Fritz Berger-Modell Kritik, da sein ausgefahrenes Teleskoprohr unter Druck unangenehm nachgibt und zum Durchbiegen neigt.

Boden gut macht das Set dagegen mit der variablen Wasserdrossel und durch den zweiten Putz-Aufsatz im Set. Die rote Laterne geht an das günstige Microfasermodell von Reimo. Seine Kunsstoff-Schraubaufnahme für den Waschkopf ist recht einfach und die Undichtigkeit zwischen Stoppschalter und Teleskoprohr kostet Punkte beim Thema Abdichtung.

Der Preis

Günstiger als das solide Frankana Freiko-Modell, macht die Reimo-Rundbürste, mit dem größten Teleskopauszug (bis 2,50 m) im Test, den zweiten Platz beim Preis. Den größten Ausstattungsumfang, bei moderatem Mehrpreis, gibt es im Set von Fritz Berger. Mit zwei Waschköpfen und guter Ausstattung für 35 Euro holt es im Preiskapitel den Sieg.

Tipps für die Fahrzeugwäsche zu Hause

Die gute Nachricht zuerst: Die Fahrzeugwäsche vor der heimischen Garage ist nicht grundsätzlich verboten. Nun die schlechte Nachricht: Näheres regeln die örtlichen Bestimmungen.

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Bundesweit gibt es nur eine verbindliche Bestimmung: das Wasserhaushaltsgesetz (WHG), das im § 48 die Reinhaltung des Grundwassers fordert. Die konkrete Umsetzung erfolgt von Ort zu Ort sehr unterschiedlich, nur in einer Sache sind sich alle einig: In Wasserschutzgebieten ist die heimische Fahrzeugwäsche grundsätzlich verboten.

Prinzipiell ist bei der Fahrzeugpflege alles erlaubt, wobei keine schädlichen Substanzen ins Grundwasser gelangen können. Daher kann das Abspülen mit klarem Wasser sogar dort zulässig sein, wo die "klassische" Fahrzeugwäsche eigentlich verboten ist.

Einige Gemeinden fordern als Wasch-Mindestvoraussetzung einen versiegelten Untergrund, der sicherstellt, dass das Waschwasser komplett in die Kanalisation abfließen kann. Aber auch da gibt es unterschiedliche Regelungen: direkt in die öffentliche Kanalisation oder nur über einen gesonderten Anschluss via Ölabscheider?

Tipp: Um viel Geld zu sparen (von 25 bis 100.000 Euro können Bußgelder betragen!) – Informieren Sie sich beim Ordnungsamt der Gemeinde über die örtlichen Bestimmungen.

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